Qualität in der Medizin für die patientennahe Arbeitspraxis

Wir bilden Sie zur Schlüsselperson für Qualität in der Medizin aus. Der Fokus liegt auf der patientennahen medizinischen Versorgungssicherheit im interprofessionellen und sektorenübergreifenden Arbeitsumfeld.

Nach Abschluss des CAS-Studiengangs

  • sind Sie in der Lage, eigenständig Projekte im Bereich Qualitätsentwicklung und/oder Patientensicherheit zu entwickeln und umzusetzen;
  • leisten Sie einen Beitrag zur Entwicklung eines Qualitätsmanagements, das sich auf wissenschaftliche Grundlagen stützt;
  • sind Sie in der Lage, in der angewandten Forschung in diesem Bereich mitzuwirken;
  • wenden Sie zweckmässig Instrumente, Konzepte und Methoden für die Qualitätsverbesserung an;
  • kommunizieren Sie professionell und berufsübergreifend zu Qualitätsmassnahmen;
  • kennen Sie Ihre eigenen Grenzen und besitzen die Fähigkeit, diese auch in belasteten Situationen zu berücksichtigen.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 21 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse Unterrichtstage
  • Anmeldefrist 27. Juni 2021
  • Anzahl ECTS 14 ECTS-Credits
    25 SIWF-Credits
    Die Kurse können einzeln gebucht und individuell über mehrere Jahre verteilt werden.
  • Kosten CHF 7’350, bestehend aus 6 Kursen und dem Abschlusskurs 7 zu CHF 1’050.
    Die sieben Kurse können auch einzeln gebucht werden.
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit
  • Nächste Durchführung September 2021 bis Juni 2022

Inhalt + Aufbau

Porträt

Nationale und internationale Studien zeigen auf, dass die Schweiz ein qualitativ hochstehendes und funktionierendes Gesundheitssystem ausweist. Mängel werden zum Teil im Bereich der Dokumentation und Transparenz gestellt.

Die Leistungserbringer werden gesetzlich verpflichtet, die Qualität ihrer Leistungen transparent auszuweisen.

  • Haben Sie im Bereich Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung einen Auftrag, der nahe an der Patientin, dem Patienten ist?
  • Möchten Sie komplexe Projekte zur Verbesserung der Qualität unter Einbezug der Betroffenen und Angehörigen umsetzen?

In diesem CAS-Studiengang werden Sie auf diese Rolle als Schlüsselperson für Qualität im Gesundheitswesen vorbereitet. Der Fokus liegt auf der patientennahen medizinischen Versorgungssicherheit im interprofessionellen Arbeitsumfeld. Der modularisierte und systematische Aufbau unterstützt dabei Ihre individuelle Studienplanung. Das Thema Qualität wird Ihnen von Grund auf verständlich erklärt.

Ausbildungsziel

  • Sie sind in der Lage, eigenständig Projekte im Bereich Qualitätsentwicklung und/oder Patientensicherheit zu entwickeln und umzusetzen.
  • Sie leisten einen Beitrag zur Entwicklung eines Qualitätsmanagements, das sich auf wissenschaftliche Grundlagen stützt.
  • Sie sind in der Lage, in der angewandten Forschung in diesem Bereich mitzuwirken.
  • Sie wenden zweckmässig Instrumente, Konzepte und Methoden für die Qualitätsverbesserung an.
  • Sie kommunizieren professionell und berufsübergreifend zu Qualitätsmassnahmen.
  • Sie kennen Ihre eigenen Grenzen und besitzen die Fähigkeit, diese auch in belasteten Situationen zu berücksichtigen.

Pro Kurs erwerben Sie folgende Kompetenzen:

Kurs 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen

  • Sie kennen Definitionen und Anforderungen von Qualität, können diese für Ihren Kontext einordnen und anhand geeigneter Ansätze operationalisieren.
  • Sie entwickeln eine Qualitätspolitik und können deren Interaktion mit den normativen Vorgaben in Organisationen (Strategie, Leitbild, Führungsgrundsätze, etc.) verknüpfen.
  • Der Kontext der Leistungserstellung und deren Einflussfaktoren sind Ihnen bekannt. Die Besonderheiten der Erstellung personenbezogener sozialer und gesundheitlicher Dienstleistungen haben Sie in Bezug auf Q-Projekte reflektiert und können sie in konkreten Projekten praktisch zur Anwendung bringen.
  • Sie haben die Ansätze des Total Quality Managements sowie den Einfluss dieses Konzeptes auf andere Methoden der Qualitätsentwicklung reflektiert und deren Tragweite eingeordnet.
  • Grundlegende Modelle und Herangehensweisen des Qualitätsmanagements sind Ihnen bekannt. Unterschiede und die dadurch entstehenden Implikationen haben Sie herausgearbeitet.
  • Verschiedene Konzepte (Anspruchsgruppenkonzept, Unternehmenskultur, organisationale Zusammenhänge und Ansätze, wie z. B. der systemische Ansatz, etc.) haben Sie in Bezug auf die Interaktion mit Qualität diskutiert und Sie können diese für die Umsetzung von Qualitätsentwicklungsmassnahmen einbeziehen.
  • Herangehensweisen zur Entwicklung von Q-Indikatoren sind Ihnen bekannt, und Sie haben diese anhand relevanter Praxis-Themenfelder umgesetzt.
  • Sie diskutieren relevante Tools und deren Anwendung im Kontext der Qualitätsentwicklung.
  • Sie kennen das Konzept der Care Bundles und dessen Anwendung in einer klinischen Abteilung.
  • Sie kennen aktuelle Entwicklungen um das Thema der Qualität in der Gesundheitsversorgung in der Schweiz.

Modul 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung

  • Sie kennen Entwicklungsansätze für Qualitätsprojekte.
  • Sie reflektieren die Rolle des Qualitätsbeauftragten.
  • Sie kennen Ansätze der Evaluation und deren Umsetzung.
  • Sie kennen grundlegende Chancen und Grenzen von Change-Prozessen in Organisationen und deren Steuerungsimplikationen.
  • Sie kennen Ansätze der Organisationsentwicklung.
  • Sie kennen Instrumente zur Messung der Leistungsfähigkeit der Verfahren (Qualität und Sicherheit der Patientenbetreuung) und können diese auswählen und deren Ergebnisse interpretieren.
  • Sie kennen Qualitätsverbesserungsprojekte, zum Beispiel im Bereich Medikamentensicherheit, Diagnosesicherheit.

Modul 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Massnahmen

  • Sie kennen die Grundlagen und die Herkunft von CIRS-Systemen.
  • Sie kennen die Ansätze zur Erfassung sowie «Critical Incident»-Erfassungssysteme.
  • Sie kennen Tools und Methoden, um mit Zwischenfällen konstruktiv umzugehen (inkl. den «second» und «third victims»).
  • Sie können Zwischenfälle systematisch anhand eines systemischen Verständnisses analysieren und interpretieren.
  • Sie kennen Ansätze des (klinischen) Risikomanagements.
  • Sie sind mit dem Umgang mit Fehlern und Haftpflichtfällen vertraut.
  • Sie kennen aktuelle Ansätze und Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Schweiz.

Modul 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten und Verbesserung der Patientenversorgungsqualität

  • Sie setzen sich mit den Themen Betriebskultur und dem Umgang mit Fehlern in der eigenen Institution auseinander.
  • Sie entwickeln eine Offenheit für Beschwerden und sehen diese als Chancen Es gelingt Ihnen, eine Beschwerdestimulation zu erzeugen.
  • Sie können sich mit Beschwerden auseinandersetzen und entsprechend reagieren.
  • Sie wissen, wie der Beschwerde- und Verbesserungsprozess in der Institution abläuft und professionell gehandhabt wird.
  • Sie können Patientenzufriedenheit messen, Ursachen von Unzufriedenheit ergründen, Resultate interpretieren und Massnahmen daraus ableiten.

Modul 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen

  • Sie kennen Techniken und Methoden, die Sie bei Ihrer persönlichen Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen.
  • Sie kennen Ihre eigenen Grenzen und Fähigkeiten.
  • Sie erkennen wiederholende Stresssituationen und kennen Methoden, Techniken und Tools, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu entwickeln.
  • Sie können verschiedene Achtsamkeits-, Wahrnehmungs- und Entspannungstechniken anwenden und haben einen Überblick, welche Methoden für Sie hilfreich sind.
  • Im Optimalfall: Entwicklung einer persönlichen Haltung, die sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Kurs 6: Kommunikation in schwierigen Situationen

  • Sie können konstruktive Feedbacks geben.
  • Sie setzen sich mit den Themen Grenzen und Widerstand auseinander.
  • Sie machen Erfahrungen mit den Themen Probleme ansprechen, Kritik üben und Kritik erfahren und reflektieren sich selbst.
  • Sie kennen Ihre eigene nonverbale Kommunikation und Körpersprache in verschiedenen Situationen und können diese beim Gegenüber deuten.

Kurs 7 (Abschluss): Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»

  • Sie erkennen Zusammenhänge zwischen den Konzepten Organisationskultur, Innovationsmanagement, Wissensorganisation und Qualitätsentwicklung.
  • Sie setzen sich mit Problemen und Schwierigkeiten in Ihrer Organisation auseinander.
  • Sie lernen mit ganz spezifischen Methoden ein Setting zu schaffen, in dem eine Gruppe arbeiten und sich entwickeln kann.
  • Sie designen bewusst und reflektiert Veränderungsprozesse vor dem Hintergrund der Organisationskultur, des Wissensmanagements und der Qualitätsentwicklung.

Kurs 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen

  • Indikatorenentwicklung und Qualitätsmessungen
  • Unternehmenskultur und Philosophie von Qualitätsmanagement in Organisationen
  • Exkurs: Strategisches Management und ökonomisches Denken
  • Impact des Managements für die Qualitätsentwicklung und umgekehrt
  • Systemisches Denken
  • Qualitätsmanagementmodelle und deren normative Grundlagen
  • Zentrale Konzepte der Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen
  • Gesundheitsökonomie und Qualität
  • Aktuelle Entwicklungen und Vorgaben im Bereich der Qualität
  • Ansätze für die klinische Praxis

Kurs 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung

  • Initiierung und Planung von Veränderungsprojekten
  • Grundlagen der Evaluation
  • Indikatorenentwicklung und verschiedene Ansätze der Umsetzung von Qualitätsmessungen
  • Macht und Hierarchie in Organisationen
  • Auswertungen und Nutzung von Qualitätsdaten im Sinne der Qualitätsentwicklung
  • Herausforderungen von Interventionen in komplexe soziale Organisationen
  • Organisationsentwicklung als Methode
  • Change Management
  • Projektmanagement
  • Prozessmanagement und Pathways
  • Innovation und Qualitätsentwicklung
  • Hot Spots der Qualitätssicherung: Patientensicherheit, Medikamentensicherheit, Diagnosesicherheit
  • Quality-Improvement-Ansätze und -Tools
  • Einordnung von HTA und HIA Ansätzen im Kontext der Qualitätssicherung und -entwicklung

Kurs 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Massnahmen

  • Qualitätsmanagement und der Ansatz des «Null Fehler Prinzips»
  • Entstehung sowie Ursachen der Entstehung von kritischen Zwischenfällen und Fehlern
  • Herkunft und Entwicklung des Critical Incident Managements im Gesundheitswesen
  • Sicherheitskultur
  • Systematische Bewertung und Auswertung von Zwischenfällen
  • Konkreter, kurzfristiger Umgang mit unerwünschten Ereignissen und Zwischenfällen
  • Ableitung von Massnahmen zur organisationalen Gestaltung aus Zwischenfällen und die Umsetzung von «Change-Prozessen» in diesem Bereich
  • Generelle Ansätze zur Erhöhung der Patientensicherheit
  • Kommunikativer Umgang mit kritischen Zwischenfällen und Fehlern
  • Juristischer Blick auf das Thema der kritischen Zwischenfälle und Fehler in der Gesundheitsversorgung («juristischer Notfallkoffer»), sowie massgebliche Entwicklungen in diesem Bereich
  • Grundlagen des Krisen- und Disastermanagements
  • Beschwerde- und Rückmeldemanagement
  • Risikomanagement: Klinisch und der Bezug zur Gesamtorganisation inkl. Risikobewertung und -reduktion.
  • Bestehende Programme und «Best Practice» zur Entwicklung der Patientensicherheit, sowie deren Output und Nachhaltigkeit

Kurs 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten und Verbesserung der Patientenversorgungsqualität

  • Medizinrechtliche und ethische Aspekte der Patientenbeteiligung
  • Aktivierung und Stimulation der Patient*innen und Angehörigen
  • Deeskalierende und Erwartungsübertreffende Gesprächsführung
  • Auswertung der Patientenzufriedenheit, Interpretation und Massnahmenplanung

Kurs 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen

  • Die persönlichen Grenzen identifizieren und reflektieren
  • Anlaufstellen und Unterstützungsnetzwerke
  • Praktische Übungen von Achtsamkeitstechniken, Techniken der inneren Präsenz und Wahrnehmung, Entspannungstechniken
  • Gewohnheitsmuster und deren Auswirkung auf die persönliche Gesundheit
  • Gewohnheitsmuster und deren Auswirkung auf interaktionale Prozesse

Kurs 6: Kommunikation in schwierigen Situationen

  • Grenzen und Widerstand
  • Gesprächsführung in schwierigen Situationen
  • Nonverbale Kommunikation und Körpersprache

Kurs 7 (Abschluss): Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»

  • Theorien der Veränderung, z. B. Theorie U
  • Problem und Schwierigkeitsanalysen in Verbindung mit der Organisationskultur und -tendenz
  • Settings in lernenden Organisationen gestalten
  • Systemische Zusammenhänge zwischen Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Wissensorganisationen erkennen
  • Methoden, Techniken und Tools, um Gruppenprozesse zu gestalten
  • Prozessbeschreibungen
  • Methoden des Design Thinkings

Unsere Lern- und Arbeitsformen unterstützen die Praxisorientierung und die Integration von Fachwissen aus den unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen unserer Teilnehmer*innen. Unsere Unterrichtsmethoden sind so angelegt, dass wir durch die Integration aller Teilnehmer*innen innovative Kräfte entstehen lassen und fördern. Unsere didaktischen Methoden wählen wir so aus, dass neben fachlichen Inputs durch Expert*innen die Teilnehmer*innen mit ihrem intuitiven und auf Erfahrung basiertem Wissen eine hohe Beteiligung im Kursgeschehen finden.

Unsere didaktischen Methoden

  • Präsentationen
  • Gruppenarbeiten
  • Einzelarbeiten
  • Übungen, die das eigene Erleben konkreter Situationen fördern und reflektieren lassen
  • Liberating Structures
  • Fallarbeit
  • Die empirische Bearbeitung eines von Ihnen gewählten Themas. Dabei werden Sie individuell unterstützt und begleitet.
  • Selbststudienaufträge

Sie erarbeiten ein Abschlussprojekt in Ihrem eigenen Unternehmen. Sie können darin die im CAS-Studiengang erlernten Kompetenzen in die Praxis transferieren.

Für das Abschlussprojekt stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Sie arbeiten mit dem Design Thinking-Ansatz: Hierfür können Sie beispielsweise

  • Projekte zur Qualitätsverbesserung mit einem Teamprozess initiieren;
  • Kick-off-Meetings zu einer bereits bestehenden Idee planen und mit dem Design Thinking Ansatz umsetzen;
  • bereits begonnene Innovationsprojekte mittels Design Thinking gestalten;
  • Design-Thinking-Workshops organisieren und umsetzen.

Sie beschreiben Ihre Intervention nach Design Thinking in einem Projektbericht. Dieser sollte folgende Struktur aufweisen: Situations-/Kontextbeschreibung, Beschreibung der involvierten Personen/ Einfühlen in diese , Definieren des Auftrages/des Themas, Ideenentwicklung: mit welchen Methoden findet diese statt, Outcome: welche Prototypen wurden designt, Testen des Prototypen (wenn möglich) > weiterführende Auftragsverteilung, Schlussfolgerung, Reflexion des Handelns vor dem Hintergrund des Organisationssystems.

2. Sie erarbeiten in Ihrem Unternehmen ein Qualitätsverbesserungsprojekt. Dafür können Sie beispielsweise

  • eine Massnahme zur Qualitätsverbesserung einführen;

  • ein Gefäss, welches sich mit Q-Verbesserung beschäftigt;
  • eine Zufriedenheitsbefragung initiieren oder auswerten;
  • mit dem Team Q-Verbesserungsmassnahmen erarbeiten.

Sie beschreiben Ihr Vorgehen in einem Projektbericht. Dieser sollte folgende Struktur haben: Aufgaben- oder Fragestellung, theoretischer Hintergrund, beschreiben der Vorgehensweise im Unternehmen (Meilensteine), methodische Überlegungen zur Outcome-Messung, arbeiten mit Ergebnissen/Outcomes, Feedback der Zielgruppe, Diskussion der Ergebnisse, Schlussfolgerung. Reflexion des Handelns vor dem Hintergrund des Organisationssystems.

Titel + Abschluss

Certificate of Advanced Studies (CAS) in «Qualität in der Medizin für die patientennahe Arbeitspraxis»

Für den CAS als Gesamtstudium werden Ihnen 14 ECTS-Credits angerechnet.

SIWF-Credits

Für den CAS werden 25 SIWF-Credits vergeben.

Dozentinnen + Dozenten

Unsere Dozent*innen sind ausgewiesene Expert*innen mit fundierten praktischen und theoretischen Kenntnissen in den jeweiligen Themenbereichen. Sie verfügen über einen Hochschulabschluss und über langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung.

Partner

Schweizerische Akademie für Qualität in der Medizin SAQM der FMH – Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte

Interessensgemeinschaft

Voraussetzungen + Zulassung

Der CAS-Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der FMH konzipiert und spricht im interdisziplinären Kontext alle Fachpersonen aus Medizin- und Gesundheitsberufen an:

  • Ärzt*innen
  • Pflegefachpersonen
  • Hebammen und Entbindungspfleger
  • Physiotherapeut*innen
  • Ergotherapeut*innen
  • Rettungssanitäter*innen
  • Ernährungsberater*innen
  • Apotheker*innen
  • Gesundheitsfachpersonen aus anderen Bereichen
  • Ärzt*innen sind zum CAS-Studiengang zugelassen.
  • Für Gesundheitsfachpersonen anderer Professionen gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen:

Um als Teilnehmer*in zum CAS-Studiengang zugelassen zu werden, verfügen Sie

  1. über einen Hochschulabschluss (Fachhochschule/Universität) oder
  2. eine Höhere Berufsbildung (Höhere Fachschule) plus einen zusätzlichen Nachweis über einen absolvierten Wissenschaftskurs.

Mit einem Berufsabschluss auf Sekundärniveau (EFZ) können Sie als Gasthörer*in den CAS-Studiengang besuchen oder sich für eine Aufnahme «sur dossier» bewerben.

Organisation + Anmeldung

21 Studientage, September 2021 bis Juni 2022
Unterrichtszeiten: in der Regel von 08.30 – 16.30 Uhr
Für 14 ECTS-Credits rechnen wir mit einem Workload von 420 Stunden (inklusive Studientage).

Der CAS-Studiengang setzt sich aus einer Kursreihe von 7 Kursen zusammen. Die Kurse können einzeln gebucht und in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, den Kurs «Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von ‹Design Thinking›» als Abschlussmodul zu besuchen.
Die einzelnen Kurse setzen sich auch je 24 Präsenzstunden und 36 Stunden Selbststudium zusammen und generieren je 2 ECTS-Credits (European Credit Transfer System).

Kurs 1: Verständnis für Bedeutung und Ausweis von Qualitätsarbeit, stetige Qualitätsverbesserung im Alltag umsetzen

  • Dienstag, 7. September 2021
  • Mittwoch, 8. September 2021
  • Donnerstag, 9. September 2021

Kurs 2: Massnahmen der Qualitätsverbesserung

  • Dienstag, 19. Oktober 2021
  • Mittwoch, 20. Oktober 2021
  • Donnerstag, 21. Oktober 2021

Kurs 3: Patientensicherheit, Beurteilung von Risiken und entsprechende, (präventive) Massnahmen

  • Dienstag, 16. November 2021
  • Mittwoch, 17. November 2021
  • Donnerstag, 18. November 2021

Kurs 4: Die Mitwirkung der Patientinnen und Patienten zur Verbesserung der Patientenversorgungsqualität

  • Dienstag, 21. Dezember 2021
  • Mittwoch, 22. Dezember 2021
  • Donnerstag, 23. Dezember 2021

Kurs 5: Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Gesundheitswesen

  • Dienstag, 8. Februar 2022
  • Mittwoch, 9. Februar 2022
  • Donnerstag, 10. Februar 2022

Kurs 6: Kommunikation in schwierigen Situationen

  • Dienstag, 29. März 2022
  • Mittwoch, 30. März 2022
  • Donnerstag, 31. März 2022

Kurs 7 (Abschluss): Von der Erfassung eines Problems zur Erarbeitung eines Qualitätsprojekts mit Hilfe von «Design Thinking»

  • Freitag, 20. Mai 2022
  • Samstag, 21. Mai 2022
  • Donnerstag, 23. Juni 2022
  • Ein einzelner Kurs kostet CHF 1’050. 
  • Der gesamte CAS (7 Kurse) kostet CHF 7’350.

Anmeldefrist

27. Juni 2021

Im Rahmen des Online-Anmeldeprozesses benötigen wir von Ihnen folgende Dokumente:

  • Kopien Ihrer Bildungsabschlüsse (im PDF-Format, max. 1 MB pro Dokument)
  • Passfoto (JPEG)

Bitte laden Sie diese Dokumente auch dann hoch, wenn Sie diese bereits im Rahmen einer anderen Anmeldung eingereicht haben. Wenn Sie Fragen oder Probleme bei der Online-Anmeldung haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsbedingungen

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen bleiben vorbehalten. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend.

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