Demenz und Lebensgestaltung

Mit unserer umfassenden Weiterbildung in Demenz und Lebensgestaltung erwerben Sie wirksames Wissen und vertiefte Kompetenzen, um eine Verantwortung als Fachexpertin resp. Fachexperte Demenz zu übernehmen.

Der Studiengang:

  • richtet sich an Leitungspersonen und Fachverantwortliche in Institutionen der Pflege, Betreuung oder Beratung.
  • vermittelt Ihnen umfangreiches Wissen zum Thema Demenz.
  • befähigt Sie, Gestaltungs-, Bildungs- oder Führungsmassnahmen im Bereich Demenz fachlich und ethisch fundiert umzusetzen.
  • ermöglicht es Ihnen, Fälle aus Ihrem Erfahrungsbereich zu behandeln.
  • sorgt für einen anregenden Austausch mit Studierenden aus unterschiedlichen Disziplinen und praxiserfahrenen Fachexpertinnen und -experten.
Patina

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Diploma of Advanced Studies (DAS
  • Dauer 48 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse
  • Anmeldefrist Siehe CAS Demenz und Lebensgestaltung
  • Anzahl ECTS 31 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 16'600 (1 CAS à CHF 7'800 und
    4 Fachkurse à je CHF 2’200)
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Start mit dem CAS Demenz und Lebensgestaltung, November 2019
  • Broschüre

Weiterbildungsprogramm 2018 | 2019 Institut Alter

Inhalt + Aufbau

Portrait

Der DAS vermittelt Ihnen innovatives Fach- und Gestaltungswissen und basiert auf aktueller Forschung und Praxiserfahrungen. Dank eines interprofessionellen Ansatzes lernen Sie, das Zusammenwirken von familiären, sozialräumlichen und institutionellen Bezugspersonen zu gestalten und so Voraussetzungen für eine optimale Betreuungsqualität für Menschen mit Demenz zu schaffen.

Ausbildungsziel

  • Sie sind in der Lage, Aspekte der Lebensgestaltung im Kontext Demenz zu gestalten und wirksam weiterzuentwickeln.
  • Sie können die Lebens und Beziehungsqualität von Menschen mit Demenz, deren Angehörigen sowie den professionellen und freiwilligen Betreuungspersonen gezielt fördern.
  • Sie können Ihre Grundwerte und Grundhaltungen im Umgang mit Menschen mit Demenzerkrankungen selbstkritisch reflektieren und haben Ihre Beziehungsgestaltung und Kommunikation in Richtung personzentrierter Kompetenz weiterentwickelt.
  • Sie sind in der Lage, Entscheidungen, Gestaltungs-, Bildungs- oder Führungsmassnahmen fachlich und ethisch fundiert zu treffen und können mit dem beratenden, behandelnden und betreuenden Fachpersonal in einen konstruktiven ethischen Diskurs treten.

Sie starten den DAS Demenz und Lebensgestaltung mit dem

 

Aufbauend darauf besuchen Sie 4 Fachkurse (Reihenfolge frei wählbar, insgesamt 16 ECTS):


Die Anmeldung zum CAS und zu den Fachkursen erfolgt über die entsprechenden Angebotsseiten.

Unsere Lern- und Arbeitsformen betonen Praxisorientierung, Reflexion und die Integration von Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen. Das Kontaktstudium wird ergänzt durch praxisrelevante Übungen und Anwendungsaufgaben sowie den fachlichen Austausch in Gruppen.

Im CAS Demenz und Lebensgestaltung erstellen Sie eine schriftliche Arbeit zu einer selbst gewählten Fragestellung. In jedem der vier Fachkurse erstellen Sie einen 6-8-seitigen Transferbericht (Workload je 60 Stunden).

Bei Erfüllen aller Kompetenznachweise gilt der DAS mit 31 ECTS als erfüllt.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Siehe Angaben beim CAS Demenz und Lebensgestaltung sowie bei den Fachkursen

Bildungsleitlinien

Wir legen in unseren Weiterbildungsangeboten Wert auf den Austausch zwischen Professionen und Disziplinen, einen aktuellen Forschungsbezug und eine förderungsorientierte Bildungskultur.

Altersrelevante Themen  

Im Institut Alter werden in bestehenden und neuen Handlungsfeldern Akzente gesetzt. Im Fokus der Weiterbildungen stehen Fragen der Lebensgestaltung im Alter, die sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch aus der weiteren gesellschaftlichen und politischen Optik bearbeitet werden. Die Begriffe Alter und Altern beinhalten eine hohe Diversität der entsprechenden Lebensspanne. Altersrelevante Themen haben Bedeutung auch für andere Lebensphasen und -herausforderungen.

Weiterbildung an der Fachhochschule

Die Angebote des Instituts Alter haben eine interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung. Entsprechend richten sie sich auch an Zielgruppen unterschiedlicher beruflicher Herkunft. Es geht in der Hochschul-Weiterbildung um die Vermittlung vertiefender Fachkenntnisse, um das Erschliessen von grösseren Verständniszusammenhängen sowie die mehrperspektivische Bearbeitung von Themen mit hoher Praxisrelevanz.

Weiterbildung und Forschung

Im Institut Alter sind die Leistungsbereiche Weiterbildung und Forschung aufeinander bezogen; ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht die Weiterentwicklung beider Bereiche. Im Rahmen von empirisch ausgerichteten Modul- oder Masterarbeiten profitieren die Weiterbildungsstudierenden vom Knowhow der angewandten gerontologischen Forschung, regen ihrerseits mit ihren Praxisthemen aber auch die Forschung an und tragen so in vielfältiger Weise zu den Forschungsaktivitäten und zum Forschungsfundus des Instituts Alter bei.

Weiterbildung im Kontext der grösseren Wissensgemeinschaft

Das Institut Alter der Berner Fachhochschule pflegt ein breites Netzwerk zu schweizerischen und internationalen Hochschulen, welche im Altersbereich eine bedeutsame Forschungs- und Bildungstradition haben sowie vergleichbare oder ergänzende Projekte bearbeiten. Durch den gezielten Einsatz von namhaften Dozierenden unterschiedlicher gerontologischer Traditionen und Ansätze, erhalten die Studierenden Zugang zu breitem und nachhaltig abgestützten Expertenwissen im Themenfeld Alter.

Bildung für die Praxis mit der Praxis

Um Lösungen für die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Probleme zu finden, braucht es Fachwissen einerseits sowie die Fähigkeit zur geeigneten Implementierung dieses Wissens in der Praxis andererseits. Das Institut Alter kann auf ein umfangreiches und bewährtes Netzwerk von Dozierenden zurückgreifen, welche den Anforderungen wissenschaftlicher und zugleich auch praktischer Expertise entsprechen. Sie bieten Gewähr dafür, dass das vermittelte Wissen in den Kontext der Berufs- und Lebenspraxis transferiert werden kann. 

Bildungskultur

Das Weiterbildungsstudium geschieht in einer förderungs- und unterstützungsorientierten Bildungskultur. Die Studienleitung steht begleitend und beratend zur Verfügung, so dass die Studierenden ihren individuellen Bildungsanliegen nachgehen können. Unter den Studierenden wird eine Zusammenarbeitskultur gefördert, die gemeinsame und individuelle Reflexion sowie die entsprechenden Such- und Findungsprozesse zulässt und unterstützt. Die Reflexion gerontologischer Themen und Inhalte geschieht bezogen auf das Handlungsfeld, aber ebenso auch auf das Altersbild und die eigene Person.

Voraussetzungen + Zulassung

Die Weiterbildung richtet sich an Fachleute

  • mit qualifizierter Ausbildung im pflegerischen, sozialen, therapeutischen, medizinischen, psychologischen oder pädagogischen Bereich.
  • in Leitungs- und Spezialfunktionen (Heimleitungen, Pflegedienstleitungen, Stationsleitungen, Fachverantwortliche in SPITEX, Pflegeexperten, Bildungsverantwortliche, Leitende von Beratungsstellen u.a.m.).
  • die sich auf eine Funktion in Leitung, Bildung oder Forschung im Bereich Demenz vorbereiten möchten (Fachexperte/-expertin Demenz).

anderer Disziplinen wie Architektur, Ökonomie oder Technik, die sich Kompetenzen im Bereich Demenz aneignen wollen.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

Studienort + Infrastruktur