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Grundbedarf und Anreize – eine BFH-Studie zur aktuellen Diskussion in der Sozialhilfe

10.05.2017

Im Auftrag der Berner Konferenz für Sozialhilfe und Kindes- und Erwachsenenschutz BKSE erstellte die BFH eine Analyse zum Thema Grundbedarf und Anreize. Ziel war es, die Wirkungen der im Rahmen der nächsten Sozialhilfegesetz-Revision vorgeschlagenen Änderungen auf die Integration der Sozialhilfebeziehenden einzuschätzen.

 

Gemäss Vorschlag des zuständigen Regierungsrates vom 3. Januar 2017 zur nächsten Revision des Sozialhilfegesetzes im Kanton Bern sind u.a. geplant:

 

  • eine generelle Kürzung des Grundbedarfs gemäss SKOS-Ansätzen um 10% sowie weitergehende bis 30% für einzelne Personengruppen (bspw. junge Erwachsene, die weder erwerbstätig noch in Ausbildung sind). Ausgenommen sind Alleinerziehende mit Kindern unter 12 Monaten, Personen über 60 Jahre sowie Menschen mit einer Behinderung.
  • eine Erhöhung der bisherigen Integrationszulage (von 100 Franken auf 100 bis 300 Franken)
  • eine Erhöhung des bisher gewährten Einkommensfreibetrages (von max. 600 Franken auf 400 bis 700 Franken)

 

Die BFH hat für den Bericht keine neue Untersuchung veranlasst, sondern bestehende Studien und aktuell vorliegende Wissensbestände im Bezug zur Sozialhilfegesetz-Revision zusammengestellt, gesichtet und ausgewertet.

 

Weitere Informationen

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