Forschungs-Mittwoch #127 Luigi Cherubini und die Ausbildung zur Komposition

Zur Zeit von Luigi Cherbuini (1760–1842) nahm der Unterricht in Komposition noch Bezug auf Fächer wie Harmonielehre und Gehörbildung. Das neue Projekt am Institut Interpretation zum Thema wird vorgestellt.

01.12.2021, 17.00 Uhr – HKB, Grosse Aula Fellerstrasse 11, 3027 Bern sowie online

Gezeichnetes Schwarzweissportrait von Luigi Cherbuini (1760–1842)

In der heutigen Musikausbildung nimmt der Unterricht in Komposition kaum Bezug auf Fächer wie Harmonielehre oder Gehörbildung. Anders war es zur Zeit Luigi Cherubinis (1760–1842), eines respektierten Lehrers und später Direktors des Conservatoire in Paris. Ein neues Projekt am Institut Interpretation untersucht die Werke Cherubinis als Musiktheoretiker, die Ausbildung zur Komposition am Conservatoire als umfassende Ausbildungspraxis sowie die Improvisations- und Kompositionslehren für Klavierstudierende in Paris (ca. 1810–1840). Die Team-Mitglieder stellen die Werkstatt des Projekts vor, unser Gast Prof. Dr. Helen Geyer referiert über Cherubinis Opern der 1790er Jahre und seine Position im Rahmen der damals schwierigen Zeit.

Gastreferentin:
Prof. Dr. Helen Geyer, Institut für Musikwissen-schaft Weimar-Jena

Einführung:
Claudio Bacciagaluppi, Lydia Carlisi, Gigliola Di Grazia, Vivian Domenjoz

Host:
Martin Skamletz, Leiter Institut Interpretation

Für die physische Teilnahme an der Veranstaltung bedarf es eines gültigen Covid-Zertifikats.

Steckbrief

  • Startdatum 01.12.2021, 17.00 Uhr
  • Ort HKB, Grosse Aula Fellerstrasse 11, 3027 Bern sowie online