Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder im Auftrag des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern & Kliniken (ANQ) in Kooperation mit LPZ, Maastricht University

Die BFH organisiert die nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder, d.h. die Messkoordination und die nationale spitalvergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.

Steckbrief

Ausgangslage

Das Verfahren der Universität Maastricht (International Prevalence Measurement of Quality of Care) wird seit Messbeginn in der Schweiz im Jahr 2011 eingesetzt. Die BFH wirkt im Rahmen der internationalen Forschungsgruppe aktiv an der Weiterentwicklung der Methode mit. Sie ist zuständig für die dreisprachige Aufbereitung der Fragebogen zu den Indikatoren Dekubitus, Dekubitus Kinder, Sturz und den freiwilligen Indikatoren Mangelernährung und Freiheitseinschränkende Massnahmen.

Ziel

Die nationale Prävalenzmessung 2018 hat zum Ziel, die Pflegequalitätsindikatoren Sturz und Dekubitus bei Erwachsenen sowie Dekubitus bei Kindern als Ergebnisindikatoren in den Spitälern der Schweiz flächendeckend zu untersuchen (Prävalenz).

Kernkompetenzen

Die BFH übernimmt die Messorganisation und die spitalvergleichende Analyse. Zur dreisprachigen Aufbereitung der Messung kooperiert Sie mit der Haute école de santé Fribourg und der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana.

Ergebnisse

Die Methode LPZ 2.0 ist dreisprachig aufbereitet. Nationale Vergleichsberichte mit deskriptiven Aussagen auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisebene sowie risikoadjustierte Aussagen zur nosokomialen (im Spital erworbene) Dekubitusprävalenz (Erwachsene und Kinder) und zur Prävalenz von Sturzereignissen in den Schweizer Spitälern liegen vor. Die Verwendung der gleichen Methode in diversen Europäischen Ländern ermöglicht den internationalen Vergleich der Prävalenzraten.

Ausblick

Der nationale Vergleichsbericht inkl. risikoadjustierte Ergebnisse wird ca. per Oktober 2019 auf der ANQ Webseite veröffentlicht (www.anq.ch). Die Ergebnisse sollen die Qualitätsentwicklung unterstützen und Vergleichsmöglichkeiten schaffen.