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BFH SUSTAINS fördert nachhaltiges Unternehmertum

«Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie ent-standen sind.» (Albert Einstein)

Hast du eine nachhaltige Geschäfts- oder Projektidee? Bist du bereit, sie in die Tat umzusetzen? Oder möchtest du bei einem laufenden Projekt mit Nachhaltigkeitsbezug mitarbeiten? BFH SUSTAINS unterstützt dich dabei. Mach jetzt mit und leiste einen Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft.

• Deine Projektidee einreichen

Zweimal im Jahr lancieren wir einen Call, bei dem du die Chance hast, alleine oder im Team einen Förderbeitrag von bis zu CHF 12 000 für deine innovative, impact-orientierte Projektidee zu erhalten. Eine interdisziplinäre Jury entscheidet, welche Projekte gefördert werden.

Nächste Fristen

Ausschreibung Eingabefrist Projektanrag Mitteilung Förderentscheid
Oktober 2022 31.03.2023 Ende April 2023
April 2023 30.09.2023 Ende Oktober 2023
Oktober 2023 31.03.2024 Ende April 2024

 

Die Projekte können sich noch in einer Vorgründerphase befinden; es kann sich aber auch um kürzlich gegründete Unternehmen handeln.

Das leisten wir:

  • Wir unterstützen dich bei der Sammlung unternehmerischer Erfahrung.
  • Wir begleiten dich durch deine Projektphasen.
  • Wir bieten Coaching und Vernetzungsmöglichkeiten. 

• Bei einem Projekt mitarbeiten

Wenn du (noch) keine zündende eigene Projekt- oder Geschäftsidee hast, kannst du bei einem laufenden Projekt mitarbeiten. Einzelne Projekte kannst du dir für das Certificate of Engagement in Sustainability anrechnen lassen.

Ausgeschriebene Projekte

Die Abfallmenge hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Es soll ein Abfallkonzept für die Brückenstrasse erarbeitet werden, das die Grundsätze der Stadt Bern übernimmt und eine umweltgerechte, wirtschaftliche und sozial verträgliche Verminderung, Samm-lung, Verwertung von Abfällen regelt. Ab Mitte 2022 wird in der Stadt Bern ein Farbsacktrennsystem für den Abfall eingeführt, welches auch bei der BFH W eingeführt werden kann. Dazu soll die ganze Abfallbewirt-schaftung untersucht und überarbeitet werden.

Auf dem Campus Brückenstrassse soll bis 2022 ein Abfallkonzept eingeführt werden, das auch Ziele der Sauberkeitscharta der Stadt Bern abdeckt: - Bis 2023 wird das Abfalltrennsystem überarbeitet - Bis 2025 stagniert oder sinkt die Abfallmenge - Bis 2025 nimmt der Aufwand der Dienste zur Beseitigung von Abfall ab - Die StudentInnen/MitarbeiterInnen und BesucherInnen des Campus Brückenstrasse werden für Abfallaufkommen und Littering sensibilisier

Kontakt:
Isabel Ledermann (Lai1@bfh.ch)

 

Gaston ist eine App gegen Food Waste. Die Vision von Gaston ist es, die Lebensmittelverschwendung in der Schweiz zu reduzieren. Gaston kann ohne Registrierung benutzt werden und ist anonym. Wurde zu viel Essen eingekauft oder geerntet, kann es an Personen in der Umgebung abgeben oder verkauft werden, anstelle es wegzuwerfen. Mit der Gaston App können auch selber Lebensmittel in der Umgebung gerettet werden.

Die App Gaston befindet sich in der Beta Phase. Zurzeit wird das Netzwerk und die Bekannheit weiter gefördert, dies hat allerdings noch nicht die kritische Masse erreicht. Für einen erfolgreichen Launch ist eine grosse Nutzerbasis entscheidend, da es sich um ein zweiseitiges Geschäftsmodell handelt. Erwartete Lieferobjekte des Social Media Konzepts: •    Ausführliches Kommunikationskonzept für TikTok und Instagram, •    Unique Commercial Style - etwas witziges, einzigartiges, das Gaston identifiziert,  •    3 vorbereitete TikTok Posts, •    3 vorbereitete Instagram Posts. Die aktuellen Materialien zur Corporate Identity (Logo, Farbcodes) werden zur Verfügung gestellt. Ziel ist ein durchgängiges Social Media Konzept, das die Plattformen TikTok und Instagram abdeckt. Für die Umsetzung des erarbeiteten Konzepts sollen Kosten von maximal 2000 Franken eingeplant werden.

Kontakt:
Stefan Tanner (setanns@gmail.com), Thomas Vogel (vogeltho@icloud.com)
 

 

Gaston ist eine App gegen Food Waste. Die Vision von Gaston ist es, die Lebensmittelverschwendung in der Schweiz zu reduzieren. Gaston kann ohne Registrierung benutzt werden und ist anonym. Wurde zu viel Essen eingekauft oder geerntet, kann es an Personen in der Umgebung abgeben oder verkauft werden, anstelle es wegzuwerfen. Mit der Gaston App können auch selber Lebensmittel in der Umgebung gerettet werden.

Die App Gaston befindet sich in der Beta Phase, in der eine kleine Test-Community die App ausprobiert hat. Das Konzept funktioniert, allerdings ist die App in Sachen Interaction Design noch nicht ausgereift. Daher benötigt Gaston ein Interaction Design für die App, das einfach und auch für neue User verständlich ist. Erwartete Lieferobjekte vom Interaction Design: - Welche Screen-Arten gibt es? (Bspw. Prozess Schritt Layout, Dashboards, etc.) - UX-Prozess für die Inserierung und Abholung von Nahrungsmitteln (Bild, Titel, Beschreibung?) - Benachrichtigungskonzept (neue Inserate an nahe Personen etc.). Die Lieferobjekte müssen nicht pixelgenau sein. Die aktuellen Materialien zur Coporpate Identity (Logo, Farbcodes) werden zur Verfügung gestellt.

Kontakt:
Stefan Tanner (setanns@gmail.com), Thomas Vogel (vogeltho@icloud.com)
 

 

Cheeky Campers ist ein in der Schweiz ansässiges Startup-Unternehmen, das gebrauchte Vans mit Abfall und gebrauchten Materialien zu einzigartigen, einfachen und erschwinglichen Campervans aufwertet. Die Produktion der Fahrzeuge findet in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern statt. Die Campervans werden über Online-Plattformen vermietet und physisch über verschiedene Garagen in der Schweiz vertrieben. Das gesamte Geschäftsmodell basiert auf dem Konzept der Kreislaufwirtschaft.

Ziel ist ein konkretes Ausbau-Konzept für ein Fahrzeug mit kreislaufwirtschaftskonformen Materialien und Ressourcen zu erstellen. Für den Ausbau sollen Ressourcen geplant und Partner definiert werden. Optional kann das Projekt umgesetzt werden, die nötigen Testfahrzeuge werden zur Verfügung gestellt.

Kontakt:
David Schweizer (david.schweizer@pschweizerag.ch), Till Schaltegger (tilldavid.schaltegger@gmail.com)

 

Cheeky Campers ist ein in der Schweiz ansässiges Startup-Unternehmen, das gebrauchte Vans mit Abfall und gebrauchten Materialien zu einzigartigen, einfachen und erschwinglichen Campervans aufwertet. Die Produktion der Fahrzeuge findet in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern statt. Die Campervans werden über Online-Plattformen vermietet und physisch über verschiedene Garagen in der Schweiz vertrieben. Das gesamte Geschäftsmodell basiert auf dem Konzept der Kreislaufwirtschaft.

Das Ziel ist es, ein finales Konzept zur Kommunikation und Community Building zu erstellen und dieses idealerweise in einer ersten Phase auf von der Zielgruppe frequentierten Plattformen wie Instagram und TikTok sowie mit weiteren physischen und digitalen (Guerillamarketing-) Massnahmen getestet zu haben. Der Fokus liegt auf nachhaltigem Reisen, der Erarbeitung eines Kommunikationskonzepts inkl. möglichem Content, die Planung und Organisation der Umsetzung sowie das Testing des Konzepts in der Praxis inkl. Content Creation, Kundeninteraktion, Events, etc.

Kontakt:
David Schweizer (david.schweizer@pschweizerag.ch), Till Schaltegger (tilldavid.schaltegger@gmail.com)

 

Cheeky Campers ist ein in der Schweiz ansässiges Startup-Unternehmen, das gebrauchte Vans mit Abfall und gebrauchten Materialien zu einzigartigen, einfachen und erschwinglichen Campervans aufwertet. Die Produktion der Fahrzeuge findet in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern statt. Die Campervans werden über Online-Plattformen vermietet und physisch über verschiedene Garagen in der Schweiz vertrieben. Das gesamte Geschäftsmodell basiert auf dem Konzept der Kreislaufwirtschaft.

Ziel in diesem Projekt ist es, eine nahtlose und eingebettete Customer Journey von der Buchung über die Nutzung bis zur Rückgabe zu schaffen. Das Projekt beinhaltet praxisnahe Arbeiten, welche vom Konzept bis zur Umsetzung ausgestaltet werden können. Dies umfasst die Ausarbeitung einer digitalen Customer Journey, die Erarbeitung eines Konzepts für eine Buchungs- und Verwaltungsplattform, die Identifikation der Kosten und Aufwände, die Planung und Organisation der Umsetzung sowie die Umsetzung eines ersten Prototyps, welcher mit echten Kunden getestet werden kann.

Kontakt:
David Schweizer (david.schweizer@pschweizerag.ch), Till Schaltegger (tilldavid.schaltegger@gmail.com)

 

In diesem WWF-Projekt sollen Gewerbetreibende motiviert werden, nachhaltige Entwicklung als Innovationschance zu nutzen. 

Traditionelle Gewerbetreibende in der Schweiz orientieren sich in der Regel noch nicht an der Leitidee der nachhaltigen Entwicklung (NE). Die Leitidee der UNO für das 21. Jahrhundert und die SDGs sind in der breiten Bevölkerung wenig bekannt und werden von politisch konservativen Kreisen mehrheitlich abgelehnt. Doch die NE ist in vielen Aspekten durchaus kompatibel mit wirtschaftlich-gewerblicher Denkweise. Die Notwendigkeiten, Ansatzpunkte und Chancen müssen aber anschaulicher und überzeugender als bisher den Gewerbetreibenden kommuniziert werden. In diesem WWF-Projekt sollen Gewerbetreibende motiviert werden, nachhaltige Entwicklung als Innovationschance zu nutzen. 

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

In Tansania hat eine Gruppe junger Leute im Dorf Magunguli herausgefunden, wie sie Biomasse jedwelcher Art günstig in selbst gegrabenen Gruben verkohlen können. Diese Kohle vermischen sie anschliessend mit etwas stärkehaltigem Brei und pressen die Masse zu Briketts. Diese wollen sie als Ersatz für die weit verbreite Nutzung von Holzkohle anbieten, was aufgrund der rapide schwindenden Waldbestände in Tanzania eine hohe ökologische und wirtschaftliche Bedeutung haben kann.

Das Problem, welches sich jetzt gestellt hat ist, dass die Briketts anders brennen als Holzkohle. Die Leute sind sich noch nicht gewohnt damit zu kochen.

Im Feldversuch mit afrikanischen Nutzerinnen soll festgestellt werden, wie Briketts effizient im üblichen Kochprozess eines Haushaltes oder Kleinrestaurants eingesetzt werden können, und ob es dafür Veränderungen in der Briketts-Form oder an den typischen Kochern braucht.

Anschliessend muss dann versucht werden, diese Briketts in einer Vermarktungs-Kampagne breit bekannt zu machen.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

ELISEMA ist eine kleine tansanische Firma, welche sich auf das Coaching von Start-ups ländlicher Kleinunternehmen spezialisiert. Der Bildungsstand der UnternehmerInnen ist sehr gering. Es geht folglich darum, die Fähigkeiten zu minimalster Buchhaltung (Milchbüchlirechnung) und Geschäftsdokumentation soweit zu bringen, dass die Leute den Fortschritt ihrer Geschäfte analysieren und entsprechend reagieren können.

Die grosse Schwierigkeit sind die riesigen Distanzen im Lande. Es ist für ELISEMA unmöglich kostendeckend für jedes Start-up beim Coaching immer präsent zu sein. Als Alternative bietet sich die Mobiltelefonie an, welche bis weit in ländliche Gebiete eingesetzt wird, inkl. Photographie, Youtube, Whatsapp, usw. ELISEMA versucht mit IT die Distanz zu überbrücken und so quasi «tele-präsent» den Start-ups ein effektives Coaching anzubieten.

Die Aufgabe wird sein, ELISEMA in der Entwicklung wirksamer Abläufe des Tele-Coachings zu unterstützen, vor allem in der geeigneten Technologie zur Übermittlung von Geschäftsdaten via Mobiltelefonie. Geeignet heisst: Die ländlichen KleinunternehmerInnen können damit zuverlässig umgehen.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

In den Savannen von Tansania leben die Maasai mit ihrem Vieh. Die Nacht verbringt das Vieh in einer «boma», d.h. ein mit trockenen Dornen und Pfählen umringter Platz, in welchen keine Löwen eindringen können. Diese Boma bleiben während Monaten und Jahren am selben Ort. Dort häuft sich viel Mist an, der aber nie als Dünger gebraucht wird.

In der Trockenzeit verbrennt viel hohes Elefantengras in der Savanne. An einigen Stellen ist das Grundwasser nur wenige Meter unter der Oberfläche.

Daraus entstand die Idee, dürres Savannengras zu verkohlen, diese Kohle in der Boma zu verteilen und vom Vieh in den Mist einstampfen zu lassen. Diese Mischung soll dann in gleich anschliessende hochintensive umfriedete Gemüsegärten gebracht werden, wo mit Grundwasser und einfacher Mikrobewässerung marktfähiges Gemüse und Früchte angebaut würden. Dies würde vor allem auch für die Frauen eine zusätzliche Einkommensquelle bringen.

Zusätzlich wäre mit dem Eintrag der Kohle in den Boden TECASESO erreicht (Terminal Carbon Sequestration in Soils), weshalb an eine Carbon-Zertifizierung, also eine zusätzliche Einkommensquelle, gedacht werden kann.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

Die tansanische Firma Tanzania Biashara Mapema (TBM) bietet Kleinbauern an, ihre Feldprodukte in Obhut zu nehmen, diese über die ganze Wertschöpfungskette zu überwachen, und schliesslich dem Endkunden zu verkaufen. Vom Nettoerlös bezahlen die Bauern 10% an TBM als Kommission und behalten 90% für sich.

TBM hat somit ein System etabliert (TSS=Transaction Security Services), wo die Bauern wissen, dass sie im Kampf mit Händlern und dem Markt TBM auf ihrer Seite haben und sich darauf verlassen können, dass vollständig transparent abgerechnet wird. Um dies zu erreichen hat TBM über die Jahre ein gut durchdachtes und für Bauern verständliches Abrechnungssystem geschaffen. Das Problem ist, dass bislang alle Daten über Excel erfasst und ausgewertet werden, wohingegen die wenigsten Akteure in den Dörfern Laptops oder Excel-Kenntnisse haben. Was es nun braucht, sind vereinfachte Algorithmen der Datenerfassung sowie einfache Eingabe- und Auswertungsmasken auf Mobilfon.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

Transport in Tansania ist fast ausschliesslich opportunistisch. Bauern sind den unplanbaren Transportmöglichkeiten ausgeliefert: Wer auch immer es schafft, zur rechten Zeit ins Dorf zu fahren, kann seine Ware auf den Markt zu bringen.

Neuerdings gibt es die Scheduled Cargo Service mit einem Lastwagen, welcher wie ein Bus nach Fahrplan und fixen Haltestellen fahren will. Damit soll es auch kleinen Bauern möglich werden, sich auf Transport verlassen zu können. Die Umstellung auf diese Betriebsweise ist schwierig und im Gange. Neben den mechanischen und finanziellen Schwierigkeiten ist eine Hauptschwierigkeit, die Informationen zu sammeln und zu analysieren, um dieses Vorgehen besser in den Griff zu bekommen und daran zu optimieren.

Die Aufgabe besteht darin, die Abläufe zu durchleuchten und eine Informationserfassung aufzubauen, welche unter den rauen Feldbedingungen und beschränkten Kenntnissen der Akteure zuverlässig funktioniert. Voraussichtlich muss dies über Mobiltelefonie geschehen. Die Analyse der Information muss dann zentral geschehen. Sie muss erlauben, diesen Service für die Kunden sehr zuverlässig zu gestalten und fortlaufend zu optimieren, und vor allem die Betriebskosten im Griff zu halten.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

Fast alle Bauern im Südwesten Tansanias setzen Bäume als Cash-Crop (va. Pinus und Eukalyptus). In Magunguli bieten die Bauern wachsende Wälder als Sicherheit an, um dafür Kredite zu bekommen. Solche Wälder müssten dann allerdings so kontrolliert sein, dass den Kreditgebern versichert wird, dass sie über die Zeit des Kredites existieren. Daraus entstand die Idee der GRACOMA (Growing Assets Collateral Management) als Dienstleistung an potenzielle Kreditgeber.

Gegenwärtig sind im Rahmen von farip-unterstützten Start-up Unternehmungen (zB. SCS) solche Wälder registriert und als Kreditsicherheit akzeptiert worden. Ein selbständiger Forstwart ist von farip beauftragt worden, diese Wälder zu beaufsichtigen. Dafür wurden erste einfachste Kontrollmechanismen eingeführt, u.a. Photo-Monitoring.

Die Aufgabe besteht darin, das System der Erfassung und des Monitorings solcher Waldflächen bis zur tauglichen Kreditsicherheit weiter zu entwicklen.

Der Fund for African Rural Innovation Promotion (farip) ist eine Schweizer Stiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Geschäftsideen von AfrikanerInnen auf dem Lande aufzugreifen, mit ihnen weiter zu entwickeln, und ihnen die Gelegenheit zu geben zu zeigen, ob und wie ihre Geschäftsidee kommerziell tauglich werden kann.

Eine der Herausforderungen tansanischer Bauern ist die Lagerung von Mais und Bohnen. Sie müssen immer mit grossen Verlusten rechnen. Das führt dazu, dass sie lieber die frische Ernte billig an Händler verkaufen als das Risiko eines Verlustes einzugehen. Schwierig ist die zuverlässige und hygienisch akzeptable Trocknung des Maises und der Bohnen. Die andere Problematik ist der mögliche Befall mit Insekten. Beide Probleme müssten auf Hofstufe gelöst werden, damit Mais und Bohnen besser vermarket werden, und die Wertschöpfung auf dem Hof bleibt.

Eine Idee ist, starke luftdichte Säcke mit sauberen Bohnen oder Mais auf dem Hof zu füllen, und dann mit einfachen Fusspumpen die Luft aus diesen Säcken zu saugen. Der Unterdruck wird die Feuchtigkeit aus den Körnern ziehen, worauf wieder nach einiger Zeit ausgepumpt wird. Über wiederholtes Auspumpen wird so der Inhalt trocken. Dabei werden auch den noch verbleibenden Insekten in und zwischen den Körnern die Luft entzogen, womit auch dieses Problem gleichzeitig gelöst wäre.

Die Aufgabe besteht darin, mit Prototypen dieses Vorgehen in der Schweiz zu erproben, an afrikanische Dorfbedingungen anzupassen, und dann vor Ort umzusetzen und zu testen.

Laufende Projekte

Mit diesem Projekt möchten Amina und Katja eine Lücke im Migrationsbereich schliessen. Das Ziel ist es, Personen mit Migrationshintergrund zu unterstützen, die sich in administrativen Angelegenheiten überfordert sehen. In Workshops soll das komplexe Schweizer Verwaltungssystem auf vereinfachte Weise erklärt werden, wie auch direkte Hilfe bei administrativen Angelegenheiten geboten werden. Für die Unterstützungsangebote sollen freiwillige und engagierte Personen unabhängig vom Gebiet rekrutiert werden. In der Umsetzung des Projektes – welches sich auf die Region Bern fokussiert – ziehen wir Betroffene, Behörden, (Praxis-)Expert*innen sowie Organisationen und Vereine, welche im Migrationsbereich tätig sind, mit ein. 

Kontakt: Katja Wyss, katja.wyss@students.bfh.ch

BENE ist der Verein für nachhaltige Entwicklung an den Berner Hochschulen. Verschiedene Studierende arbeiten durch interdisziplinäre Freiwilligenarbeit in unterschiedlichen Projektgruppen, um zu einer nachhaltigen Entwicklung an den Berner Hochschulen beizutragen. BENE dient dabei als Begegnungsplattform, um die verschiedenen Projekte (Sensibilisierung, Förderung, Motivation, Vertretung gegen aussen, Schaffung eines Netzwerkes etc.) durchzuführen.

Da die erste Version der Website bereits vor mehreren Jahren erstellt wurde, wünscht sich der BENE-Verein ein Relaunch der Website. Die Seite soll in modernem und attraktivem Design erscheinen und die Navigation soll an die neuen Anforderungen der Inhalte angepasst werden. Ausserdem ist die Website mit dem Baukasten-CMS Jimdo erstellt worden, wodurch einige gewünschte Funktionen an die Grenzen stossen. Weiter stimmt der Name der Website BENE-unibe.ch (Domain) nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung überein. Aus den genannten Gründen erfolgt ein Relaunch der BENE-Website in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen der unten angegeben Kontaktperson und einem Studenten, der Produktdesign an der HSLU studiert.

Kontakt: Sarah Schürch (sarahlea.schuerch@students.bfh.ch)

 

 

Abgeschlossene Projekte

Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche Bern 2020 findet erstmalig ein Sustainability Science Slam statt. 

Science Slam ist ein unterhaltsames, wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, welches sich weltweit immer grösserer Beliebtheit erfreut. Am Sustainability Science Slam, welcher im Rahmen der lokalen Nachhaltigkeitswoche Bern vom 2. bis 6. März 2020 stattfand, wurden verschiedene Themen mit Bezug zur Nachhaltigkeit auf möglichst kreative und ausgefallene Art präsentiert. In diesem Projekt wurden Themen definiert, Mitwirkende rekrutiert und bei Bedarf im Bereich Science Slam ausgebildet sowie der ganze Event organisiert. 

Wie es ist, die alltägliche Frage nach der Zubereitung einer Mahlzeit mit einem Ausflug in die Natur zu verbinden, lässt sich während einer Kräuterwanderung in Erfahrung bringen. Bei einem Spaziergang durch Wald und Wiese werden dabei die Zutaten für das nächste Menü gleich selbst gesammelt.

Für Personen, die sich für eine naturverbundene und besonders regionale Ernährungsweise interessieren, ist ein Kräuterwanderungsgrundkurs der ideale Einstieg. Gemeinsam mit dem diplomierten Wanderleiter Daniel Zenger und einer bunt gemischten Truppe wurde auf einer kurzen Strecke von rund 4 Kilometern die artenreiche Natur des Emmentals erkundet. Der herbstlichen Jahreszeit geschuldet, ist der Kurs dabei vornehmlich dem Erkunden der Wurzeln, Samen und Beeren gewidmet. Nebst informativen Fakten zu den Pflanzen wurde die Möglichkeit geboten, diese genau zu studieren, zu berühren, daran zu riechen und letzlich auch zu probieren.

Die Teilnehmerin Melanie Gerber berichtet von einigem Lehrreichen, das sie im Kurs erfahren durfte: Wusstest du zum Beispiel, dass Himbeeren nicht als Beeren gelten, dafür aber Gurken, Bananen und Avocados? Oder dass die vielfach verbotenen Vogelbeeren zumindest in kleinen Mengen gar nicht so giftig sind? Und dass Brennesseln gut für den Eisenhaushalt sein können?

Während dem abwechslungsreichen Kräuterwanderungskurs lernten die Teilnehmenden vieles über die einheimischen Pflanzen, sie kennen nun ihre heilenden Wirkungen und durften erfahren, wie gut diese zu schmackhaften Gerichten verarbeitet werden können. Wenn du dich für eine gesunde, regionale und nährstoffreiche Ernährung interessierst, dann könnte die Kräuterwanderung etwas für dich sein.

Hier findest du weitere Informationen zu den Kräuterwanderungskursen

Das Projekt RestEssBar wirkte in Sursee der Lebensmittelverschwendung entgegen.

Nach einem Zeitraum von rund zwei Jahren berichteten die Initiant*innen des Zertifikatsprojekts "Initialisierung RestEssBar Sursee" von einem erfolgreichen Abschluss:
Eine Community von rund 25 Helfenden holte vier Mal pro Woche Obst, Gemüse, Brot und Gebäck bei lokalen Lebensmittelläden ab und deponierte sie an einem öffentlich zugänglichen Ort, wo sie gratis abgeholt werden können. Dies wurde fleissig in Anspruch genommen.

Mit diversen Veranstaltungen und Gesprächen konnte auf die Lebensmittelverschwendung in Läden und Privathaushalten aufmerksam gemacht und dafür sensibilisiert werden. Der Aufbau einer selbst organisierten Community funktionierte gut, denn die Verantwortlichen des Projekts setzten vor allem auf die intrinsische Motivation der Helfenden und animierte sie mit unverbindlichem Zugang zur Mithilfe. So konnte man sich flexibel per Online-Kalender für einzelne Abholungen einschreiben.

Insgesamt wurden die gesteckten Projektziele gut erreicht: Einerseits Lebensmittel vor der Mülltonne in Läden zu retten und andererseits Sensibilisierungsarbeit zum Thema in Privathaushalten zu leisten. Die Möglichkeiten, noch mehr umzusetzen, sieht das Projektteam als unbegrenzt an. Das CSE hat sie aber darin bestärkt, ehrenamtliche Projektarbeit unter einen Hut mit Arbeit und Studium zu packen.

 

 

 

 

 

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Das Projekt will auf lokaler Ebene dazu beitragen, das ebenso ambitionierte wie wichtige SDG Ziel 12.3 zu erreichen bis 2030 die Lebensmittelverluste auf Detailhand- und Konsumierendenebene pro Kopf zu halbieren sowie die Lebensmittelverluste entlang der Produktions- und Lieferkette zu verringern. Ansatzpunkt ist dabei die Lebensmittelverschwendung, die durch die Aussortierung suboptimaler Lebensmittel durch den Detailhandel entsteht. Unter anderem aufgrund kosmetische Spezifikationen die gemäss den (vermeintlichen) Ansprüchen der Kundschaft Form, Farbe und Grösse festlegen, werden Lebensmittel in optimal und suboptimal klassifiziert. Während erstere im Detailhandel zum Verkauf angeboten werden, landen letztere standardmässig in der Mülltonne. 

 

Bern Unverpackt nahm 2021 zum ersten Mal an der KULINATA teil. Das jährlich stattfindende Festival bietet der Berner Bevölkerung die Gelegenheit, Akteurinnen und Akteure kennenzulernen, welche sich in der Region für eine nachhaltige Ernährung engagieren. Bern Unverpackt ist mit seinem Engagement für eine faire, nachhaltige und regionale Wirtschaft sowie dem gleichnamigen Laden einer dieser Akteure.

Bern Unverpackt nahm über einen Stand am Zukunftsmarkt, sowie einem eigenen Event an der Kulinata-Woche teil. So konnte den Besucherinnen und Besuchern, die Thematik der regionalen Ernährung und Zero Waste nähergebracht werden. Beide Events hätten auch Menschen ohne Vorwissen angezogen, die sich sehr offen und neugierig gegenüber den Themen zeigten.

Die Interessierten konnten spielerisch an die Themen herangeführt werden. Auch regionale Produzierende stellen sich, ihre Produkte und Philosophien vor. So wurde das Ziel erreicht, die Distanz zwischen der Kundschaft und Produzierenden zu reduzieren. Auch an den Marktständen boten sich Gelegenheiten für spannende Gespräche.

Mit seiner Teilnahme an der Kulinata konnte das Projekt das Bewusstsein der Berner Bevölkerung für nachhaltigen Konsum, sowie die Sichtbarkeit von Bern Unverpackt fördern.

Coaching

Um deine Idee weiterzuentwickeln und ein Projekt zu lancieren, stehen wir dir jederzeit zur Verfügung. Ehrenamtliche Coaches beraten dich bei spezifischen Fragen rund um dein Projekt und helfen dir wenn nötig weiter.

Zertifikatsprojekte profitieren von einer engeren Betreuung und umfassenderem Coaching. Auch kleinere Projekte werden aber gerne von unseren Coaches unterstützt. 

Personen, die Interesse daran haben, dem Coachingnetzwerk von BFH SUSTAINS beizutreten und uns mit ihrer Expertise zu unterstützen, können sich ebenfalls gerne bei uns melden.