Einfluss der Stochastischen Resonanztherapie auf Gangbild, Gleichgewicht und Kraft bei Patient/-innen nach Schlaganfall oder Schädelhirntrauma

Die Stochastische Resonanztherapie ist ein neues therapeutisches Trainingsverfahren, das mittels Ganzkörpervibration eine effektive Therapieergänzung zur Verbesserung der alltäglichen sensomotorischen Fähigkeiten darstellen könnte.

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Assessments, Interventionen, Outcomes
  • Förderorganisation DORE
  • Laufzeit (geplant) 01.05.2010 - 28.04.2016
  • Projektleitung Lorenz Radlinger
  • Projektmitarbeitende Slavko Rogan
    Kaspar Herren
    Lorenz Radlinger
  • Mitwirkende Projektpartner öffentliche Hand Institut für Physiotherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern
  • Schlüsselwörter Physiotherapie, SRT, Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Gang, Gleichgewicht, Kraft

Ausgangslage

Es liegt eine Interventionstudie mit Patient/-innen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirntrauma jeweils in der Frühphase mit einer Gangstörung vor. Die Kontrollgruppe erhält 2x5 Tage konventionelle Therapie plus Sham-SRT und die Experimentalgruppe 2x5 Tage konventionelle Therapie plus SRT. Gemessen werden Gleichgewicht, Gang und Kraft und bei gleichzeitiger Elektromyographie hinsichtlich der Effekte innerhalb einer Therapieeinheit und der Effekte bezogen auf 10 Therapien.

Ziel

Bei Patient/-innen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma soll der akute und mittelfristige Einfluss der SRT auf das Gangbild, das Gleichgewicht und die Kraft mittels biomechanischer Messverfahren und Befragung geprüft werden.

Kernkompetenzen

Biomechanik (Kinetik, Kinematik), Elektromyographie, neurologische Physiotherapie, Stochastische Resonanztherapie