Intervention Provenienz #1

Courbet, Monet und Rodin - Werke aus dem Legat Cornelius Gurlitt

05.03.2019, 10:00 Uhr bis 31.12.2019, 19:00 Uhr – Kunstmuseum Bern

Diverse Gemälde und Skulpturen befanden sich 1945 im Besitz von Hildebrand Gurlitt, der während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland als Kunsthändler tätig war. Angesichts der wirtschaftlichen Vorteile, die der Kunsthandel aus der Verfolgung von Juden und Regimegegnern im Zeitraum von 1933 bis 1945 gezogen hatte, stellt sich für das Legat die Frage, wann und unter welchen historischen Umständen die Werke in den Besitz Gurlitts gelangten.

Was bedeutet es, wenn wir nichts oder wenig über die Provenienz eines Kunstwerks wissen? Welche rechtlichen und politischen Welche Konsequenzen können sich aus Erwerbungen in historischen Unrechtskontexten für unsere Gegenwart ergeben? Die erste Intervention Provenienz gibt Antworten und gewährt Einblick in die laufende Forschung.

Das Kunstmuseum Bern ist Kooperationspartner der HKB-Weiterbildung und des CAS «Werkzuschreibung und Provenienzrecherche interdisziplinär».

Werkbetrachtung

  • Dienstag, 07. Mai 2019, 18h: Edouard Manet, Marine, Temps d‘orage (à Berck-sur-mer), 1864 – 1868/1873, Öl auf Leinwand
  • Dienstag, 14. Mai 2019, 18h: Claude Monet, Waterloo Bridge, 1903, Öl auf Leinwand
  • Dienstag, 18. Juni 2019, 18h: Edouard Manet, Une allée du jardin à Rueil, 1882, Öl auf Leinwand
Intervention - Ausstellung über Provenienzforschung

Steckbrief

  • Startdatum 05.03.2019, 10:00 Uhr
  • Enddatum 31.12.2019, 19:00 Uhr
  • Ort Kunstmuseum Bern
  • Kosten CHF 10