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BFH-Zentrum Digital Society skeptisch gegenüber einer privaten elektronischen Identität

30.05.2017

Des BFH-Zentrum Digital Society hat für die Berner Fachhochschule an der Vernehmlassung zu einem Bundesgesetz über anerkannte elektronische Identifizierungseinheiten (E-ID-Gesetz) teilgenommen.

 

Aus einer anwendungsorientierten Forschungsperspektive wird ein systemischer Ansatz vertreten; dieser basiert auf internationalen Erfahrungen und Ergebnissen, welche in verschiedenen Forschungsprojekten gewonnen wurden. Das BFH-Zentrum Digital Society erachtet den Gesetzesvorschlag wie auch das Konzept für wenig tauglich, um in der Schweiz die seit mindestens 2012 versprochene staatliche E-ID zu realisieren. Kritisch beurteilt wird besonders der Privatisierungsgedanke, der dem Vorschlag des Bundesrats zur E-ID zugrunde liegt. Das BFH-Zentrum Digital Society spricht sich dafür aus, dass der Identitätsnachweis auf höchstem Sicherheitsniveau mit der höchsten Qualität zu erfolgen hat, was eine hoheitlich und nicht delegierbare Aufgabe des Staates ist. Diese Aufgabe soll auch in elektronischer Form vom Staat selber erbracht werden. Nur so kann die Schweizer E-ID eine grosse Verbreitung und häufige Nutzung erfahren.

 

Stellungnahme der BFH zum Vernehmlassungsentwurf (PDF)

 

 

 

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