Passerelle

Die Passerelle ermöglicht den Brückenschlag zwischen Gymnasium und einem Hochschulstudium im Ingenieurwesen, in Informatik oder Architektur.

Portrait

Für die Zulassung zum Ingenieur-, Informatik- oder Architekturstudium an einer Schweizer Fachhochschule verlangt der Gesetzgeber von Absolvierenden einer gymnasialen Maturität ein einjähriges Berufspraktikum. Mit der Passerelle der BFH wird diese Anforderung erfüllt.

 

Praxisorientiertes Ausbildungsprogramm
Die Ausbildung umfasst einen dreimonatigen Vorkurs und ein neunmonatiges Praktikum. Die Passerelle ist terminlich so gesetzt, dass das Jahr ab Matur bis Studienbeginn optimal genutzt wird. Die Zeit zwischen Matur und Vorkurs ermöglicht die Organisation des Praktikums. Die jährlich angebotenen Vorkurse beginnen jeweils im August. Der Zeitpunkt des Praktikums kann variieren, frühester Beginn ist November.

 

 

Erfahrungsberichte

Ein Erfahrungsbericht von Ursula Nünlist
Ein Erfahrungsbericht von Agata Mazurkiewicz

Ein Erfahrungsbericht von Susanne Iseli

Ein Erfahrungsbericht von Patrick Grossmann

 

Galerie

Bildergalerie Passerelle

Perspektiven

Fachhochschulen sind Hochschulen mit einer explizit praxisorientierten Ausrichtung. Ein Bachelorstudium der BFH vermittelt als Grundlage Allgemeinbildung und theoretisches Wissen. Im stark gewichteten praktischen Teil der Ausbildung arbeiten die Studierenden in Labors und Werkstätten an Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung und lernen die gebräuchlichen Methoden, Infrastrukturen und Werkzeuge handhaben. Entsprechend befähigt der eidgenössisch anerkannte Bachelorabschluss die Studierenden für den direkten Einstieg in die Berufswelt, worauf auch die Passerelle ausgerichtet ist.

 

Zukunftsorientierte Passerelle
Den Absolvierenden einer gymnasialen Maturität bietet die Passerelle

  • den praktischen Background für die Zulassung zu einem Fachhochschulstudium im Ingenieurwesen, in Informatik oder Architektur.
  • eine individuell angepasste Unterstützung und Begleitung in der Vorbereitungsphase zum Bachelorstudium.


Die BFH setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen, um

  • auf das Studium abgestimmte Praktikumsstellen bereitzustellen und für beide Seiten stimmige Ausbildungen auszuarbeiten.
  • Ausbildungsmodule zu entwickeln, die die Studierenden optimal auf die Aufgaben im beruflichen Alltag vorbereiten.


Mögliche Studiengänge nach der Passerelle

Bachelor of Arts in Architektur

Bachelor of Science in Bauingenieurwesen
Bachelor of Science in Elektro- und Kommunikationstechnik

Bachelor of Science in Informatik

Bachelor of Science in Maschinentechnik
Bachelor of Science in Medizininformatik
Bachelor of Science in Mikro- und Medizintechnik



Vorkurs

Die Ausbildungsmodule der Passerelle sind auf die Bachelorstudiengänge der BFH Architektur, Holz und Bau und der BFH Technik und Informatik abgestimmt.

Wegweisender Vorkurs

Der Vorkurs umfasst 8 Module à 48 Lektionen. Je nach angestrebter Studienrichtung sind unterschiedliche Module zu besuchen.

Der Unterricht findet in Form von Präsenzunterricht (Theorievermittlung) und einem begleiteten Selbststudium (Werkstatt und Labor, Problem Based Learning) statt. Entsprechend werden die Module in Halb- und Ganztagesblöcke gegliedert.

Jedes Ausbildungsmodul wird mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen (Projektberichte, Laborarbeiten oder Prüfungen über Lehrinhalte). Ein Abschlusszertifikat bescheinigt, welche Module besucht und welche Leistungen dabei erzielt wurden.

Mikro- und ElektrotechnikInformatik und Medizininformatik
Elektrotechnik und MesstechnikDaten und Web
Elektronik und E-CADComputersysteme
Embedded System (Projekt)Datenbanken
Werkstatt und ProjektWebprogrammierung
Einführung in Computer Aided DesignProgrammiersprachen
KonstruktionProjekt
WerkstofftechnikArbeits- und Studienwelterfahrung
Arbeits- und Studienwelterfahrung

 

 

 

MaschinentechnikArchitektur und Bauingenieurwesen
MaschinentechnikArchitektur und Bauen
CAD, Konstruktion und ZeichnungsgrundlagenArbeits- und Studientechnik
FertigungstechnikArbeitswelterfahrung
Werkstatt und ProjektWerkstoffe Bau
WerkstofftechnikKonstruktion und Detail
Vertiefung MaschinentechnikPraxismodul Modell und Musterbau
ElektrotechnikEntwurf, CAAD*
Arbeits- und StudienwelterfahrungTragwerkslehre**
Hoch- und Brückenbau**
Verkehrswege- und Wasserbau**

* nur Architektur

** nur Bauingenieurwesen


Vorbehalt: Die BFH behält sich vor, bei zu geringen Anmeldezahlen einzelne Kurse nicht durchzuführen oder diese in der Durchführung anzupassen. Bei einer Absage wird die Anmeldegebühr zurückerstattet.

 

 

 

 

Praktikum

Das Berufspraktikum der Passerelle macht aus Theorie Praxis und ermöglicht erste Schritte im zukünftigen beruflichen Umfeld. Flankierend zum Vorkurs unterstützt die BFH Sie bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle und begleitet Sie in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen während des Praktikums.

Zielgerichtete Praktikumsstellen:

Architektur und Bauingenieurwesen
Kontakt: Albin Zellweger
T +41 34 426 41 17
E-Mail

Technik und Informatik
Kontakt: Thomas von Burg
T +41 76 451 98 34
E-Mail

Steckbrief

Zulassungsbedingung
Eidgenössisch anerkannte gymnasiale Maturität
Sprache Deutsch oder Französisch, mind. Niveau B2

Kursorte
Biel, Bern, Burgdorf

Unterrichtstage
Montag bis Donnerstag, ganztags jeweils an einem Standort, der Freitag ist unterrichtsfrei und für das Selbststudium vorgesehen.

Unterrichtssprachen
Deutsch und Französisch (je nach Ausbildungsprogramm)

Kurskosten
Einschreibegebühr CHF 150.00*
Kursgebühr CHF 1600.00 (für Teilnehmende aus dem Kanton Bern, d.h. der stipendienrechtliche Kanton ist Bern**)

*Die Einschreibegebühr wird nicht an das Kursgeld angerechnet.
**Teilnehmende aus anderen Kantonen oder aus dem Ausland bezahlen zusätzlich zur Kursgebühr den RSA-Kantonsbeitrag von CHF 5'600.00. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft übernehmen den RSA-Beitrag vollumfänglich.


Ausbildungsbeginn 2017
Vorkurs:

  • Architektur und Bauingenieurwesen: August 2017
  • Technik und Informatik: 7. August 2017

 

Praktikum:
ab November 2017

Anmeldeschluss 2017
30. Juni 2017
Anmeldeformulare rechts unter Downloads.

Anmeldungen nach Anmeldeschluss auf Anfrage.

Unternehmen

Qualifizierte Fachkräfte sind die Stütze der Schweizer Wirtschaft. Ziel der BFH ist es, in Zusammenarbeit mit den Unternehmen die Spezialistinnen und Spezialisten von morgen auszubilden. Die seit 2009 angebotene Passerelle legt einen ersten Grundstein dazu.

Spezialisierte Trainees
Mit der Passerelle bereiten sich Absolvierende einer gymnasialen Maturität auf ein Architektur-, Ingenieur- oder Informatikstudium an der BFH vor. Die Ausbildung umfasst neben einem dreimonatigen Vorkurs ein acht- bis neunmonatiges Praktikum in einem branchenverwandten Unternehmen der angestrebten Studienrichtung.

Mit einer Praktikumsstelle helfen Sie mit, die Teilnehmenden der Passerelle optimal auf ihr Bachelorstudium vorzubereiten, sie für ihren zukünftigen Berufsweg zu qualifizieren – und sie als angehende Angestellte für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Unternehmensbereiche für Praktikumsstellen
Studienrichtung Architektur und Bau

  • Architektur
  • Bauingenieurwesen

 

Studienrichtung Technik und Informatik

  • Elektro- und Kommunikationstechnik
  • Informatik
  • Maschinentechnik
  • Medizininformatik
  • Mikro- und Medizintechnik


Voraussetzungen für Praktikumsstellen
Unternehmen, die eine Praktikumsstelle anbieten,

  • verfügen über die für die geplante Studienrichtung nötige Infrastruktur sowie das personelle Know-how.
  • stellen der Praktikantin, dem Praktikanten eine Betreuungsperson zur Seite, die Erfahrung im Umgang mit Auszubildenden hat.
  • gehen eine Praktikumsvereinbarung mit der Praktikantin, dem Praktikanten ein.


Kontakt
Gerne erarbeiten wir mit Ihnen eine auf Ihr Unternehmen abgestimmte Lösung. Danke für Engagement!

Berner Fachhochschule
Architektur und Bauingenieurwesen
Albin Zellweger
T +41 34 426 41 17
E-Mail

Berner Fachhochschule
Technik und Informatik
StudAdmin
T +41 34 426 41 23
Thomas von Burg
T +41 76 451 98 34
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