Entwicklung und Validierung einer neuen Methode für die Beurteilung und Planung der minimalen Schutzwaldpflege auf rutschgefährdeten Hängen

Die Schutzwirkung des Waldes hat besonders in den Bergregionen der Schweiz eine grosse Bedeutung. Um einen minimalen Waldzustand und eine entsprechende Schutzwirkung zu garantieren, können gezielte waldbauliche Massnahmen eingesetzt werden

Steckbrief

  • Departement BFH | Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften
  • Forschungsschwerpunkt Multifunktionale Waldwirtschaft
  • Forschungsfeld Gebirgswald und Naturgefahren
  • Förderorganisation WHFF
  • Laufzeit 01.01.2011 - 31.12.2013
  • Projektverantwortung Jean-Jacques Thormann
  • Projektleitung Massimiliano Schwarz
  • Projektmitarbeitende Kaspar Zürcher
    Karin Feller
  • Mitwirkende Projektpartner öffentliche Hand Amt für Wald Kanton Bern (KAWA)
    Bundesamt für Umwelt
  • Schlüsselwörter Rutschungen, Schutzwaldpflege, Naturgefahren, Gebirgswäldern, NaiS

Ausgangslage

Im Bereich Rutschgefahren spielt die Wurzelverstärkung eine wichtige Rolle und kann dadurch Rutschungen bis 1000 Kubikmeter stabilisieren. Kenntnisse aus der Forschung bilden die Grundlage zur Formulierung neuer Modelle für die Berücksichtigung der Vegetation in Hangstabilitätsmodellen. Dieses Modell wird benutzt, um eine einfachere Methode für die Beurteilung der Schutzwaldwirkung in rutschgefährdeten Hängen zu entwicklen und in der Praxis zu testen.

Ziel

Entwicklung einer neuen Methode für eine nachvollziehbare Beurteilung der Schutzwaldwirkung in rutschgefährdeten Hängen, als Instrument für die Planung von waldbaulichen Massnahmen im Sinne der minimalen Waldpflege im Rutschungs-Schutzwald.

Kernkompetenzen

Gebirgswaldbau und Schutzwaldpflege, Naturgefahren, Bodenmechanik, Modellierung von Wurzelnverstärkung