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Die BFH der Zukunft entsteht

08.05.2017

Die Berner Fachhochschule BFH setzt auf ihre Vielfalt und die interdisziplinäre Vernetzung. Davon profitieren sollen die Studierenden und Partner aus Wirtschaft, Industrie, Verwaltung und Kultur. 

 

Die Berner Fachhochschule BFH setzt zurzeit in diversen Projekten die im Vorjahr verabschiedete Strategie um. Unter anderem schafft sie die organisatorischen Rahmenbedingungen für eine breite departementale Abstützung. Dies erlaubt den Departementen, sich inhaltlich klar zu positionieren und den engen Bezug zu ihren Stakeholdern weiter zu intensivieren. Studierende und Partner aus Wirtschaft, Industrie, Verwaltung und Kultur sollen vom vielfältigen und interdisziplinären Angebot der BFH profitieren. Schulratspräsident Markus Ruprecht unterstreicht: «Als Fachhochschule bilden wir den Nachwuchs an qualifizierten Fachkräften aus, die in der Praxis verankert und gleichzeitig fähig sind, innovative Lösungen für neue Fragestellungen zu entwickeln».

 

Institutionelle Akkreditierung und Campus-Projekte

Im Rahmen des neuen Hochschulförderungs- und –koordinationsgesetzes HFKG müssen sich alle Hochschulen institutionell akkreditieren lassen. Nur so dürfen sie sich längerfristig Hochschule nennen und Diplome vergeben. Die BFH ist dieses Verfahren gleich im Anschluss an den Strategieprozess angegangen. Bei den beiden Projekten im Rahmen der Standortkonzentration, Campus Biel/Bienne und Campus Bern, erwartet die BFH im Juni 2017 wichtige Entscheide vom Grossen Rat. Die BFH ist zuversichtlich, dass der Campus Biel/Bienne im Jahr 2022 und der Campus Bern im Jahr 2025 bezogen werden können.

 

BFH erweitert das Studienangebot

Im Herbstsemester 2017 starten an der BFH zwei neue Studiengänge. Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verbindet Ingenieurkompetenzen mit betriebswirtschaftlichem Wissen, Sprachkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen. Und mit dem neuen konsekutiven Master-Studiengang Hebamme schliesst die BFH eine Lücke im Angebot der deutschsprachigen Schweiz. Die neuen Studiengänge entsprechen den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Gesundheit nach Fachkräften.

 

Eine neue Wartezone im Berner Inselspital

Dass die Departemente der BFH gemeinsam zukunftsweisende Lösungen erarbeiten, zeigt zum Beispiel das Projekt «Optimierung der Wartezone Inselspital Bern» mit dem Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe «Health Care Communication Design» entwickelte Vorschläge zur optimalen Gestaltung der Wartezone im Notfallzentrum. Neuste Forschungserkenntnisse zeigen, dass die Heilung schon mit dem Wohlbefinden im Warteraum und nicht erst mit den medizinischen Massnahmen beginnt. Sind die Patienten beim Warten weniger gestresst, benötigen sie beispielsweise später weniger Schmerzmittel. «Unsere Studie zeigt, dass sogar die Zufriedenheit mit der Behandlung steigen kann», wie Prof. Dr. Arne Scheuermann, Leiter des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsdesign erläutert.

 

Die BFH ist gut unterwegs

Im wichtigen Kernbereich der praxisorientierten Lehre verzeichnete die Berner Fachhochschule BFH im Jahr 2016 mit 6864 Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (6664 Studierende).

Die BFH blickt wiederum auf ein finanziell erfreuliches Jahr zurück. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Überschuss von CHF 2.71 Mio. ab. Das entspricht einem Betriebsergebnis vor Veränderung der Pensionskassenrückstellungen von CHF 6.2 Mio. Die Erträge stabilisierten sich auf dem Vorjahresniveau von CHF 289 Mio. Damit konnten unter anderem die gekürzten Bundesbeiträge anderweitig kompensiert werden. «Besonders positiv ist, dass die Drittmittelerträge in Forschung und Weiterbildung noch einmal leicht erhöht werden konnten», sagt Rektor Herbert Binggeli. Diese beliefen sich insgesamt auf CHF 34.6 Mio. Der Betriebsaufwand fiel mit CHF 287.5 Mio. knapp CHF 1.7 Mio. tiefer aus als im Vorjahr.

 

Der Geschäftsbericht ist ab 8. Mai 2017 online unter bfh.ch/publikationen verfügbar.

 

Kontakt

Prof. Dr. Herbert Binggeli, Rektor der Berner Fachhochschule, T 031 848 33 10

Elisabeth Hasler, Leiterin Kommunikation der Berner Fachhochschule, T 031 848 33 40

 

 

Dokumente

Medienmitteilung (PDF)

Präsentation Medienkonferenz (PDF)

Geschäftsbericht

Projektbeschreibung «Optimierung der Wartezone Inselspital Bern»

Video «Optimierung der Wartezone Inselspital Bern»

 

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