Masterkonzerte Jazz

Im Studienbereich Jazz gibt es Abschlüsse in vier verschiedenen Masterprogrammen. In jedem Fall spielen die Studierenden ihre eigenen Kompositionen mit ihren eigenen Ensembles.

06.09.2021 bis 15.09.2021 – HKB, Auditorium, Ostermundigenstrasse 103, Bern

Bild aus der Diplombildwelt in Blau, Lila und Orange.

Für alle Konzerte ist eine Reservation notwendig. Zutritt nur mit gültigem Covid-Zertifikat und einem Personalausweis. Besten Dank für Ihr Verständnis. Alle Konzerte werden auch per Livestream übertragen. 

 

Mo, 6. September, 19.30 Uhr 


Cyrill Ferrari (Master Music Performance – Jazz)
Oort Cloud feat. Matt Mazz
 «Oort Cloud» ist ein von Menschenhand geschaffener Klangkörper aus Holz und Metall, der durch die Abstraktion mathematischer und physikalischer Konzepte entsteht. Die daraus resultierende Anordnung von Schallwellen manipuliert Zeit und Raum.  
Cyrill Ferrari (g), Johanna Pärli (b), Michael Cina (dr), feat. Matthieu Mazué (p) 

Mo, 6. September, 21.15 Uhr

Nayan Stalder (Master Music Performance – Jazz)
OKTOFON
Das Oktofon ist ein musikalisches Ungetüm, das die Spiellust von acht jungen Berner Jazzmusikern bündelt und zu einem musikalischen Feuerwerk vereint. Durch eine energetische und dynamische Spielweise soll eine raumfüllende Musik entstehen, die zulässt, dass man ganz darin eintauchen und sich verlieren kann.
Der musikalische Leiter und Komponist Nayan Stalder hat bereits die unterschiedlichsten musikalische Fahrwasser durchkreuzt und versucht nun mit dem Oktofon die gesammelten Erfahrungen zu einer ganz eigenen, persönlichen Sprache weiterzuentwickeln. 
Manuel Schwab (ss, as), Loris Knüsel (ss, bs), tba (tb), tba (tp), Nayan Stalder (hammered dulcimer), Fabian Kraus (b), Kaspar Eggimann (p), Michael Cina (dr) 

Di, 7. September, 19.30 Uhr

Manuel Sidler (Master Music Performance – Jazz)

Lumor
Weite Klangflächen im Wechsel mit einfachen Melodien und viel Improvisation. 
Der Sound von Lumor lässt sich am ehesten als ruhig und fein, jedoch auch unvorhersehbar und verspielt beschreiben. 
Minimalistische Parts und einfache Songs mit dem Bewusstsein, dass jeder noch so kleine Sound am Ende ein grosses Bild ergibt und so immer dem grossen Ganzen dient. 
Mirjam Hässig (voc), Manuel Sidler (g), Flo Hufschmid (dr)

Di, 7. September, 21.15 Uhr

Matthieu Trovato (Master Music Performance – Jazz)

Piano Solo
Le jeune pianiste romand présente son répertoire inédit en piano solo. Ce projet né d’une envie de revenir à l’expression la plus pure de son instrument. Inspiré par ces nombreuses expériences dans différentes formations et différents styles, il voyage dans un paysage lyrique avec pour seul horizon le plaisir et le partage de la musique qu’il compose depuis ses débuts. Une aventure pour tous et pleine de rebondissements. 
Matthieu Trovato (p) 

Mi, 8. September, 19.30 Uhr

Annina Mossoni (Master Music Performance – Jazz)
alpha-ray
Direkt nach dem grossen Knall, wenn die Luft den Staub anhält, wenn sich die Sonne in Fäden durchs Leben spannt, erzählt alpha-ray poetische Geschichten zwischen Alltag und Zerfall. Lässt dich im Tagtraum taumeln, holt dich dann zurück, wenn du es am wenigsten erwartest und tanzt mit dir - die Augen geschlossen - mal mit, mal gegen den Takt.
Annina Mossoni (voc, synth), Jaronas Höhener (tp, flh, synth), Jan Dintheer (g, synth), Flo Hufschmid (dr, toys) 
 

Mi, 8. September, 21.15 Uhr

Maxim Frischmann (Master Music Performance – Jazz)

Maxim Frischmann Quartett 
Der russisch-armenische Tenorsaxofonist fand im schönen Bern an neuer Kraft und Inspiration. Um ihn gruppierten sich seine Berner Lieblingsmusiker zu einem neuen Quartett. Mit Eigenkompositionen im frei improvisierten Sound erzählt Maxim über empfindsame und persönliche Geschichten aus den letzten sieben Jahren.
Maxim Frischmann (saxes & bcl), Matthieu Mazué (p), Paul Brauner (b), Michael Cina (dr)

Do, 9. September, 19.30 Uhr

Felix Bettems (Master Music Pedagogy – Jazz)
Quand les choses n'étaient pas encore
En 1920, l'écrivain suisse Blaise Cendrars publie l' « Anthologie Nègre » recueil dans lequel il rassemble les meilleurs des récits de la littérature orale africaine de cette époque ; légendes concernant la création de la terre, des animaux et des hommes, contes merveilleux, fables et fabliaux humoristiques ou poétiques empruntés au folklore des nombreux empires et tribus du vaste territoire africain. 
Quand les choses n'étaient pas encore rend hommage à cette littérature en la portant aujourd'hui en musique. 
Myslaure Augustin (p), Sébastien Gauthier (narration), Christophe Mulheim (b), Félix Bettems (dr)

Do, 9. September, 21.15 Uhr

Florian Hufschmid (Master Music Performance – Jazz
GYRE
 rhythm. sound. motion. waves.
Nayan Stalder (hammered dulcimer), Myslaure Augustin (p), Seba Noya (eb), Flo Hufschmid (dr)

Fr, 10. September, 19.30 Uhr


Manuel Schwab (Master Music Pedagogy – Jazz)
Frische Fische 
 
Die jungen Musiker aus Bern schwimmen nicht mit dem Strom. Sie schaffen ihren eigenen Stil und bringen in mitreissenden Eigenkompositionen all das zum Klingen, was ihnen gefällt: viel Funk, viel Jazz, ein wenig Fusion, ein wenig Rock, ein wenig Disco. 
Seit ihrer Gründung 2016 haben die adrett gekleideten Herren manch dicken Fang an Land gezogen, unter anderem den Prix Effort 2018 der Burgergemeinde Bern und 2019 den kleinen Prix Walo. Mit dem damit kassierten Geld produzierten sie in Eigenregie ihren ersten Tonträger First Catch. Im Dezember 2020 haben sie bereits ihr zweites Album in den Groovefactory Studios in Bern aufgenommen.
Manuel Schwab (as), Till Ruprecht (tb), Tim Heiniger (p), Noah
Messerli (g), Maximilian Nyafli (eb), Nicolas Bianco (dr)

Fr, 10. September, 21.15 Uhr

Felix Grandjean (Master Music Pedagogy – Jazz)
BEAUFORT
Beaufort steht im Wind, stemmt sich dagegen oder lässt sich tragen. Inspiriert von der rauen Natur und dem eisigen Wind werden die Spielräume zwischen Freiheit und Struktur ausgelotet. Das Quartet öffnet spannende Klangwelten, träumerische Melodien und erschafft mit seinem Sound eine prägend, tiefschürfende Stimmung.
Felix Grandjean (tp), Manuel Sidler (g), Johannes Beck (b), Michael Cina (dr) 
 

Mo, 13. September, 19.30 Uhr

Nicolas Bianco (Master Composition – Jazz)

Orwell Trio
Lange nachdem die Menschen von der Erde, die sie nicht zu retten vermochten, verschwunden sind, wandern die letzten, zurückgebliebenen, künstlichen Wesen herum, leer von jeglichem Sinn deren Bestimmung. Anstatt sich zu entwickeln und die Welt sich zu ihrem Eigen zu machen, versuchen sie das einst existierende Ökosystem mit all ihren Mitteln so genau wie möglich zu re-kreieren / wiederherzustellen. Ihre unheimliche Präzision lässt äusserst seltsame Landschaften entstehen. Manchmal unheimlich und kalt, manchmal wunderschön und satt. Es scheint, dass das Leben egal wie, immer einen Weg von Ausdruck findet.
Marcel Balinski (p), Seba Noya (b), Nicolas Bianco (dr)

Di, 14. September, 19.30 Uhr

Seba Noya (MA Composition – Jazz)
Tránsfuga
Tránsfuga ist eine Abbildung des von Seba Noya in seinem Leben immer wieder durchlaufenen Prozesses des sich Bewegens in verschiedenen kulturellen und musikalischen Kontexten. Sich an verschiedenen Elementen dieser musikalischen Kontexte bedienend, schafft Tránsfuga die Überwindung stilistischer Grenzen. Dadurch kreiert es neue Erfahrungen innerhalb eines den Zuhörenden bekannten und doch fremden Kontextes.  
Zoë Gordon(vl), Andrina Däppen (vl), Tatiana Zubova (vla), Lea Galasso (vcl), Seba Noya (db), Flo Hufschmid (dr, perc)

Di, 14. September, 21.30 Uhr

Joan Pérez-Villegas  (Master Composition – Jazz)

CUMULONIMBUS

Drop by drop by drop by drop by drop by drop
it sheds its own weight, and joins those other strangers up there, where drop becomes cloud, where cloud becomes rain that precipitates into note by note by note by note by note by note.
Zoë Gordon (vl), Nancy Meier (fl), Ervin Mark Toth (cl, bcl), Felix Grandjean (tp), Pere Molines (tb), Seba Noya (b), Nicolas Bianco (dr), Satomi Kikuchi (p), Jean-François Simon (tuba), Arturo Mariotti (guit), Elia Seiffert (p), Kebyart Ensemble: Pere Molines (ss), Víctor Serra (as), Robert Seara, Daniel Miguel (bs), Joan Pérez-Villegas (vib, perc)

Mi, 15. September, 19.30 Uhr

Raphael Scheiwiller (Master Music Pedagogy – SII)
Ocelot
Streicher treffen auf elektronische Klänge, bekannte Strukturen lösen sich, um sich dann wieder zu verfestigen. Das Ozelot sieht sweet aus, hat aber einen wilden Kern, den es für sein Überleben braucht.
Hannah Adriana Müller (vl), Gina Été (vla), Janos Mijnssen (vcl), Daniel Messina (g), David Cogliatti (p, synth), Raphael Scheiwiller (b), Florian Haas-Schneider (dr) 

Mi, 15. September, 
21.30 Uhr

Sebastian Bättig (Master Music Pedagogy – Jazz)
Sebastian Bättigs Ulme
Sebastian Bättig bildet in seinem Projekt ein Geflecht aus Linien, Klängen und Flächen und reizt dabei die klanglichen Möglichkeiten der elektrischen Gitarre weit aus. Dabei entsteht eine Musik mit sehr intimem Charakter, die aber auch punktuell in wuchtige Soundcluster ausbrechen kann.
Sebastian Bättig (g, comp)

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Steckbrief

  • Startdatum 06.09.2021
  • Enddatum 15.09.2021
  • Ort HKB, Auditorium, Ostermundigenstrasse 103, Bern