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Akzent Vermittlung und Campus für Visuelle Künste

04.07.2018

Anlässlich ihrer Jahresmedienkonferenz hat die Hochschule der Künste Bern über die zwei Vermittlungsprojekte Synapse HKB und HKB geht an Land 2018 in Burgdorf informiert. HKB Direktor Thomas Beck erläuterte zudem, wie die HKB ihren Standort an der Fellerstrasse zu einem Campus für Visuelle Künste ausbauen will.

Die Hochschule der Künste Bern ist an mehr als zehn Standorten in Biel und Bern vertreten. In absehbarer Zukunft werden die Standorte auf drei gebündelt: Campus BFH für die Bühnenkünste im Weyermannshaus, Campus für Visuelle Künste an der Fellerstrasse sowie das Schweizerische Literaturinstitut, das in Biel verbleiben soll.

 

Campus für Visuelle Künste
Seit dem Bezug der ehemaligen Tuchfabrik an der Fellerstrasse 11 durch die Fachbereiche Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, die Forschungsabteilung, die Weiterbildung, das Y Institut und die Direktion der HKB im Jahr 2006 fehlen am Standort repräsentative, multifunktionale Flächen für Präsentationen/Ausstellungen und eine hochschulkonforme Aula. Diese sollen den direkten Austausch und die Vermittlungstätigkeiten der Studierenden und Forschenden mit der Öffentlichkeit ermöglichen. Sie sind damit wichtige Elemente, um die Ausbildungsqualität der HKB weiter zu optimieren und die Attraktivität der Berner Kunsthochschule zu stärken und entsprechen damit der erfolgreichen Strategie der HKB, die auf einen verstärkten Dialog mit der Öffentlichkeit setzt. Zum anderen ist die gelebte Inter- und Transdisziplinarität der HKB auf Kooperationsflächen angewiesen, um sich in der künstlerischen Praxis oder in der Forschung erproben und manifestieren zu können. Ziel ist es, durch einen Erweiterungsbau an der Fellerstrasse den beschriebenen Raumbedarf zu decken und den Campuscharakter des Standortes zu stärken.

 

Bis zur Umsetzung dieser Erweiterung werden die dringendst benötigten Flächen als «Übergangslösungen» erstellt. Dazu beauftragt das kantonale Amt für Grundstücke und Gebäude in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie der geplanten Phasen ab 2020. Die neuen Räume der ÜbergangslösungPhase I sollen bis Herbstsemester 2020 zur Verfügung stehen.

Die Fellerstrasse 11 hat eine neue, zweisprachige Aussenbeschriftung bekommen. Die Schrift verändert sich je nach Perspektive/Bewegung des oder der Betrachtenden. Eine Visualisierung finden Sie unter vimeo.com/277297333.

 

Synapse HKB
Was haben eine App zur Erkundung von Kunst im öffentlichen Raum, ein dörfliches Treibhaus für Ausstellungen, ein interkulturelles Tanzprojekt mit Jugendlichen und ein Partiturservice gemein? Abgesehen von der Originalität der künstlerischen Idee, verbindet sie alle das empathische Anliegen der HKB, zwischen «Kunst» und «Gesellschaft» eine Brücke zu schlagen. Vermittlung ist das Zauberwort in der Kulturpolitik. Graziella Contratto, Fachbereichsleiterin Musik, präsentiert die eigens entwickelte Website synapse-hkb.ch, die seit Anfang Juni dazu einlädt, die Vielfalt der vermittlerischen, interkulturellen Konzepte, Projekte und Aktionen an der HKB zu erleben.

 

Nebst Informationen in Text, Bild, Film und Ton zu den einzelnen Projekten bietet synapse-hkb.ch interessierten Personen, Institutionen oder Gremien aus Politik, Kultur und Wirtschaft die Gelegenheit, mit der Hochschule in Kontakt zu treten, um spezifische Projekte wieder aufzunehmen, in einer neuen Umgebung weiterzuentwickeln und damit noch mehr in die «Welt da draussen» einzuführen. hkb-synapse.ch

 

HKB geht an Land 2018 in Burgdorf
Die einjährige künstlerische Kooperation zwischen der HKB und einer kantonalbernischen Gemeinde findet dieses Jahr in und mit Burgdorf statt. Während eines Semesters erarbeiten Studierende verschiedener Fachbereiche der HKB mit Partnern aus Burgdorf Projekte und präsentieren sie dann vor Ort. Dabei dient das Thema Auf die Stör gehen als Ausgangspunkt. Wie früher für eine Metzgete kommen nun beispielsweise Studierende der Literatur und der Visuellen Kommunikation für eine Woche nach Burgdorf, um eine Ausgabe des Burgdorfer Stadtmagazins zu gestalten. Lernende Zimmermänner und Zimmerinnen des Bildungszentrums Emme bauen gemeinsam mit Perkussionsstudierenden Schlaginstrumente aus Holz für ein Konzert.

 

Beat Wampfler, Tierarzt und Käseunternehmer, sowie Micha Harenberg, Studiengangsleiter Sound Arts, erläutern das Projekt Käse beschallen – Experiment zwischen Klang und Kulinarik. Im Käsehaus K3 in Burgdorf experimentieren Studierende aus dem Fachbereich Musik mit der Fragestellung, welche Auswirkungen das acht Monate lange Beschallen eines Käses während seines Herstellungsprozesses haben kann. Wird sich dadurch seine Beschaffenheit oder gar sein Geschmack verändern?

 

Programm von HKB geht an Land in Burgdorf: hkbgehtanland.ch. 

 

 

Zur Medienmitteilung

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