Kompetenzen

Wir unterstützen und begleiten Sie mit unserer Expertise bei der Generierung, Schärfung, Konzeption, Modellierung, Verknüpfung, Implementierung, beim Transfer und bei der Evaluation von physiotherapeutischem Wissen in Ihr/Ihrem Praxisumfeld. Unser Ansatz lautet: «Mit und für die Praxis forschen.»

Neuromuskuläre Funktionsdiagnostik

Die neuromuskuläre Funktionsdiagnostik umfasst nicht nur rein (bio-)mechanisch das Resultat menschlicher Funktionen, indem ausgeübte Kräfte erfasst oder Körper(teil)bewegungen untersucht werden.

Vielmehr steht das Nerv-Muskel-Zusammenspiel bei der Initiierung und Durchführung von Bewegung im Mittelpunkt. So können Erklärungsmodelle für die Struktur und Organisation von körperlichen Funktionen eruiert werden. In den Themengebieten der Physiotherapie bedeutet dies die Analyse von pathologischen Veränderungen und die Abklärung, wie diese sinnvoll und valide erfasst werden können. Die so entwickelten Diagnostikinstrumente werden dann in Präventions- und Therapiestrategien verwendet, um deren Wirkung und Effekte zu untersuchen.

Biomechanische Bewegungsanalyse

Die biomechanische Bewegungsanalyse ist Teil der neuromuskulären Funktionsdiagnostik. Sie beschreibt Bewegung anhand von Veränderungen des Körpers und seiner Teilkörper in Raum und Zeit sowie die dabei ausgeübten Kräfte. Durch Berechnungen («Inverse Dynamik») können Gelenkmomente (im Gelenk wirksame Kräfte) bestimmt werden, die Abschätzungen über die Belastung passiver Körperstrukturen (z. B. Knochen, Knorpel) zulassen. Die häufigste Bewegungsanalyse ist die Ganganalyse (Laufen, Rennen). Bei uns können auch Sprünge, Treppensteigen, Aufstehen von einem Stuhl und viele weitere Alltagsbewegungen analysiert werden.

Entwicklung und Validierung von Präventions- und Therapiestrategien

Mit den in der neuromuskulären Funktionsdiagnostik entwickelten Outcomes kann trennscharf zwischen unauffälligen Funktionen und pathologischen Funktionsänderungen differenziert werden. Wir nutzen sie, um neu entwickelte Präventions- und Therapieinterventionen valide überprüfbar zu machen. Dabei suchen wir nach klinisch relevanten Interventionsergebnissen, die pragmatisch in die Praxis umgesetzt werden können.

Strategien zur Datenreduktion und -analyse körperlicher Kenngrössen (Softwareentwicklung)

Sowohl für die neuromuskuläre Funktionsdiagnostik als auch für die biomechanischen Bewegungsanalysen und die Entwicklung von Interventionsstrategien in Therapie und Prävention ist massgeblich, dass aus der Fülle erhobener Daten sinnvolle Zielgrössen (Outcomes) extrahiert werden können. Dabei müssen die instrumentell erhobenen Daten schrittweise reduziert werden, und idealerweise müssen die Zielgrössen praktisch relevant und umsetzbar sein. Dafür sind meistens individuelle Softwaretools nötig, die bei uns entwickelt werden.