Innovationsfelder + Querschnittthemen

Wir unterstützen und begleiten Sie mit unserer Expertise bei der Generierung, Schärfung, Konzeption, Modellierung, Verknüpfung, Implementierung, beim Transfer und bei der Evaluation von Pflegewissen in Ihr Praxisumfeld.

Innovationsfeld Gesundheitsversorgung und Personalentwicklung

Optimale Pflege, Betreuung und Behandlung verlangt nach einer zukunftsgerichteten und bedarfsorientierten Entwicklung der Gesundheitsversorgung. Um dieses Ziel zu erreichen, leisten wir einen nachhaltigen Beitrag mit Forschungsprojekten aus den Themenbereichen:

  • Gewinnung und den Erhalt von Gesundheitspersonal
  • Grade- und Skillmix
  • Entwicklung innovativer Rollenmodelle und Kompetenzen in der Gesundheitsversorgung
  • Technologie und Gesundheit von Mitarbeitenden

Projekte zu Gesundheitsversorgung und Personalentwicklung

 

Innovationsfeld Psychische Gesundheit und Psychiatrische Versorgung

Die psychiatrische Versorgung steht seit vielen Jahren im Fokus des Fachbereichs Pflege, und dies sowohl in der Forschung als auch in der Weiterbildung und in den Studiengängen. Die Forschungsaktivitäten werden gebündelt mit der Zielsetzung, über die verschiedenen Versorgungsbereiche (ambulante und stationäre Pflege, psychiatrische Rehabilitation) und weiteren Unterstützungsformen (z. B. Peer Support) hinweg, neue fachliche und methodische Beiträge zu schaffen.

Projekte zu Psychiatrische Pflege und psychosoziale Unterstützung

 

Innovationsfeld Psychosoziale Gesundheit

Das Innovationsfeld Psychosoziale Gesundheit legt den Schwerpunkt seiner Forschungsaktivitäten auf psychosoziale Gesundheit und Gesundheitsförderung von Angebotsnutzenden im Gesundheitssystem und in ihrem lebensweltlichen Umfeld. Es stellt dabei die angebotsnutzende Person und ihr soziales Umfeld konsequent ins Zentrum. Der Forschungsfokus liegt auf drei Themenbereichen:

  • Diversität und Chancengleichheit
  • Sozialer Wandel und neue Versorgungsmodelle
  • Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz
     

Projekte zu psychosozialer Gesundheit

 

Innovationsfeld Qualität im Gesundheitswesen

Zu den Besten im Gesundheitswesen zu gehören, bedeutet stetig die eigene Qualität zu überprüfen und zu optimieren. Das Innovationsfeld Qualität und Qualitätsentwicklung bietet Hand dazu, indem die Expertise in den Bereichen Qualität messen, vergleichen und entwickeln in der gesamten Breite der Gesundheitsversorgung mit pflegerischer Beteiligung auf- und ausgebaut wird. Dabei stehen die Wahl geeigneter Indikatoren, messmethodische sowie analysebezogene Fragestellungen im Sinne der Theorie(weiter)entwicklung im Zentrum. Weiter wird dem adressatengerechten Ergebnistransfer unter Einbezug innovativer und digitaler Lösungen, um Datennutzungskompetenzen (informed decision) zu fördern und Qualitäts- und Praxisentwicklungsprojekte abzuleiten.

Projekte zu Qualität im Gesundheitswesen

 

Innovationsfeld Digitale Gesundheit

Unsere Forschung beschäftigt sich mit dem Design einer von Mehrwehrt und Vertrauen gekennzeichneten Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Unsere Forschungsprojekte fördern eine Digitalisierung und Technologisierung, die einen wahrnehmbaren Nutzen generiert und sich durch konsequente Bedarfs- und Alltagsorientierung der Nutzenden auszeichnet. Unsere Forschung befähigt Pflegefachpersonen ihre Ansprüche und Bedürfnisse hinsichtlich Digitalisierung und Technologisierung zu formulieren, einzufordern und somit aktiv mitzugestalten. Wir fördern eine Profession Pflege, die im Bereich Digitalisierung und Technologisierung zukunftsgerichtet, innovativ denkend, agil handelnd und interdisziplinär unterwegs ist.

Projekte zu Digitale Gesundheit

 

Querschnittthema Service User Involvement

Wir haben uns das Ziel gesetzt, den Einbezug von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen (service user) im Regelbetrieb der Lehre und der Forschung zu verankern. Dazu wurden mit dem Projekt PIONEERS I erste Erfahrungen in der Umsetzung des service user involvement in Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen gesammelt sowie strukturelle und organisatorische Rahmenbedingen mit allen Beteiligten geklärt.

Mit PIONEERS II wurde das service user involvement systematisch professionell und interprofessionell in Lehre und Forschung des Departements Gesundheit auf- und ausgebaut. Dabei erhielten service user als Mitarbeitende eine Mitsprache und Beteiligung; entweder als Co-Dozierende in der Lehre, oder in der Forschung, sowie in beratender Tätigkeit in übergeordneten Gremien mit unterschiedlichen Kompetenzanforderungen.

Erfahrungen in der Umsetzung und der Zusammenarbeit mit service user werden laufend evaluiert. Zusammen mit den Ergebnissen aus PIONEERS I und II bilden sie die Grundlage für Guidelines inklusive eines Stufenmodells und detaillierten Stellenprofilen für die Mitarbeit in Lehre, Forschung und Weiterbildung am Departement Gesundheit. 

Am Departement Gesundheit besteht eine interprofessionelle Begleitgruppe zu service user involvement, welche sich aus Mitarbeitenden der vier Fachbereiche (Pflege, Hebammen, Physiotherapie, Ernährung & Diätetik) sowie aus Forschung, Lehre und Weiterbildung zusammensetzt. Zudem wird eine enge Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Partizipative Gesundheitsversorgung gepflegt.