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Starke Kernbereiche und klare Strukturen

09.12.2016

Die Berner Fachhochschule BFH passt ihre Organisation an. Zwei Vizerektorate unterstützen die Innovationskraft in den Kernbereichen Lehre und Forschung. Eine breitere Departementsstruktur gewährleistet noch besser den engen Bezug zu den Anspruchsgruppen. Mit zwei neuen Studiengängen stärkt die BFH ihr Angebot.

 

Im Zuge der Umsetzung der vor einem Jahr verabschiedeten Strategie hat der Schulrat organisatorische Anpassungen der BFH entschieden. Eine breite departementale Aufbauorganisation ermöglicht eine klare inhaltliche Positionierung der Departemente und gewährleistet den Stakeholderbezug. Zwei Vizerektorate stärken die Innovationskraft in den Kernbereichen.

 

Vizerektorate für Lehre und Forschung

Die praxisorientierte Lehre und die anwendungsorientierte Forschung sind die Kernaufgaben der Berner Fachhochschule und werden in der neuen Organisation gestärkt. Die Vizerektorate Lehre und Forschung dienen der gezielten strategischen Weiterentwicklung in bereichsübergreifenden Themen und fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit über alle Departemente hinweg. «Mit den Vizerektoraten Lehre und Forschung unterstützen wir eine effiziente und koordinierte Umsetzung der Strategie und stärken die Innovationskraft in den beiden Kernbereichen der BFH», sagt Rektor Prof. Dr. Herbert Binggeli.

 

BFH stellt ihre Departemente neu auf

Ausserdem hat sich der Schulrat für eine schlanke Aufbauorganisation mit flachen Hierarchien und inhaltlich fokussierten Departementen ausgesprochen, die nah am Puls ihrer Stakeholder sind. Deshalb werden die beiden Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau im Campus Biel/Bienne eigenständig bleiben. Das heutige Departement Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit WGS wird per 1. Januar 2018 in drei eigenständige Departemente aufgeteilt. «Die Eigenständigkeit der drei Departemente schafft die Voraussetzung für eine noch konsequentere Ausrichtung der Departemente auf ihre Anspruchsgruppen», erklärt Schulratspräsident Markus Ruprecht. Die bestehende Zusammenarbeit zwischen den drei Fachbereichen und zukünftigen Departementen, z. B. im Rahmen des Instituts Alter, der BFH-Zentren Soziale Sicherheit und Digital Society oder der Themen Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, wird weitergeführt und im Hinblick auf den Campus Bern noch verstärkt. Die BFH will das betriebliche und inhaltliche Synergiepotenzial im Campus Biel/Bienne wie im Campus Bern optimal nutzen. Die BFH startet dazu entsprechende Projekte, in denen die Leitungspersonen der Departemente bzw. der heutigen Fachbereiche mitarbeiten werden.

 

Prof. Dr. Thomas Hodel tritt zurück

Aufgrund der Anpassung der Organisation hat sich Prof. Dr. Thomas Hodel, Leiter des Departements Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit, entschieden, die BFH zu verlassen und tritt per sofort von seinem Amt zurück. Mit Prof. Dr. Thomas Hodel verliert die BFH einen Departementsleiter, der sich engagiert für eine hochstehende Qualität in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung an der gesamten BFH eingesetzt und verdient gemacht hat. Die interimistische Leitung des Departements WGS übernimmt Prof. Dr. Herbert Binggeli, Rektor der BFH.

 

BFH erweitert das Studienangebot

Mit zwei neuen Studiengängen wird die BFH ihr Angebot ergänzen. Sie entspricht damit den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts.

Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen soll ab dem Herbstsemester 2017 starten. Er verbindet Ingenieurkompetenzen mit betriebswirtschaftlichem Wissen, Sprachkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen. Wirtschaftsingenieurinnen und –ingenieure sind in fast allen Unternehmensbereichen tätig und ihre Berufsfelder wachsen mit den Anforderungen der globalen Wertschöpfung.

 

Mit dem neuen konsekutiven Master-Studiengang Hebamme schliesst die BFH eine Lücke im Angebot der deutschsprachigen Schweiz. Vorgesehen ist ein Start des Studiengangs ab dem Herbstsemester 2017 in Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. «Mit den zwei neuen Studiengängen nimmt die BFH die Bedürfnisse nach Fachkräften aus den Bereichen Wirtschaft und Gesundheit auf und stellt somit einmal mehr ihre Praxisorientierung unter Beweis», sagt Prof. Dr. Herbert Binggeli.

 

Zur Medienmitteilung

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