Reden statt strafen Mediation zwischen Täter oder Täterin und Opfer im Jugendstrafverfahren

Referat und Podiumsdiskussion, anschliessend Apéro

03.04.2019, 18:00-19:00 Uhr – Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern

Im Jugendstrafverfahren gibt es die Möglichkeit einer aussergerichtlichen Konfliktlösung mittels Mediation zwischen Täter oder Täterin und Opfer. Dabei handelt es sich im Sinn des Jugendstrafrechts um eine erzieherische Massnahme. Es geht darum, dass sich straffällige Jugendliche in einem geschützten Rahmen mit den Opfern oder Geschädigten ihrer Straftat auseinandersetzen. Und es geht um die Zukunft der Beteiligten, um den Umgang miteinander, wenn sie sich im Alltag wieder begegnen.

Was ist das Besondere an Mediationen im Jugendstrafverfahren? Welche Jugendlichen profitieren davon? Wann macht Mediation Sinn, wann nicht? Wie wird sie genutzt? 

Diese und ähnliche Fragen bilden die Ausgangslage der Abendveranstaltung.

Steckbrief

  • Startdatum 03.04.2019, 18:00-19:00 Uhr
  • Ort Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
  • Kosten kostenlos

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

Referat:

  • Joel Stalder, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Departement Soziale Arbeit der BFH

PodiumsteilnehmerInnen:

  • Beatrice Lavater (Jugendanwältin der Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland)
  • Ursula Mayerthaler Veerhoek (Mediatorin an der Stelle für Mediation im Jugendstrafverfahren, Kanton Zürich)

Moderation und Diskussionsleitung: Esther Wermuth, Mediatorin und Dozentin Departement Soziale Arbeit der BFH