BSc Maschinentechnik: «Man ist immer dran und laufend mit Neuem konfrontiert»

17.07.2019 Oliver Fässler entwickelt nachhaltige und effiziente Maschinen und Anlagen –dies im Rahmen seines Studiums der Maschinentechnik an der Berner Fachhochschule. Im Gespräch stellt der gelernte Polymechaniker seinen Studienalltag näher vor.

Herr Fässler, Sie stehen kurz vor Abschluss Ihres Studiums. Wie geht es Ihnen?

Soweit gut.Ich habe soeben das letzte Semester abgeschlossen. Während der letzten acht Wochen wari ch ausschliesslich mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Sie ist nun verfasst und abgegeben, die restlichen Module des Semesters sind ebenfalls alle abgeschlossen. Die genauen Semesternoten stehen zwar noch aus, aber wenn die Arbeit genügend ist,sollte ich das Studium erfolgreich abschliessen können. Der Schlussspurt war intensiv, aber jetzt ist alles geschafft.

Um was geht es bei Ihrer Bachelorarbeit genau?

Ich erstellte für Agroscope, das ist das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, eine Roboteranlage, mit der sich per Ultraschallmesser Käse schneiden lässt. Die dortigen Expertinnen und Experten verkosten und bewerten regelmässig verschiedenste Käsesorten. Die Roboteranlage soll ihnen das anstrengende Käseschneiden erleichtern. Der Schneidvorgang ist schwierig zu automatisieren. Daher müssen die Schneidpositionen von der Bedienerin oder dem Bediener vorgegeben werden. Den Rest erledigt anschliessend der Roboter. Das Messer schwingt im Ultraschallbereich und geht ganz leicht durch den Käse –egal, ob es sich nun um Hart-oder Weichkäse handelt.

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