Kultsounds

Kultsounds

Was macht einen Popsong zum Popsong? Wieso klingt Hip-Hop wie Hip-Hop? Und wann ist ein Hit typisch für die 1960er-, 1970er- oder 1980er-Jahre? Eine wichtige Rolle spielen dabei Sounds.

 

Der Hand-Clap im Motown-Song, das digitale E-Piano in der 1980er-Jahre-Ballade, die Auto-Tune Stimme im Dancefloor-Kracher der Jahrtausendwende – Sounds prägen Stile und Epochen der Pop- und Rockmusik.

 

Bei den Zuhörerinnen und Zuhörern lösen diese Sounds Emotionen aus, auch wenn sie diese oft nur ganz unterbewusst wahrnehmen. Künstlerinnen und Produzenten sind sich der Wirkung einzelner Sounds sehr wohl bewusst. Für sie ist die Suche nach neuen, eigenen und vor allem unverkennbaren Sounds ein zentrales Anliegen. In der populären Musik hat der durch Elektronik dominierte Sound seit den 1950er-Jahren deshalb zunehmend an Bedeutung gewonnen.

 

Doch wie entstehen neue Sounds? Wie entwickeln und verbreiten sie sich? Wie werden einzelne Sounds wahrgenommen? Immanuel Brockhaus hat diese und weitere Fragen erforscht. Dazu untersuchte er die jeweils ersten 40 Plätze der Billboard Top 100 Singles von 1960 bis 2014. Und er führte Interviews unter anderem mit Boris Blank von Yello, And. Ypsilon von den Fantastischen Vier oder mit Flake Lorenz von Rammstein.

 

«Kultsounds» bezeichnet besonders typische und prägnante Klänge. An der Veranstaltung kann das Publikum diese Sounds live anhand von Sound-Experimenten erleben.

 

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation Bern im Rahmen der Ausstellung «Sounds of Silence».

 

Mit Beiträgen von

  • Prof. Dr. Immanuel Brockhaus, Dozent Hochschule der Künste Bern

 

Datum28. November 2018
Zeit18:30 Uhr
OrtMuseum für Kommunikation, Bern
Anmeldung

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht. Die Anzahl Teilnehmende ist begrenzt, die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

zur Anmeldung

 

Eintritt frei. Im Anschluss Apéro.

 

 

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