20 Jahre Berner Fachhochschule BFH

20 Jahre Berner Fachhochschule BFH

1997 wurde die Berner Fachhochschule BFH gegründet. Sie ist eine der sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz.

 

Die BFH entstand im Jahr 1997 durch die Umbildung und den Zusammenschluss von 13 höheren Fachschulen. Die Basis für die Gründung der BFH bildete das eidgenössische Fachhochschulgesetz, das 1996 in Kraft trat. Dies mit dem Ziel, das duale Bildungssystem auf Hochschulstufe zu realisieren und den Wirtschafts- und Innovationsstandort Schweiz zu stärken. Heute besteht die BFH aus den fünf Departementen Architektur, Holz und Bau (AHB), Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), Hochschule der Künste Bern (HKB), Technik und Informatik (TI), Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit (WGS) sowie der angegliederten Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM).

 

Praxisorientierte Lehre

Der Leistungsauftrag der BFH umfasst die vier Bereiche Lehre, angewandte Forschung und Entwicklung, Weiterbildung und Dienstleistung. Kernaufgabe ist die praxisorientierte und forschungsbasierte Lehre. In ihren sechs Departementen (inkl. EHSM) bietet die BFH ein breit gefächertes Studienangebot an, das von Architektur und Agronomie, über Maschinentechnik und Musikpädagogik bis hin zu Waldwissenschaften und Wirtschaft reicht. Insgesamt stehen 30 Bachelor- und 22 Masterstudiengänge zur Auswahl. Die Zahl der Studierenden ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Mit 6664 Studierenden im Jahr 2015 gilt die BFH als mittelgrosse Fachhochschule. Mit den Unterrichtssprachen Deutsch, Französisch und Englisch schlägt die BFH als Hochschule auf der Sprachgrenze Brücken in andere Sprachregionen und Arbeitsmärkte.

 

Anwendungsorientierte Forschung

Die BFH betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und engagiert sich stark im Bereich Wissens- und Technologietransfer. Die Forschung konzentriert sich auf rund 20 strategische Schwerpunkte aus allen Departementen, wobei die BFH eng mit Partnern aus Wirtschaft, öffentlichen Institutionen und Kultur zusammenarbeitet. In sieben BFH-Zentren bündelt sie Kompetenzen aus ausgewählten Bereichen. Die BFH entspricht damit dem Bedarf an interdisziplinären Lösungen für aktuelle und künftige gesellschaftliche und technologische Herausforderungen. Die departementsübergreifenden Zentren wurden auf Basis etablierter Forschungsgruppen und Institute gebildet und sind in ihrer jeweiligen Kombination schweizweit einzigartig.

 

Praxisbezogene Weiterbildung und Dienstleistung

Die Departemente der BFH führen ein Weiterbildungsangebot, das auf die Bedürfnisse von Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Gesellschaft ausgelegt ist. Im Jahr 2015 absolvierten 1860 Personen einen Nachdiplomlehrgang (EMBA, MAS, DAS oder CAS). Alle sechs Departemente (inkl. EHSM) bieten zudem Seminare und Kurse an. Auch das Dienstleistungsangebot zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug aus. Die Departemente erbringen Dienstleistungen in Produktprüfung, Planung, Expertise und in der Beratung.

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