Erfassung nicht-ärztlicher Leistungen im Rahmen von TARMED als Grundlage einer Neukalkulation von Kosten und Produktivität

Der Spitalverband H+ führt ein Projekt zur Revision des TARMED durch, da diese Verrechnungssystem mit welche die ambulante Tarifstruktur der Arzt- und Spitalleistungen abgerechnet werden nicht mehr den heutigen Bedingungen entsprechen.

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Assessments, Interventionen, Outcomes
  • Laufzeit 01.10.2013 - 31.08.2016
  • Projektleitung Dirk Richter
  • Projektmitarbeitende Monika Beck
  • Mitwirkende Projektpartner Wirtschaft H+ Die Spitäler der Schweiz
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH BFH | Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
  • Schlüsselwörter TARMED, nicht-ärztliches Personal, ambulante Leistungen, Produktivität

Ausgangslage

• Welche nicht-ärztlichen Tätigkeiten werden im TARMED innerhalb der Tarifstruktur der ärztlichen Leistung erbracht und wie viel Zeit wird dafür aufgewendet? Um die Leitfrage zu beantworten sind folgende Fragestellungen zu bearbeiten: • Mit welcher Methodik können Kosten und Produktivität erhoben werden? • Mit welchen technologischen Mitteln können die Tätigkeiten erhoben werden?

Ziel

Kosten und Produktivität des nichtärztlichen Personals im TARMED sind derzeit mit auf Annahmen basierenden Werten. Die realen aktuellen Kosten und die reale Produktivität sollen im Rahmen einer empirischen Studie ermittelt werden.

Ergebnisse

Es wurden umfangreiche Analysen auf der Basis von Routinedaten aus mehreren Spitälern durchgeführt.

Ausblick

Es wurden Empfehlungen für weitere Projekte auf der Basis vorhandener Leistungskataloge ausgesprochen.