ENCRICH – Räumliche Umgebung, Kommunikationsdesign und kritische Ereignisse in Alters- und Pflegeheimen für an Demenz erkrankte Heimbewohner

Ein multidiszipl. Team der BFH untersucht die Möglichkeiten der Verbesserung von räumlichen Umgebungsbedingungen und dem kommunik. Umfeld von an Demenz erkrankten Heimbewohnern mit Fokus auf Verminderung kritischer Ereignisse.

Steckbrief

  • Departement BFH | Hochschule der Künste Bern
  • Forschungsschwerpunkt Institute of Design Research
  • Forschungsfeld Social Communication
  • Laufzeit 01.06.2013 - 31.08.2016
  • Projektleitung Dirk Richter
  • Projektmitarbeitende Esther van der Bie
    Marianne Stäubli Wolffers
    Lissa Lobis
    Luzian Kohler
    Theresia Leuenberger
  • Mitwirkende Projektpartner Wirtschaft Domicil Bern AG
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH BFH | Architektur, Holz und Bau
    BFH | Hochschule der Künste Bern
    BFH | Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
  • Schlüsselwörter Demenz, Altersheim, kritische Ereignisse, demenzgerechte Architektur, Gesundheitsförderung

Ausgangslage

An Demenz erkrankte Menschen verbringen ihre restliche Lebenszeit mehrheitlich in Heimen, welche selten für dieses Krankheitsbild gestaltet sind. Betroffene leiden unter Kognitionseinschränkung, affektiven und motorischen Problemen. Diese Institutionen sollten daher Räume und das kommunik. Umfeld so gestalten, dass kritische Ereignisse vermieden werden und eine möglichst hohe Lebensqualität unterstützt wird – bei gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltigem Betrieb.

Ziel

• Analyse der Auswirkungen räumlicher & kommunik. Umgebungsfaktoren auf demenziell erkrankte Bewohner von Heimen • Ableitung von Modifikationen räumlicher Bedingungen & des Kommunikationsdesigns zur Vermeidung kritischer Ereignisse

Kernkompetenzen

Demenz-gerechte Verbesserung der einzelnen visuellen und nicht-visuellen Kommunkationsmittel der Bereiche Signaletik, interne Kommunikation auf der Station und externe Kommunikation.

Ergebnisse

Folgende Arbeitschritte wurden durchgeführt: - Raumbegehungen und Foto-Dokumentation - Bewertung mittels eines Audit-Instruments - Artefakt-Analysen - Datenanalyse aus dem RAI (Resident Assessment Instrument) zu Sturz, Umherirren, körperliche und verbale Aggressivität - Fokusgruppen-Interviews mit Mitarbeitenden

Ausblick

Der Zusammenhang zwischen räumlichen Gestaltungselementen und kritischen Ereignissen ist sehr komplex und hängt wesentlich auch von sozialer Interaktion sowie den kognitiven Fähigkeiten der Bewohnenden ab.