Lebensmittelwirtschaft und Konsum

Wir analysieren die Wertschöpfungsketten von Lebensmitteln und entwickeln massgeschneiderte Optimierungsstrategien. Dabei berücksichtigen wir Trends, Marketing und Konsumentenverhalten.

Das Forschungsfeld vereint Expertinnen und Experten aus Marketing, Konsumentenverhalten, Innovationsmanagement und Food Business. Wir untersuchen das Verhalten von Konsumentinnen und Konsumenten in Bezug auf neue Trends und Technologien – basierend auf selbst durchgeführten, landesweiten Umfragen und Experimenten. Zudem beraten wir Auftraggeber in den Bereichen Marketing, Innovationsmanagement und Food Business.

Leistungsangebot

  • Forschung im Bereich Konsumentenverhalten
  • Landesweite Umfragen und experimentelle Studien
  • Online-Umfragen mit eigenem landesweiten und/oder regionalen Panel
  • Konsumentensegmentationen und Treiberanalysen
  • Dienstleistungen im Bereich Marketing
  • Durchführung von Innovationsworkshops (extern oder im hauseigenen Kreativraum)
  • Beratung bezüglich Innovationsmanagement
  • Beratung im Bereich Food Business

Kompetenzen

Konsumentenbefragungen

Fragebogenentwicklung, Durchführung von Umfragen, Auswertung der Daten

Methoden

Segmentierungen, Treiberanalysen, Preference Mapping, Conjoint Analyse, Werbewirksamkeit, experimentelle Designs

Marketing

Entwicklung, Weiterentwicklung und Analyse von Marketingkonzepten

Prozessoptimierung

Analyse und Optimierung unternehmensinterner und -übergreifender betriebswirtschaftlicher Prozesse

Innovationen

Innovationsmanagement, Produktentwicklung, Kreativitätstechniken, Innovationsworkshops

Key Account Management

Key Account Management Trainings, Verkaufstrainings

Projekte

Die technologiegetriebene Forschung im Lebensmittelbereich beschäftigt sich aktuell stark mit den Möglichkeiten Lebensmittel dreidimensional zu drucken. Gleichzeitig ist wenig darüber bekannt, was die Haltung der Konsumentinnen und Konsumenten ist. Im Kontext, dass in der Schweiz eine Präferenz für naturbelassene Produkte besteht, drängt sich diese Frage umso mehr auf. Unter welchen Umständen entscheiden sich bestimmte Konsumenten für gedruckte Produkte? Wie korreliert dies mit ihrem Interesse an und ihrem Wissen über Lebensmittel? Liegt das grösste Potenzial bei individualisierten Lebensmitteln und wie stellen sich die Konsumentinnen und Konsumenten das vor? Um die Akzeptanz dieser neuen Technologie in der Bevölkerung zu eruieren, führen wir in diesem Projekt eine umfassende, landesweite Umfrage sowie Konsumentendegustationen durch.
Projektleitung: Thomas Brunner, Mathilde Delley, Christoph Denkel

Rund ein Drittel aller Lebensmittel gehen irgendwo auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verloren; die Hälfte davon in den privaten Haushalten. Neben der ethischen Dimension dieses Problems trägt dieser Verlust auch signifikant zur Umweltbelastung bei. In diesem Projekt untersuchen wir, wie Konsumentinnen und Konsumenten mit der Problematik umgehen, welche Typen in Bezug auf Food Waste es gibt und wie man diese Segmente spezifisch ansprechen kann, um möglichst effizient die Menge an verschwendeten Lebensmitteln einzudämmen.
Projektleitung: Thomas Brunner, Mathilde Delley

Insekten werden als Lebensmittel der Zukunft gehandelt. Wie sieht es mit der Akzeptanz in der Schweizer Bevölkerung aus? Mit welchen Argumenten könnte man Konsumenten gewinnen und welches Segment ist dafür am offensten? Diese und weitere Fragen werden mit einer umfassenden Umfrage in der Deutsch- und Westschweiz beantwortet und mit Degustations-Experimenten weiter analysiert. 

Fast ein Drittel der Umweltbelastung, die der Konsum verursacht, ist laut Bundesamt für Umwelt auf den Nahrungsmittelbereich zurückzuführen. Konsumierende, die nachhaltig leben wollen, versuchen dem entgegenzuwirken. Dabei haben sie eine genaue Vorstellung davon, was unter einer nachhaltigen Ernährung zu verstehen ist. Die Dissertation «Nachhaltiger Konsum und Lebensstile in der Schweiz - Eine soziologische Betrachtung individueller Selbstwahrnehmung des Lifestyle of Health and Sustainability» analysiert diese Vorstellungen, das Handeln der Konsumierenden sowie Barrieren und Widersprüche, mit denen sie sich konfrontiert sehen. Sie ist im Peter Lang Verlag erschienen.

Ein Müsli ist gesünder als ein Croissant. Das wissen die meisten Menschen, denn das Wissen über gesunde Ernährung ist gross. Dennoch entscheiden sich tagtäglich viele für weniger gesunde Nahrungsmittel, denn das Essverhalten wird nur zu einem kleinen Teil von Wissen beeinflusst, zu einem grösseren Teil von Reizen in der Umwelt. Das Projekt versucht einerseits, solche Reize zu identifizieren und zeigt, wie Aktivierungen von Gesundheitsmotiven zu einer vermehrten Wahl von gesunden Nahrungsmitteln führen können.

Team

Kontakt

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