Einfluss der Zubereitung von Lebensmitteln auf die Freisetzung und Verfügbarkeit von Aromatase-modulierenden Inhaltsstoffen

Das Projekt untersucht die Veränderung von Aromatase-modulierende Nahrungsmittelinhaltsstoffen bei der Zubereitung und beim Processing von Lebensmitteln und beurteilt die Relevanz für deren Einsatz als Adjuvans zu medikamentösen Therapien

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Assessments, Interventionen, Outcomes
  • Laufzeit 01.01.2014 - 30.11.2016
  • Projektleitung Helena Jenzer
  • Projektmitarbeitende Christoph Denkel
    Helena Jenzer
    Leila Sadeghi
    Katrin Annika Kopf-Bolanz
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH BFH | Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften
    BFH | Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
  • Schlüsselwörter Aromatase, Hemmer, Induktoren, Food-Drug-Interaktionen, Zubereitung, Processing

Ausgangslage

Lebensmittel haben oft Begleitwirkungen, die therapeutisch nutzbar oder zu vermeiden sind. Zubereitungsarten dienen unter anderem einem antimikrobiellen oder gezielt abbauenden Effekt zur Vermeidung gesundheitlicher Gefährdung, insbesondere Erhitzungen und Zerkleinerungen (z.B. bei Kohl-Arten). Ob Lebensmittel-Inhaltsstoffen, für die eine Induktion oder eine Inhibition von CYP19A1 (= Aromatase) beschrieben ist, dadurch inaktiviert werden, wird untersucht.

Ziel

•Untersuchung der Freisetzung und Verfügbarkeit Aromatase-modulierender Lebensmittelinhaltsstoffe unter dem Einfluss der Zubereitungsart •Empfehlung geeigneter Verzehrmöglichkeiten •Beurteilung der klinischen Relevanz

Kernkompetenzen

FBG: klinische Ernährung und ernährungstherapeutischer Prozess, Food-Drug-Interaktionen HAFL: Lebensmitteltechnologie und -analytik

Ergebnis

Die gynäkologische Endokrinologie ist hochgradig daran interessiert, das prophylaktische Potential natürlicher Aromatasehemmer zur Senkung des Mammakarzinomrisikos sowie die zuführbare Menge und damit die adjuvant-therapeutisch Eignung dieser Lebensmittelinhaltsstoffe bei der Behandlung von Brustkrebspatientinnen zu kennen und gegebenenfalls klinisch weiter zu untersuchen. Die im vorliegenden Projekt anvisierten Ergebnisse würden Entscheidungsgrundlagen dazu liefern.

Ausblick

Drug-Drug- und Drug-Food-Interaktionen sind bekannt als Ursache unerwünschter Wirkungen. Die Ziele sind im Wesentlichen erreicht worden. Statt die Daten in Nährwerttabellen einzuspeisen, wurden Publikationen verfasst (s. Projektbericht)