Zukunft der Pflegebereitschaft von Angehörigen und Freiwilligen

Das Forschungsprojekt nimmt erstmals in der Schweiz eine umfassende Bestandesaufnahme des zukünftig zu erwartenden Pflegepotentials von Familienangehörigen sowie Freiwilligen in der ambulanten Betreuung älterer Menschen vor.

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Psychosoziale Gesundheit, Gesundheitsförderung, Prävention
  • Laufzeit 01.10.2012 - 28.02.2014
  • Projektleitung Matthias Riedel
  • Projektmitarbeitende Simon Foppa
  • Schlüsselwörter ambulante Pflege, Pflegebereitschaft, Angehörige und Freiwillige

Ausgangslage

Aus Deutschland vorliegende Daten geben zur Sorge Anlass, dass zukünftig auch in der Schweiz mit einer nachlassenden Pflegebereitschaft von Familienangehörigen zu rechnen ist. Auf Basis einer repräs. schriftlichen Befragung 40- bis 65-jähriger Deutschschweizer/innen können Szenarien des zukünftig zu erwartenden Pflegepotentials von Angehörigen und Freiwilligen in der ambulanten Betreuung älterer Menschen aufgezeigt werden.

Ziel

Auf Basis einer repräs. schriftlichen Befragung 40 bis 65 Jähriger (Deutschschweiz) können Szenarien des zukünftig zu erwartenden Pflegepotentials von Angehörigen/Freiwilligen in der ambulanten Betreuung älterer Menschen aufgezeigt werden.

Ergebnisse

Das Risiko pflegebedürftig zu werden wird weit überschätzt: Über 90% der befragten 40- bis 65-Jährigen rechnen damit im Alter selbst einmal pflegebedürftig zu werden. Alleinlebende und Alleinerziehende sind am häufigsten unsicher, wer sie bezüglich Pflege und Betreuung unterstützen könnte. Personen mit höherem Sozialstatus und modernerem Lebensentwurf können sich ein häusliches Pflegearrangement am seltensten vorstellen.