Konflikt-Coaching und Supervision

Familienmediation befasst sich mit Übergangssituationen im Familiensystem: mit Scheidungen und Trennungen, Paarkonflikten und Konflikten in Generationenbeziehungen.

Der Studiengang:

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Interagierende Kursteilnehmende

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 18 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist Laufend
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 7‘800
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Einstieg entweder mit dem Fachkurs Konflikt-Coaching oder mit dem Fachkurs Supervision für die Mediation
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

Im CAS Konflikt-Coaching und Supervision erwerben Sie Kompetenzen, um im Konflikt stehende Einzelpersonen in Form eines allparteilichen Konflikt-Coachings zu begleiten und Führungskräfte in ihrem Umgang mit konflikthaften Situationen zu stärken. Darüber hinaus befassen Sie sich mit den wichtigsten Grundlagen der Supervision, damit Sie ausgebildete und in Ausbildung stehende Mediatorinnen und Mediatoren in ihrer beruflichen Tätigkeit zur Reflexion anregen, begleiten und unterstützen können.

Ausbildungsziel

Der CAS umfasst 18 Studientage:

  • 6 Tage Fachkurs Konflikt-Coaching
  • 12 Tage Fachkurs Supervision

Im Fachkurs Konflikt-Coaching wird betrachtet, wann ein einseitiges allparteiliches Konflikt-Coaching Sinn ergibt. Dabei geht es nicht nur darum, eine Einzelperson in einer Konfliktsituation zu begleiten, wenn eine Mediation nicht zustande kommt. Ein Konflikt-Coaching kann zudem Sinn machen, wenn beispielsweise eine Führungsperson im Umgang mit Konflikten gestärkt werden soll oder wenn verschiedene Parteien auf eine gemeinsame Mediation vorbereitet werden. Auch innerhalb des Mediationsprozesses kann das Konfliktcoaching gezielt eingesetzt werden. Ausgehend von diesen unterschiedlichen Ausgangslagen für ein Konflikt-Coaching werden im Fachkurs verschiedene Methoden und Tools spezifisch zur einseitigen Begleitung von Konfliktparteien und zur Stärkung von Führungskräften vermittelt.

Im Fachkurs Supervision werden die wichtigsten Grundlagen der Supervision vermittelt. Dabei kommen unterschiedliche Supervisionsansätze zum Tragen. Im Zentrum stehen systemische Zugänge zur Supervision und die mediationsanaloge Supervision, welche für die Mediationssupervision unentbehrlich ist und sich insbesondere in der Ausbildungssupervision gut etabliert hat. Dabei werden sowohl Methoden und Tools für Einzel- als auch für Gruppensettings betrachtet und Fragen der Achtsamkeit und der Ethik in der Supervision diskutiert.

Interaktives Kontaktstudium

Ein intensiver Lernprozess entsteht durch unterschiedliche Lehr- und Lernaktivitäten. Die Lehrveranstaltungen führen Sie in das Thema ein, vermitteln relevantes Wissen und regen zur vertieften Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an. Das Kontaktstudium ist interaktiv, partizipativ und mit Inputreferaten, Fallstudienarbeit, Rollenspielen, Diskussionen oder Gruppenarbeiten abwechslungsreich gestaltet. Es wird auf eine effektive Verbindung zwischen dem Erlernten und Ihrer Berufspraxis geachtet, wodurch praxisorientiertes Lernen möglich wird. In der Supervision werden Konfliktsituationen aus der Berufspraxis begleitet, reflektiert und in der Supervisionsgruppe bearbeitet.

Transferorientiertes Selbststudium

Die folgenden Arbeitsformen unterstützen Sie dabei, die im Kontaktstudium vermittelten Inhalte bestmöglich in Ihrem eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegiale Beratung unter den Teilnehmenden zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte.
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen. Zusätzlich wenden Sie Ihre Kenntnisse in der Begleitung von konkreten Mediationsfällen an.

Die wichtigsten Elemente des Kompetenznachweises sind:

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Dozierende der Berner Fachhochschule sowie ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Praxis.

Voraussetzungen + Zulassung

Der Studiengang richtet sich an Mediatorinnen und Mediatoren mit einer anerkannten Mediationsausbildung (mindestens 200 Stunden) und praktischer Mediationserfahrung.

Voraussetzung ist eine vom Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM) anerkannte Mediationsausbildung.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

18 Studientage

siehe Fachkurse

Studienort + Infrastruktur