BFH-Kadertag 2009

Moderne IT-Technologien in Lehre und Forschung

Veranstaltung vom 16. April 2009 Tages-Programm (pdf)

 

Rolf Brugger (SWITCH):

Meetings im Netz, Vorlesungen digitalisieren: die webbasierten Dienste SwitchPoint und SwitchCast

  • SWITCH bietet eine Reihe von technischen Dienstleistungen an, die die Forschung, die Lehre und die Administration von modernen Hochschulen direkt unterstützen.
  • SWITCHpoint ist ein Web-basiertes Video- und Audiokonferenzwerkzeug in dem sich Gruppen unkompliziert und spontan austauschen können.
  • Mit SWITCHcast können ohne grosses Fachwissen Videoaufzeichnungen von Vorlesungen, Veranstaltungen etc. erstellt, bearbeitet und über das Web zugänglich gemacht werden.
  • SWITCHcollection dient dazu digitale Lernmaterialien zu verschlagworten und in einer Bibliothek abzulegen, um sie anschliessend Studenten, Dozenten oder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Stefan Wäffler (WGS):
Kompetenzerwerb steuern und reflektieren mittels eAssessment am Studiengang Physiotherapie

  • Das Assessment übernimmt zwei Funktionen: Zum einen steuert es den Lernprozess der Studierenden, zum andern dient es der Evaluation der Studierenden und des Programms. Es muss so angelegt sein, dass der erhoffte Lernprozess auch stattfinden kann. Das Prüfungssystem soll möglichst viele Kompetenzen in vielfältiger Form beurteilen.
  • Das gesamte Assessment ist im Studiengang Physiotherapie im Rahmen eines elektronischen Portfoliosystems aufgebaut. Die Studierenden sammeln in verschiedenen Leistungsbereichen Kompetenznachweise. Dies entspricht dem traditionellen Leistungsportfolio, wobei die Studierenden in unserem System nicht selbst auswählen können, welche Kompetenznachweise sie in ihr Portfolio aufnehmen wollen.
  • Gleichzeitig wird aber auch ein reflexives Portfolio geführt, indem die Studierenden am Ende des Semesters ihre Kompetenz reflektieren und im Sinne von Schlussfolgerungen daraus sinnvolle Lernziele setzen müssen.

Powerpointfolien des Vortrages als PDF-Dokument.

Patrick Linder (AHB):
Themenpark Bauen oder "Können Daten Spass machen?"

  • "Form follows function" - mit diesem einfachen Satz prägte der US-Amerikanische Architekt Louis Henri Sullivan Generationen von Architekten rund um die Welt. Aber so einfach ist die heutige Welt nicht mehr, oder doch?
  • In der Zeit von allseitiger Reizüberflutung und Datenflut tut eine Rückbesinnung auf das Essentielle Not: Es ist zwar alles möglich, aber muss es nur deswegen auch gemacht werden?
  • Am Beispiel des Entstehungsprozesses des Themenparks Bauen möchte ich zeigen, aus welchen Überlegungen, Rahmenbedingungen und Ideen diese Plattform entstanden ist, welche Vision von Umgang mit Daten dahintersteckt. Dabei sollen auch die Problemzonen und Unwegsamkeiten zur Sprache kommen.
  • Die Gestaltung eines Webauftritts ist im Endeffekt ein Balanceakt in einem vielfältigen Wunderland aus spriessenden Ideen mit einem Balanceseil welches zwischen den Säulen von Vergangenheit und Zukunft gespannt ist, mit einer Balancestange in Händen an welcher links das Budget und rechts die Machbarkeit hängen...

Alfred Kaufmann, TI

Möglichkeiten und Grenzen des Unterrichtens mit Videokonferenz

Videocast-Version der Präsentation (20')*
Demo Videocast-Version  mit hoher HD-Auflösung* (5')

  • Dieser Praxisbericht beleuchtet zuerst das Umfeld, welches an der TI seit über einem Jahr zum Einsatz von Videokonferenzen im Unterricht führte.
  • Ausgehend von der klassischen Videokonferenzsituation werden dann die abweichenden und zusätzlichen Anforderungen einer Unterrichtssituation aufgezeigt und daraus die Anforderungen eines Videokonferenzsystems für den Unterricht definiert.
  • Die bis heute mit einem Videokonferenzsystem für den Unterricht realisierten Räume mit ihren technischen Einrichtungen und Hilfsmitteln werden vorgestellt und ihre Möglichkeiten und Grenzen anhand praktischer Beispiele erläutert.
  • Anschliessend werden Erfahrungen und Meinungen von Dozenten und Studierenden aus dem Unterricht mit Videokonferenz sowie Stärken und Schwächen dieser Unterrichtsform zusammengefasst und diskutiert.
  • Mit einem Ausblick auf wünschbare und mögliche Erweiterungen der Videokonferenzsysteme für den Unterricht schliesst dieser Erfahrungsbericht ab.

 *Aufgenommen mit 2 Bildern identisch zur Videokonferenz im Unterricht. Abspielen des abgespeicherten asf-Formats: Internet-Explorer oder Chrome empfohlen; u.U. ist ein entsprechender Player erforderlich (z.B. Windows Media Player 11, z.B. VLC-Player).

Samuel Zürcher, WGS

Informationen und Dokumente managen, Interaktionen fördern: der Sharepoint des Departements WGS.

 

  • Die Zeit, die ein Mitarbeiter dafür aufwendet, Informationen zu finden, ist enorm: Gemäss verschiedenen Studien wird für die Suche und Wiedererstellung (bei negativen Suchresultaten) bis zu dreissig Prozent der Arbeitszeit aufgewendet.
  • In unserer modernen und mobilen Zeit ist zudem der Aspekt der Zugänglichkeit zu Informationen hinzugekommen. Wie kann ich Inhalte über Distanz mit Projektpartnern austauschen? Wie können wir den Studierenden eine Lernumgebung bieten, über welche sie interagieren und Informationen untereinander und mit den Dozierenden austauschen können?
  • Wie stellt man ein Dokumentenmanagementsystem bereit, das ? ohne zu kompliziert zu werden ? die wichtigsten Funktionen wie Versionisierung oder Zugriffsrechte pragmatisch regelt?
  • Wie kann man die verschiedenen Ansprüche in einem System vereinen, ohne die Sicherheit der Daten zu gefährden?

Daniel Reumiller, SHL

Einführung und vielfältige Nutzung einer E-Learning-Plattform: Erfahrungen am Departement SHL

  • Seit ca. vier Jahren wird an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL mit einem Learning Management System (Lernplattform) gearbeitet.
  • Mittlerweile gehört die Arbeit mit moodle für Studierende und Dozierende zum Alltag. Obwohl moodle erst seit kurzer Zeit genutzt wird, ist das Spektrum der eingesetzten Werkzeuge breit: Neben der Ablage von Lehrunterlagen werden Tools wie Foren, Aufgaben, Tests, Wikis, Sprechstunden, etc., rege genutzt und geschätzt.
  • Wie wurde bei der Entwicklung einer E-Learning-Strategie an der SHL vorgegangen? Welche Faktoren trugen zur schnellen Verbreitung von moodle bei?
  • Wie können Lehrpersonen dazu motiviert werden, ein Learning Management System wie moodle nicht nur zur Ablage von Dokumenten zu nutzen, sondern vielfältige Werkzeuge sinnvoll und effizient zu nutzen?
  • Welches sind die Erfahrungen von Studierenden und Lehrpersonen? Im Referat wird der Versuch gemacht, diese Fragen zu beantworten.

erstellt Paul Imboden 19.04.2009
Letzte Änderung AJ, PI16.09.2009

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