Entwicklung einer validen Diagnostik um die sensomotorische Kompetenz von Patientinnen und Patienten mit einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes (VKB) zu evaluieren.

Verletzungen und Rupturen des vorderen Kreuzbandes passieren häufig bei körperlicher Aktivität. Eine situativ passende Aktivierung der Muskulatur, die aktiv das Gelenk stabilisiert, ist wichtig, um passive Strukturen im Knie zu schützen

Steckbrief

  • Departement BFH | Gesundheit
  • Forschungsschwerpunkt Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
  • Forschungsfeld Assessments, Interventionen, Outcomes
  • Förderorganisation SNF
  • Laufzeit 01.01.2018 - 31.12.2020
  • Projektleitung Heiner Baur
  • Projektmitarbeitende Patric Eichelberger
    Angela Blasimann
  • Mitwirkende Projektpartner Forschungsinstitutionen inkl. BFH BFH | Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit
  • Schlüsselwörter Elektromyographie, Knieverletzung, konservative Behandlung, Kreuzbandrekonstruktion,

Ausgangslage

Im Rahmen der Rückführung an das ursprüngliche Aktivitätsniveau nach einer VKB-Verletzung erfolgt neben der Beurteilung der passiven Stabilität, eine Testung der motorischen Fähigkeiten (z.B. Sprungtests). Interpretationen über die Funktion des Knies sind auf dieser Grundlage wenig spezifisch. Das Projekt hat zum Ziel Defizite der sensomotorischen Kompetenz durch Erhebung der muskulären Aktivität bei Patientinnen und Patienten objektiv messbar zu machen.

Ziel

Allerdings gibt es noch zu wenige Daten zum Einfluss der Verletzung auf das Aktivierungsmuster der kniestabilisierenden Muskulatur. Das Projekt leistet dazu einen Beitrag und entwickelt eine valide neuromuskuläre Diagnostik.

Kernkompetenzen

Die Entwicklung einer aussagekräftigen Diagnostik der sensomotorischen Kompetenz ist grundlagenorientiert. Gleichzeitig können Erkenntnisse daraus unmittelbar in Trainings- und Therapieprozesse der Prävention und Rehabilitation einfliessen.