Qualitätsmanagement

Die Berner Fachhochschule BFH versteht sich als lernende Organisation. Sie misst der systematischen Qualitätsentwicklung in Lehre, Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie in der Verwaltung zentrale Bedeutung bei.

Grundlagen

Das Qualitätsmanagement der BFH orientiert sich am international anerkannten EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management), dem ein umfassendes Verständnis von Qualitätsmanagement zugrunde liegt. Das Modell ermöglicht, das Qualitätsmanagement zu systematisieren und den organisatorischen Stand einer Fachhochschule bewertbar zu machen. Es bietet einen Leitfaden, der die Durchführung einer profunden und umfassenden Selbstbewertung (Self Assessment) ermöglicht und dient gleichzeitig als roter Faden bei der Qualitätsentwicklung.

 

Im Rahmen der Selbstbewertung evaluiert die BFH in regelmässigen Abständen die Qualität ihrer Angebote und Leistungen in sämtlichen Hochschulbereichen. Dabei ist die Mitwirkung der verschiedenen Anspruchsgruppen wichtig: Studierende, Dozierende, Leitungsmitglieder sowie Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Ergebnisse dieser Evaluationen nutzt die BFH konsequent für Verbesserungsprozesse.

EFQM Excellence Modell

Das EFQM Excellence Modell bildet die Grundlage für eine ganzheitliche Analyse einer Organisation. Anhand dieses Modells können Stärken und Verbesserungsbereiche einer Organisation identifiziert, analysiert und daraus Massnahmen abgeleitet sowie die Fortschritte einer Organisation in Richtung Excellence aufgezeigt werden.

 

Das Modell definiert insgesamt neun Kriterien als Rahmenstruktur:

Dabei betrachtet das Modell sowohl die Ergebnisse der Organisation mittels vier Ergebniskriterien als auch das, was zu den Ergebnissen führt mittels fünf so genannter Befähigerkriterien. Die neun Kriterien sind weiter unterteilt in insgesamt 32 Teilkriterien, diese sind anhand zahlreicher Orientierungspunkte näher erläutert.

 

Die BFH orientiert sich bei ihren Self-Assessments am Bewertungskatalog der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH), der hochschulrelevante Orientierungspunkte formuliert.

Kriterien

Die BFH konkretisiert die Rahmenstruktur des EFQM Excellence Modell wie folgt:

 

Führung

Unsere Führungspersonen leben das Qualitätsbewusstsein persönlich vor und setzen sich für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der «Excellence-»Kultur ein.

 

Strategie

Wir richten unsere Aktivitäten nach dem Leitbild und den übergeordneten strategischen Grundsätzen der BFH aus und definieren unsere Entwicklungsziele.

 

Mitarbeitende

Wir fördern selbständige, motivierte, gut ausgebildete und zufriedene Mitarbeitende. Deshalb unterstützen wir sie in fachlichen, persönlichen und arbeitsplatzbezogenen Belangen und stellen die Chancengleichheit sicher.

 

Partnerschaften und Ressourcen

Für unsere Zielerreichung setzen wir unsere Ressourcen effektiv und effizient ein. Dazu gehen wir – wo strategisch sinnvoll – auch Kooperationen mit Partnern ein.

 

Prozesse, Produkte und Dienstleistungen

Wir sorgen für unkomplizierte, studierenden- und kundenorientierte Arbeitsabläufe, indem wir die Prozesse systematisch gestalten, laufend optimieren und weiterentwickeln.

 

Studierenden- und kundenbezogene Ergebnisse

Wir nutzen die Ergebnisse der Umfragen zur Studierenden- und Kundenzufriedenheit zur steten Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung des Bildungs-, Dienstleistungs- und Forschungsangebots.

 

Mitarbeitendenbezoene Ergebnisse

Die aus Befragungen resultierenden Anregungen und Rückmeldungen von Mitarbeitenden werden in den zuständigen Gremien regelmässig diskutiert und wo möglich umgesetzt.

 

Gesellschaftsbezogene Ergebnisse

Wir erhalten durch unsere vielfältigen Kontakte mit Anspruchsgruppen aus Wirtschaft, Gesellschaft, öffentlicher Hand und Kultur Impulse für unsere Aktivitäten.

 

Schüsselergebnisse

Anhand der Geschäftsergebnisse überprüfen wir die Zielerreichung und eruieren die zentralen Punkte zur Steigerung und Weiterentwicklung der Produkt- und Dienstleistungsqualität.

Excellence

Excellence bedeutet Führung von qualitativem Wachstum. Es ist das Beherrschen aller relevanten Erfolgsfaktoren einer Organisation und das systematische Führen deren Beziehungen zueinander.

 

Die acht Grundkonzepte der Excellence sind:

 

Exzellente Organisationen werden an ihrer Fähigkeit gemessen, dauerhaft herausragende Leistungen zu erzielen, welche die Erwartungen aller Interessengruppen erfüllen oder übertreffen. Um Excellence zu erreichen, ist Engagement der Führungsverantwortlichen und Mitarbeitenden und die umfassende Akzeptanz der oben stehenden acht Grundkonzepte erforderlich.

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Kontakt

Martin Halter

Delegierter für Evaluation

und Qualitätsentwicklung

T +41 31 848 34 00

E-Mail

 

Berner Fachhochschule

Fachbereich Wirtschaft

Brückenstr. 73

CH-3005 Bern

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