Amateurgestaltung - Die Rhetorik der Elaboration im Grafikdesign am Beispiel Gemeinwesenarbeit und Lokalpolitik

Amateurgestaltung erfüllt eine Funktion, die durch Profiarbeit nicht erbracht wird. Sind von Laien gestaltete Artefakte bloss «Notlösungen» oder können sie auch positiv im Sinn von «selbstgemacht», «engagiert» oder «authentisch» wirken?

Steckbrief

  • Departement BFH | Hochschule der Künste Bern
  • Forschungsschwerpunkt Institute of Design Research
  • Forschungsfeld Design and Rhetoric
  • Förderorganisation SNF
  • Laufzeit 01.10.2012 - 30.04.2016
  • Projektleitung Annina Schneller
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH Uni Bern
  • Schlüsselwörter Visual Communication, Graphic Design, Local Affairs, Community Development

Ausgangslage

Neben dem professionellen Design nimmt die Amateurgestaltung in unserem visuellen Alltag einen wichtigen Platz ein. Die hierbei entstandenen Artefakte sind oft weniger elaboriert als diejenigen von professionellen Gestalter/innen, erfüllen jedoch meist ihren Zweck und beeinflussen sogar im Gegenzug mit ihren spezifischen Stil- und Erscheinungsformen das professionelle Grafikdesign. Diese Elaborationstypen der Amateurgestaltung sind bislang noch nicht erforscht worden.

Ziel

Ziel ist es, die Rhetorik und Elaborationstypen der Amateur- und Profigrafik anhand von Beispielmaterial und gestalterischen Interventionen in der Gemeinwesenarbeit und Lokalpolitik empirisch und theoretisch zu untersuchen.

Kernkompetenzen

Rhetorische Designanalyse, Research through Design