Der Effekt eines edukativen & eigenverantwortlichen Therapieansatzes auf das Rehabilitationsergebnis, die Operationshäufigkeit und das Follow-Up nach zwei Jahren bei Personen mit Hallux valgus.

Konservative Therapiemassnahmen haben grosses Potential, um PatientInnen mit orthopädischen Beschwerden zu helfen. Insbesondere Therapieansätze mit edukativen und auf die Selbstwirksamkeit abzielenden Inhalten sind vielversprechend.

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Assessments, Interventionen, Outcomes
  • Laufzeit (geplant) 01.09.2018 - 31.12.2021
  • Projektleitung Heiner Baur
  • Projektmitarbeitende Heiner Baur
    Angela Blasimann
  • Schlüsselwörter Hallux Valgus, konservative Behandlung, Patientenschulung, Physiotherapie

Ausgangslage

Hallux valgus ist eine häufige Pathologie des Vorfuss. Schwere Fälle erfüllen die Kriterien für einen chirurgischen Eingriff. Ein ganzheitlicher Therapieansatz wird als vorteilhaft angesehen. Das Projekt untersucht deshalb die übliche Versorgung nach der Hallux-Valgus-Diagnose im Vergleich zu einer zusätzlichen physiotherapeutischen Intervention in einer randomisierten klinischen Studie.

Ziel

Das Ziel dieser randomisiert-kontrollierten Studie ist die Untersuchung des Nutzens einer physiotherapeutischen Tageskurs-Intervention bezüglich Schmerz und Fussfunktion bei Hallux Valgus im Verlauf von 2 Jahren ab Diagnosestellung.

Kernkompetenzen

Die Analyse der Effektivität einer ganzheitlichen physiotherapeutischen Intervention führt zu praxisrelevanten und unmittelbar anwendbaren Ergebnissen und verbessern die evidenzbasierte physiotherapeutische Praxis.