Anschlüsse in Buchenholz - Ermittlung von Grundlagen zur Bemessung von Anschlüssen für die Marktimplementierung in der Schweiz

Laubhölzer bieten durch ihre natürlich höheren mechanischen Festigkeiten ein einzigartiges Potential für hochbeanspruchte Bauteile und Anschlüsse, wie sie bisher i.d.R. nur in Massiv- oder Stahlbauweise bekannt sind.

Steckbrief

  • Departement BFH | Architektur, Holz und Bau
  • Forschungsschwerpunkt Holzbau, Tragwerke und Architektur
  • Forschungsfeld Holzbau, Bauen im Bestand und Denkmalpflege
  • Förderorganisation BAFU
  • Laufzeit (geplant) 06.11.2015 - 31.12.2017
  • Projektverantwortung Steffen Franke
  • Projektleitung Steffen Franke
  • Mitwirkende Projektpartner Wirtschaft Blumer Lehmann AG
    Burgergemeinde Biel
    Burgergemeinde Burgdorf
    Corbat Holding SA
    Häring Projekt AG
    Henkel & Cie. AG
    Lignum
    Raurica Wald AG
    SFS unimarket AG
    Sherpa Connector AG
    Würth AG
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH BFH | Architektur, Holz und Bau
    EMPA
    ETH
    Holzbau Schweiz
  • Schlüsselwörter Anschlüsse, Laubholz, Tragfähigkeit, hohe Beanspruchung, Bemessungskonzepte

Ausgangslage

Gegenwärtige, marktüblich verwendete Anschlusskonfigurationen und Stösse stellen die Grundlage für die Ausbildung von Verbindungen in Voll- und Brettschichtholz aus Buchenholz dar. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden relevante Verbindungsarten identifiziert und unter Berücksichtigung der Variation des Verbindungsmittels und der Art der Beanspruchung, statistisch abgesicherte Kennwerte sowie praxisnahe Regeln und Bemessungshilfen erarbeitet.

Ziel

Die qualitätssichere sowie anwendungsorientierte Ausbildung von Anschlüssen bildet den Schwerpunkt des Projektes und ist entscheidend für die Errichtung von Tragwerken aus Laubholz für Hallen, Brücken, Wohn- und Verwaltungsgebäude.