Burgdorfer Risikotag

In den letzten Monaten hat uns eine weltweite Pandemie die Verletzlichkeit unseres Lebens und unserer Lebensform gezeigt. Neben diesem gesundheitlichen Risiko sind grosse Teile der Schweizer Bevölkerung zahlreichen natürlichen Risiken, wie z.B. Alpinen Naturgefahren, Hochwassern und Erdbeben und technischen Risiken, wie Kernkraftwerken, Staudämmen und verschiedenen Verkehrsträgern ausgesetzt.

15.04.2021 – Berner Fachhochschule, Pestalozzistrasse 20, Burgdorf

Steckbrief

  • Startdatum 15.04.2021
  • Ort Berner Fachhochschule, Pestalozzistrasse 20, Burgdorf
  • Kosten 555.–

Die Schweiz hat frühzeitig Nachweisverfahren zum Umgang mit diesen Risiken entwickelt, z.B. mit der Nationalen Plattform Naturgefahren oder der Nationalen Risikoanalyse. Der erste Burgdorfer Risikotag, der vom Mai 2020 in den Oktober 2020 verschoben wurde, bietet die Möglichkeit, das Thema Risiko aus verschiedenen Winkeln zu betrachten. So wurde auf Grund der Entwicklung auch ein Vortrag zu gesundheitlichen Risiken mit aufgenommen. Die Tagung soll Risikoexperten aus verschiedenen Fachgebieten, wie z.B. aus dem Naturgefahren-, aus dem Bau-, aus dem Gefahrengütertransport- oder aus dem Nuklearbereich zusammenbringen und den Fachaustausch ermöglichen.

Publikum

Die Tagung richtet sich an Risikoexperten aus verschiedenen Fachgebieten, wie z.B. aus dem Naturgefahren-, aus dem Bau-, aus dem Gefahrengütertransport- oder aus dem Nuklearbereich.

09:00
  • Begrüssung und Einführung
    Prof. Dr. Dirk Proske
  • Das Risiko der Sicherheit an Beispielen der Gesundheitsversorgung
    Prof. Dr. med. Franz Porzsolt
  • Risikobewertung von Tunneln auf Nationalstrassen
    Christian Gammeter, Bernard Gogniat
  • Eine Aussensicht auf den Value of Statistical Life
    (VOSL)
    Joséphine Leuba
10:55 Pause
11:25
  • Wie viel ist uns ein vermindertes Unfall- oder
    Gesundheitsrisiko wert? - Methode und
    Ergebnisse
    Dr. Christoph Lieb
  • Bestimmung und Umgang mit dem individuellen
    Risiko
    Dr. Michael Bründl
12:35 Mittagessen
14:00
  • Risiko im Naturgefahrenbereich – Methodenwahl
    von Exposition- und Vulnerabilitätsanalyse und
    deren Auswirkungen 
    Prof. Dr. Andreas Paul Zischg
  • Effiziente Brandschutzmassnahmen durch quantitative Risikoanalysen
    Dr. Gianluca De Sanctis
15:10 Pause
15.40
  • Bad practice in Risk Assessment – Verbreitete
    Methoden und ihre Einschränkungen
    Dr. Matthias Schubert, Dr. Katharina Fischer
  • Globale Gesundheitsbelastung durch einstürzende
    Bauwerke
    Prof. Dr. Dirk Proske
  • Diskussion und Schlusswort
    Prof. Dr. Dirk Proske
17:00 Apéro
  • Dr. Michael Bründl
    Leiter Forschungsgruppe Lawinendynamik und Risikomanagement, WSL-SLF, Davos Dorf
  • Dr. Gianluca De Sanctis
    MSc ETH Bauing. Basler und Hofmann
  • Christian Gammeter
    Fachbereichsleiter Tunnel / Geotechnik
  • Bernard Gogniat
    Fachbereichsleiter Risiken, Sicherheit, Audits UVEK, ASTRA, Abt. Strassennetze, Standards und Sicherheit der Infrastruktur, Ittigen
  • Dr. Joséphine Leuba Dr. sc. oec.
    UNINE Wiss. Mitarbeiterin UVEK, ARE, Sektion Grundlagen, Ittigen
  • Dr. Christoph Lieb
    Dr. rer. pol. Senior Consultant, Ecoplan AG, Bern
  • Prof. Dr. Andreas Paul Zischg
    Geographisches Institut, Mobiliar Lab für Naturrisiken des Oeschger Zentrums für Klimaforschung, Universität Bern
  • Prof. Dr. med. Franz Porzsolt
    Leiter AG Versorgungsforschung an der Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Ulm 
  • Dr. Matthias Schubert und Dr. Katharina Fischer
    Matrisk GmbH, Affoltern am Albis