Compassionate City Lab

Das Projekt ist eine Antwort auf das weitverbreitete Bedürfnis, bis zum Lebensende zu Hause zu bleiben. Es ergreift zusammen mit der Bevölkerung Massnahmen, um ältere Menschen am Lebensende gemeinschaftlich zu unterstützen.

Steckbrief

  • Lead-Departement Soziale Arbeit
  • Institut Institut Alter
  • Förderorganisation Andere
  • Laufzeit (geplant) 01.01.2020 - 30.06.2023
  • Projektverantwortung Claudia Michel
  • Projektleitung Claudia Michel
  • Projektmitarbeitende Marie-Hélène Greusing
  • Partner Universitäres Zentrum für Palliative Care
    Gesundheitsförderung Schweiz
  • Schlüsselwörter Compassionate City, Sorge, Gemeinde, Sozialraum, Palliative Care, Lebensende

Ausgangslage

Am Lebensende verbringen Menschen die meiste Zeit mit Lebenspartnern, in der Familie, mit Freundinnen oder allein. Was sie neben einem guten Gesundheitswesen brauchen, sind unterstützende Nachbarinnen und Nachbarn und eine Gemeinde, die sie in schweren Zeiten tragen. Die Stadt Bern und die Gemeinden im Frutigland möchten nun in Partnerschaft mit ihrer Bevölkerung die gemeinschaftliche Unterstützung am Lebensende verbessern.

Am Lebensende sind unterstützende Nachbarinnen und Nachbarn wichtig.
Am Lebensende sind unterstützende Nachbarinnen und Nachbarn wichtig.

Vorgehen

Die BFH unterstützt die Gemeinden, indem sie ein Kursangebot für ältere Menschen und ihre Angehörigen entwickelt. Dieses soll zur gesundheitlichen Vorsorge beitragen. Dabei wird das reiche Erfahrungswissen von Angehörigen und älteren Menschen zum Thema Lebensende gesammelt und in einer Broschüre, einem Film und einer Ausstellung zugänglich gemacht. Zudem unterstützt es die Mitwirkung älterer Menschen in den professionellen Netzwerken, damit deren Angebote bedarfsgerecht ausgerichtet werden.

Ergebnisse

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried lancierte am 2. November 2020 die «Berner Charta für ein gemeinsam getragenes Lebensende». Dem Netzwerk «Bärn treit» können sich Schulen, Kirchen, Arbeitgeberinnen, Künstler, das Gesundheitswesen, aber auch Nachbarinnen und Freunde anschliessen und zusammen überlegen, was sie für ein gemeinsam getragenes Lebensende beitragen können.

Stadtpräsident Alec von Graffenried und Claudia Michel lancieren die Charta «Bärn treit»
Stadtpräsident Alec von Graffenried und Claudia Michel lancieren die Charta «Bärn treit»