BFH-Zentrum Digital Society

Das BFH-Zentrum Digital Society beschäftigt sich mit den grossen Chancen und den risikobehafteten Veränderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt. Es erarbeitet IKT-Lösungen und -Konzepte für eine intelligente, sichere und faire Nutzung von Information in allen Bereichen der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik.

Profil

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Das BFH-Zentrum Digital Society wurde geschaffen, weil die Digitalisierung aller Lebensbereiche grosse Chancen für sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fortschritt schafft - und gleichzeitig mit Risiken verbunden ist. Fehleinschätzungen der Komplexität wie auch der Nebenwirkungen dieser Entwicklungen führen oft dazu, dass Risiken wie Chancen gleichermassen ignoriert werden. 

 

Das BFH-Zentrum beschäftigt sich mit beidem – mit dem Verständnis des Big Picture und der Identifikation nachhaltiger Zukunftsstrategien ebenso wie mit dem Design und der richtigen technischen und organisatorischen Implementierung von Vorhaben. Es setzt dabei auf Vernetzung, nämlich intern in Form von Teamarbeit, sowie extern mit führenden Experten und Entscheidungsträgern. Denn Wissen muss fliessen, damit es möglichst grossen Nutzen stiften kann.

 

Partner

Die Partner des BFH-Zentrums Digital Society kommen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung, der Politik und der Zivilgesellschaft. Sie bringen exzellente Expertise mit, sie sind selber hervorragend vernetzt oder/und sie vertreten wichtige Institutionen.

 

Kooperationen

Das BFH-Zentrum Digital Society engagiert sich für mehr Zusammenarbeit der Stakeholder in der Schweiz, beispielsweise im Bereich eID (elektronische Identität), und es kooperiert gerne und häufig mit ausländischen Partnern in internationalen Projekten.

 

 

Themen

Das BFH-Zentrum Digital Society beschäftigt sich thematisch mit folgenden Schwerpunkten:

 

Nachhaltiges Lösungsdesign

Wie kann man sicherstellen, dass eine IT-Anwendung über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg – inklusive aller darauf aufbauenden Folgelösungen – möglichst grossen Nutzen schafft? Die Lösung muss effizient anpassbar auf künftige, sogar auf heute noch nicht bekannte, sich ändernde Anforderungen sein. Nutzende und Betreiber können mit neuen Konzepten umgehen, damit vermeiden oder mindern sie sowohl das Legacy System Syndrom wie auch fortschrittsbehindernde Pfadabhängigkeiten 

 

Big und Open Data 

Welche Rolle spielen Daten in der digitalen Gesellschaft und Wirtschaft? Der Themenbereich beschäftigt sich mit der Maximierung der Chancen und Reduktion von Risiken im Umgang mit Daten, der Nutzung von Daten in einem föderierten Kontext sowie mit der Pflege von gemeinsamen Infrastrukturen. Die Vision ist, dank kompetentem Umgang mit Daten das Gemeinwohl zu fördern. Im Mittelpunkt stehen Modelle, welche das Zusammenspiel zwischen Datenproduzenten, Intermediären und Datenkonsumenten auf eine nachhaltige Grundlage stellen. 

 

Gebäude und Städte

Wie können die Stadt der Zukunft, Gebäude und der urbane Lebensraum gestaltet werden, um Herausforderungen wie Ressourcenverbrauch, Transportkapazitäten und Zusammenleben gewachsen zu sein, und um Bürgern ein attraktives, innovatives Umfeld zu bieten? Städtische Innovationsplattformen, die Etablierung von partizipativen Planungsprozessen sowie die Wandlung der Gebäudefunktion zu einer aktiven Informations- und Interaktionsfläche spielen dabei eine Schlüsselrolle. Aus den Erkenntnissen werden Instrumente und Werkzeuge sowie Blaupausen für eine innovative Städteplanung entwickelt, welche die Städte direkt in ihrer Entwicklung unterstützen. 

 

Identität und Privatsphäre

Digitale Identitäten repräsentieren Personen, Organisationen und Objekte in der digitalen Welt und bilden die Grundlage für eine digitale Gesellschaft. In interdisziplinären Teams und in Kooperation mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und Wissenschaft, entwickelt das BFH-Zentrum neue Arten ihres Einsatzes bei der Zugangs- und Zugriffsbeschränkung und verbessert das Management der digitalen Identitäten. Aspekte der Sicherheit, des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre sowie einfache Benutzbarkeit stehen neben ökonomischen und rechtlichen Fragen im Vordergrund der Forschung. 

 

IT-Security und Cyberforensik

Das BFH-Zentrum Digital Society beschäftigt sich mit den nötigen Fragestellungen der Sicherheit, des Vertrauens und dem Schutz der Privatsphäre von verschiedensten IT-basierten Systemen. Ähnlich wie in der realen Welt  müssen Verletzungen von Regeln auch in der virtuellen Welt nachgewiesen werden. Die Cyberforensik befasst sich mit den Verfahren, Prozeduren und den rechtlichen Rahmenbedingungen, um in Geräten widerrechtlich getätigte Handlungen aufzudecken und juristisch einwandfrei nachweisen zu können. 

 

Gesundheitsversorgung und E-Health 

IKT und E-Health prägen nachhaltig das Gesundheitswesen sowie das tägliche Management von Gesundheit und Krankheit eines jeden Bürgers. Im Zentrum der Forschungstätigkeit steht der Mensch. Gemeinsam mit nutzenden Bürgerinnen und Bürgern von IKT und E-Health gestaltet das BFH-Zentrum Digital Society die Entwicklungen systematisch und praxisnah. Ein verantwortungsvoller Umgang mit IKT ist dabei prioritär. 

Kompetenzen

Das BFH-Zentrum Digital Society setzt sich aus hochqualifizierten Forscherinnen und Forschern aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Sie sind Spezialisten in ihrem Kerngebiet. Viele verfügen zusätzlich über Forschungserfahrung in multidisziplinären Projekten. In den Schlüsselbereichen der Forschung bestehen sogar multidisziplinäre Teams mit langjähriger Zusammenarbeitserfahrung. Dies garantiert, dass Tiefe mit Effizienz in der Forschung verbunden werden kann.

 

Im BFH-Zentrum Digital Society arbeiten Forschende aus den folgenden Disziplinen zusammen: 

  • Bau- und Architekturwissenschaft
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Ethnologie
  • Wirtschaftsinformatik und Informatik
  • Geschichte
  • Gerontologie
  • Mathematik
  • Pflegewissenschaft
  • Politikwissenschaft und Politische Kommunikation
  • Psychologie 
  • Rechtswissenschaft
  • Soziale Arbeit
  • Soziologie

 

Je nach Fragestellung und Zielsetzung der Thematik wird der geeignete Ansatz aus einem Pool an relevanten Forschungsmethoden definiert. Dies unter Berücksichtigung von Innovationspotenzial, Wirksamkeit, Effizienz und Qualität. Entscheidend ist dabei, dass die Methode zur Fragestellung passt und dass sie relevante Ergebnisse ermöglicht. 

Referenzprojekte

Referenzprojekte aus den folgenden Themenbereichen vermitteln einen Eindruck über die Breite der Themen und Leistungen des BFH-Zentrums Digital Society:

Big und Open Data 

  • Big-Data-Studie (2015)
  • MIDATA – «Meine Daten, unsere Gesundheit» (seit 2015)
  • Fusepool P3 (2014-2016)
  • Open Government Data – Grundlagenstudie Schweiz (2013)
  • OpenGLAM - Offene Daten und Crowdsourcing bei Gedächtnisinstitutionen (seit 2013)
  • pARTicipate

 

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Identität und Privatsphäre 

  • IDV-Schweiz
  • SwissPass: Sicherheits- und Risiko-Analyse
  • eBürgerdossier 
  • Swissdec Unternehmens-Authentifizierung (SUA)
  • Secure idenTity acrOss boRders linKed 2.0 (STORK 2.0)
  • B2.06 – eCH-Standardisierung IAM
  • eID Ökosystem Modell
  • AHV-Nummer als einheitlicher, organisationsübergreifender Personenidentifikator

 

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Gesundheitsversorgung und E-Health

  • Forschungsprogramm AIDE-MOI 
  • ContBPmeas – Kontinuierliche Blutdruckmessung am Handgelenk
  • Technikevaluation im Domicil Kompetenzzentrum Demenz Bethlehemacker Bern


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Gebäude und Städte

  • Gemeindecockpit
  • SCCER 6: Efficient Mobility
  • Efficient-Solar-Planning Tool
  • City Platform as a Service – Integrated and Open (CPaaS.io)

 

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Nachhaltige IT-Lösungen

  • Regulierungsfolgeabschätzung (RFA) UID-Gesetz
  • Projektbegleitung UID-Register
  • Review IKT-Strategie Bund


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Cybersecurity und IT-Forensik

  • UniVote
  • KAN – Automatisierung und Vereinfachung der Malware-Analyse
  • Vortessence – Automatisierung der Speicherforensik

 

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Angebot

Forschung und Entwicklung

Das BFH-Zentrum Digital Society beschäftigt sich ausschliesslich mit Forschungsfragen, die aus der Praxis kommen oder aus Sicht der Praxis hohe Relevanz besitzen. Es führt seine Forschung nach hohen wissenschaftlichen Qualitätsansprüchen durch, wobei es die Methoden so auswählt, dass sie optimal zur Fragestellung passen. Die Ergebnisse werden sowohl den Peers in der Wissenschaft als auch den Praktikern vorgestellt und das BFH-Zentrum engagiert sich dafür, dass sie praktische Wirkung entfalten.  

 

Referenzprojekte

Verschiedene Referenzprojekte vermitteln einen Eindruck über die Breite der Themen und Leistungen des BFH-Zentrums Digital Society.

 

Dienstleistungen und Beratung

Das BFH-Zentrum Digital Society berät Kunden in der Wirtschaft und in der öffentlichen Verwaltung und situativ Dienstleistungen an, die hohe Expertise voraussetzen. Dazu gehören

  • Strategie-Entwicklung und Implementierung
  • Projektmanagement und Projektevaluation
  • Design und technische Umsetzung von IT-Lösungen
  • Entwicklung der organisationalen IT-Maturität
  • Mitarbeiterförderung
  • Geschäftsmodellanalyse und -entwicklung
  • Systemdynamisches Denken und Simulation
  • Innovationsförderung und Design Thinking

 

Aus- und Weiterbildungen

Die Forschungsergebnisse des BFH-Zentrums Digital Society fliessen in die Bachelor- und Masterstudiengänge sowie in die Weiterbildungen der BFH ein. Damit ist sichergestellt, dass diese Lehrangebote stets dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen.  

 

 

BachelorstudiengängeMasterstudiengängeWeiterbildungen

Wirtschaftsinformatik

Betriebsökonomie

Business Administration

Informatik

Medizininformatik

Pflege

Physiotherapie

Ernährung und Diätetik

Hebamme

Wirtschaftsinformatik

Business Administration

Engineering

Pflege

Physiotherapie

Life Sciences - Food, Nutrition and Health

CAS Datenanalyse

CAS Data Visualization

Weiterbildungen Informatik/ IT und Medizininformatik/ -technik 

CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext

Management im Gesundheitswesen

Wissenschaft im Praxisalltag

Psychische Gesundheit und Krankheit

 

 

 

Veranstaltungen

Die am BFH-Zentrum Digital Society beteiligten Fachbereiche und Institute führen regelmässig Veranstaltungen zu aktuellen Themen für Fachleute und Interessierte durch.

 

NetComm Suisse-Konferenz

Thema: Regulatory Framework for Operating in Switzerland, 7. Februar 2017, Rathaus Bern

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eGov Fokus

Auf der Konferenz präsentieren zweimal jährlich namhafte Referentinnen und Referenten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland aktuelle Konzepte und innovative Projekte rund um den Einsatz neuer Informationstechnologien in Staat und öffentlicher Verwaltung.

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eGovernment Symposium

Das Symposium der Romandie findet jeweils im Frühling und das Symposium der Deutschschweiz jeweils im Herbst statt. Ziel ist der Austausch aller wichtigen Entscheidungsträger auf fachlich hohem Niveau.

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SGO-Drehscheibe Bern

Die öffentlichen Veranstaltungen werden zusammen mit dem Institut für Unternehmensentwicklung INU organisiert und finden vier Mal jährlich statt. Ziel ist der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. 

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researchXchange

researchXchange ist eine Seminarreihe der Forschung im Departement Technik und Informatik der Berner Fachhochschule. Der vertiefte Einblick in die Forschungsthemen der Institute soll Anregungen für die eigene Arbeit in Forschung und Lehre geben und Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit aufzeigen.

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eGov Lunch

Der eGov Lunch stellt viermal jährlich ein aktuelles und innovatives Vorhaben rund um neue Informationstechnologien in Staat und öffentlicher Verwaltung vor.

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Brown Bag Lunch

Das Institut für Unternehmensentwicklung INU und der Consulting Cluster organisieren pro Quartal einen Brown Bag Lunch. Während sich die Teilnehmenden mit einem "Brown Bag" verpflegen, wird ein Impulsreferat über ein aktuelles Thema gehalten und im Plenum diskutiert.

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Kick-Off-Veranstaltung

Die Eröffnung des BFH-Forschungszentrums fand am 26. Mai 2016, im PROGR in Bern, statt.

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Aktuell

Konferenz: Regulatory Framework for Operating in Switzerland, 7. Februar 2017, Rathaus Bern

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Kontakt

Berner Fachhochschule
BFH-Zentrum Digital Society
Brückenstrasse 73
CH-3005 Bern
T +41 31 848 34 30
E-Mail

 

Prof. Dr. Reinhard Riedl
Leitung

 

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