Lebensphase Alter

Was es heisst, älter zu werden? In diesem Studiengang geht es um Prozesse des Alterns und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt, insbesondere auch um Lebensgestaltung im nahen Sozialraum.

Der Studiengang:

  • richtet sich an Leitungspersonen und Fachleute aus allen Berufsrichtungen.
  • befähigt Sie zu einer systemischen Betrachtungsweise der Lebensphase Alter.
  • legt die Basis für ein Verständnis von Veränderungsprozessen und ihren Wechselwirkungen mit der Umwelt.
  • vermittelt Ansatzpunkte für Interventionen und das Handwerkszeug für die Altersarbeit im nahen Sozialraum.
  • setzt Sie in die Lage, individuelle Möglichkeiten älterer Menschen zur selbstbestimmten Lebensgestaltung zu erweitern und zu unterstützen.
Patina

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 18 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist Laufend
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 6‘600 (3 Fachkurse à CHF 2'200)
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Start mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich
  • Broschüre

Weiterbildungsprogramm 2018 | 2019 Institut Alter

Inhalt + Aufbau

Portrait

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kommt der Lebensphase Alter eine wachsende Bedeutung zu, sowohl auf individueller Ebene als auch aus gesellschaftlicher Sicht. Im Zentrum der Weiterbildung stehen Lebenssituationen und die Lebensgestaltung älter werdender Personen im Zusammenspiel mit ihrer Umwelt. Es geht um die Frage, was es konkret heisst, älter zu werden – wobei diese bereits vor dem Eintritt in die nachberufliche Lebensphase betrachtet wird. Und es geht darum, wie sich Bildung im Alter oder biografiebasierte Altersarbeit auf die Lebensqualität auswirkt.

Ausbildungsziel

Fachkompetenz

  • Sie sind in der Lage, die Handlungs und Gestaltungsspielräume älter werdender Menschen in verschiedenen Lebenssituationen strukturiert herauszuarbeiten und dadurch einen Beitrag zur Steigerung oder Erhaltung der Lebensqualität zu leisten.

Methodenkompetenz

  • Sie verfügen über ein praxiserprobtes Methodenrepertoire, um Beratungs, Bildungs- und Interventionsangebote für Problemstellungen in der Lebensphase Alter zu gestalten und durchzuführen.

Sozialkompetenz

  • Sie können sich in die Situation älterer Menschen hineinversetzen und begegnen ihnen mit Akzeptanz.

Selbstkompetenz

  • Sie bringen sich selbst als Person mit der eigenen Biografie ein und kennen Ihre eigenen Befindlichkeiten und Grenzen.

Unsere Lern- und Arbeitsformen betonen Praxisorientierung, Reflexion und die Integration von Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen. Das Kontaktstudium wird ergänzt durch praxisrelevante Übungen und Anwendungsaufgaben sowie den fachlichen Austausch in Gruppen.

Sie erstellen in der Regel zu jedem Fachkurs einen 6-8-seitigen Transferbericht (Workload je 60 Stunden) gemäss spezifischen Vorgaben. Dieser wird spätestens 2 Monate nach Abschluss des jeweiligen Fachkurses eingereicht. Bei Vorliegen von drei nach Vorgaben erfüllten Transferberichten gilt der CAS mit 12 ECTS als erfüllt.
Ausnahmsweise kann ein Fachkurs einen anders definierten Kompetenznachweis beinhalten, der jedoch denselben Workload umfasst.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Siehe Angaben bei den Fachkursen

Bildungsleitlinien

Wir legen in unseren Weiterbildungsangeboten Wert auf den Austausch zwischen Professionen und Disziplinen, einen aktuellen Forschungsbezug und eine förderungsorientierte Bildungskultur.

Altersrelevante Themen  

Im Institut Alter werden in bestehenden und neuen Handlungsfeldern Akzente gesetzt. Im Fokus der Weiterbildungen stehen Fragen der Lebensgestaltung im Alter, die sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch aus der weiteren gesellschaftlichen und politischen Optik bearbeitet werden. Die Begriffe Alter und Altern beinhalten eine hohe Diversität der entsprechenden Lebensspanne. Altersrelevante Themen haben Bedeutung auch für andere Lebensphasen und -herausforderungen.

Weiterbildung an der Fachhochschule

Die Angebote des Instituts Alter haben eine interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung. Entsprechend richten sie sich auch an Zielgruppen unterschiedlicher beruflicher Herkunft. Es geht in der Hochschul-Weiterbildung um die Vermittlung vertiefender Fachkenntnisse, um das Erschliessen von grösseren Verständniszusammenhängen sowie die mehrperspektivische Bearbeitung von Themen mit hoher Praxisrelevanz.

Weiterbildung und Forschung

Im Institut Alter sind die Leistungsbereiche Weiterbildung und Forschung aufeinander bezogen; ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht die Weiterentwicklung beider Bereiche. Im Rahmen von empirisch ausgerichteten Modul- oder Masterarbeiten profitieren die Weiterbildungsstudierenden vom Knowhow der angewandten gerontologischen Forschung, regen ihrerseits mit ihren Praxisthemen aber auch die Forschung an und tragen so in vielfältiger Weise zu den Forschungsaktivitäten und zum Forschungsfundus des Instituts Alter bei.

Weiterbildung im Kontext der grösseren Wissensgemeinschaft

Das Institut Alter der Berner Fachhochschule pflegt ein breites Netzwerk zu schweizerischen und internationalen Hochschulen, welche im Altersbereich eine bedeutsame Forschungs- und Bildungstradition haben sowie vergleichbare oder ergänzende Projekte bearbeiten. Durch den gezielten Einsatz von namhaften Dozierenden unterschiedlicher gerontologischer Traditionen und Ansätze, erhalten die Studierenden Zugang zu breitem und nachhaltig abgestützten Expertenwissen im Themenfeld Alter.

Bildung für die Praxis mit der Praxis

Um Lösungen für die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Probleme zu finden, braucht es Fachwissen einerseits sowie die Fähigkeit zur geeigneten Implementierung dieses Wissens in der Praxis andererseits. Das Institut Alter kann auf ein umfangreiches und bewährtes Netzwerk von Dozierenden zurückgreifen, welche den Anforderungen wissenschaftlicher und zugleich auch praktischer Expertise entsprechen. Sie bieten Gewähr dafür, dass das vermittelte Wissen in den Kontext der Berufs- und Lebenspraxis transferiert werden kann. 

Bildungskultur

Das Weiterbildungsstudium geschieht in einer förderungs- und unterstützungsorientierten Bildungskultur. Die Studienleitung steht begleitend und beratend zur Verfügung, so dass die Studierenden ihren individuellen Bildungsanliegen nachgehen können. Unter den Studierenden wird eine Zusammenarbeitskultur gefördert, die gemeinsame und individuelle Reflexion sowie die entsprechenden Such- und Findungsprozesse zulässt und unterstützt. Die Reflexion gerontologischer Themen und Inhalte geschieht bezogen auf das Handlungsfeld, aber ebenso auch auf das Altersbild und die eigene Person.

Voraussetzungen + Zulassung

Der CAS richtet sich an Leitungspersonen und Fachleute aus allen Berufsrichtungen, die sich mit der Lebensphase Alter anwendungsorientiert auseinandersetzen wollen.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

Studienbeginn mit jedem Fachkurs möglich

Sie können sich zeitgleich mit der Anmeldung zu Ihrem ersten Fachkurs oder bis spätestens 2 Monate nach dessen Abschluss zum CAS anmelden.

Bitte melden Sie sich für den CAS sowie die Fachkurse einzeln an.

Studienort + Infrastruktur