Semi-invasives 3D-Mapping System für Herzrhythmusstörungen

Für die meisten Herzrhythmusstörungen existieren wirksame Therapien. Daher ist eine frühe Erkennung und korrekte Diagnose von hohem Interesse. Das Projekt verbessert und vereinfacht die Erkennung und Diagnose von Vorhofflimmern.

Steckbrief

  • Departement BFH | Technik und Informatik
  • Forschungsschwerpunkt Human Centered Engineering
  • Forschungsfeld Human Centered Engineering
  • Förderorganisation SNF
  • Laufzeit 01.05.2016 - 30.04.2019
  • Projektleitung Marcel Jacomet
  • Projektmitarbeitende Thomas Niederhauser
    Andreas Häberlin
    Hildegard Tanner
    Lukas Bösch
    Luca Fleischmann
    Josef Goette
    Marcel Jacomet
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH Inselspital
    Inselspital
  • Schlüsselwörter Speiseröhren EKG, Herzrhythmusstörung, Katheterablation, Interventionsplanung, 3D-Katheter

Ausgangslage

Die Signalqualität eines Speiseröhren-EKG ist aufgrund der anatomischen Nähe der Elektroden zur Herzmuskulatur wesentlich höher. In diesem Forschungsprojekt entwickeln wir spezielle Katheter, mit welchen eine 3-dimensionale Beschreibung des Herz-Polarisierung-Prozesses gemacht werden kann. Mit diesem neuen Ansatz erwarten wir eine klare Verbesserung der diagnostischen Qualität, so dass präzisere Planungen von kardiologischen Eingriffen möglich werden.

Ziel

Ist bei einer Herzrhythmusstörung eine interventionelle Behandlung angezeigt, erfolgt die Eingriffsplanung zunächst mittels Standard-EKG. Die Diagnose ist jedoch limitiert. Wir verbessern die Diagnose durch ein EKG aus der Speiseröhre.