Wenn ein Familienmitglied Pflege braucht

Wenn ein Familienmitglied Pflege braucht

Ob durch einen Unfall oder einen Hirnschlag plötzlich alles anders ist, oder ob sich die Situation schleichend einstellt: Wenn ein Familienmitglied dauerhaft Betreuung und Pflege braucht, stellt dies Angehörige vor eine schwierige Aufgabe.

 

Die Pflegetätigkeiten und die psychische Belastung nehmen Ressourcen in Anspruch, die erst aktiviert werden müssen oder andernorts fehlen. Erwerbstätige müssen Beruf und Pflege unter einen Hut bringen. Durch den fehlenden gesetzlichen Schutz sind sie zudem auf das Wohlwollen ihrer Arbeitgeber angewiesen. Viele Angehörige vernachlässigen aufgrund der neuen Pflegeaufgabe gar ihre eigenen Bedürfnisse und ihre Gesundheit.

 

Expertinnen und betroffene Angehörige beleuchten die Situation pflegender Angehöriger in der Schweiz und präsentieren Möglichkeiten und Visionen, wie diese auf individueller und gesellschaftlicher Ebene verbessert werden können.

 

Eintritt frei. Im Anschluss Apéro.

 

Datum17. November 2017
Zeit18:30 Uhr
OrtGenerationenhaus Bern
Anmeldung

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Mit Beiträgen von

Elsmarie Stricker, Dozentin, Institut Alter, BFH

Regula Buri, Beraterin Angehörigenbetreuung, profawo Bern

Silvia Luginbühl, Leiterin Regionalstelle FRAGILE BERN Espace Mittelland

Barbara Kestenholz, Betreuende Angehörige und Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Angehörige

 

Moderation: Jonathan Bennett, Leiter Institut Alter, BFH

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Weitere Informationen

BFH-Zentrum Soziale Sicherheit

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