Partizipation im Sozialraum

Sie lernen partizipative Prozesse im Sozialraum anzustossen, mitzugestalten und zu begleiten.

Der Fachkurs:

  • richtet sich an Fach- und Leitungspersonen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Unternehmen, HR, Beratung, Vereinen und Seniorenorganisationen.
  • vermittelt Ihnen das methodische Rüstzeug, um Partizipationsprozesse im Kontext der Alters- und Generationenpolitik zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.
  • zeigt Beispiele einer selbstbestimmten und partizpativen Lebensführung  älterer Menschen im Sozialraum, im Wohnumfeld und im digitalen Raum auf.
  • thematisiert die Zusammenarbeit mit Organisationen und Dienstleistern, die im Bereich Alter und Generationen tätig sind.
Patina

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Fachkursbestätigung
  • Dauer 6 Kurstage
  • Unterrichtstage Do, Fr
  • Anmeldefrist 01.07.2020
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 2'200
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 27./28. August 2020
    17./18. September 2020
    29./30. Oktober 2020
    Jährliche Durchführung geplant

Inhaltliche Auskünfte

Administrative Auskünfte

  • Broschüre

Weiterbildungsangebot Institut Alter

Inhalt + Aufbau

Portrait

Der Fachkurs vermittelt Ihnen das methodische Rüstzeug, damit Sie Partizipationsprozesse im Kontext der Alters- und Generationenpolitik planen, durchführen und evaluieren können. Anhand von Beispielen werden Sie in die selbstbestimmte und partizpative Lebensführung älterer Menschen im Sozialraum, im Wohnumfeld und im digitalen Raum eingeführt. Dabei reflektieren Sie Ihre Rolle in Partiziptionsprozessen, je nachdem, ob Sie als Fachperson der Gemeinde, als politische Verantwortliche oder als Seniorin involviert sind.

Ausbildungsziel

  • Sie kennen Konzepte, Modelle und Methoden der Sozialraumorientierung.
  • Sie sind in der Lage, partizipative Prozesse im Sozialraum anzustossen, mitzugestalten und zu begleiten.
  • Sie berücksichtigen dabei die Bedürfnisse älterer Menschen, der Akteure der Alters- und Generationenarbeit, Vereine, Dienstleister und Seniorenorganisationen und anderer mehr.
  • Sie reflektieren Ihre Rolle in Partizipationsprozessen – beispielsweise als deren Moderator*in.

Inhalte

  • Konzepte, Modelle und Methoden der Alters- und Generationenarbeit im kommunalen Sozialraum
  • Zusammenarbeit mit Seniorenorganisationen und Dienstleistern
  • Aufbau und Begleitung von Partizipationsprozessen
  • Unterschiedliche Rollen in Partizipationsprozessen
  • Beispiele von selbstbestimmter und partizpativer Lebensführung älterer Menschen im Sozialraum, im Wohnumfeld und im digitalen Raum

Unsere Lern- und Arbeitsformen betonen Praxisorientierung, Reflexion und die Integration von Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen. Das Kontaktstudium wird ergänzt durch praxisrelevante Übungen und Anwendungsaufgaben sowie den fachlichen Austausch in Gruppen.

Der Fachkurs kann unabhängig von einem CAS-Abschluss und ohne Kompetenznachweis besucht und abgeschlossen werden. Falls Sie mit diesem Fachkurs und zwei weiteren Fachkursen einen CAS-Abschluss anstreben, so erarbeiten Sie als Kompetenznachweis eine schriftliche Arbeit. Der Aufwand für die schriftliche Arbeit entspricht einer Studienleistung von 90 Stunden.

Titel + Abschluss

Dozentinnen und Dozenten

Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland
Dozierende des Instituts Alter

Altersrelevante Themen  

Im Institut Alter werden in bestehenden und neuen Handlungsfeldern Akzente gesetzt. Im Fokus der Weiterbildungen stehen Fragen der Lebensgestaltung im Alter, die sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch aus der weiteren gesellschaftlichen und politischen Optik bearbeitet werden. Die Begriffe Alter und Altern beinhalten eine hohe Diversität der entsprechenden Lebensspanne. Altersrelevante Themen haben Bedeutung auch für andere Lebensphasen und -herausforderungen.

Weiterbildung an der Fachhochschule

Die Angebote des Instituts Alter haben eine interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung. Entsprechend richten sie sich auch an Zielgruppen unterschiedlicher beruflicher Herkunft. Es geht in der Hochschul-Weiterbildung um die Vermittlung vertiefender Fachkenntnisse, um das Erschliessen von grösseren Verständniszusammenhängen sowie die mehrperspektivische Bearbeitung von Themen mit hoher Praxisrelevanz.

Weiterbildung und Forschung

Im Institut Alter sind die Leistungsbereiche Weiterbildung und Forschung aufeinander bezogen; ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht die Weiterentwicklung beider Bereiche. Im Rahmen von empirisch ausgerichteten Modul- oder Masterarbeiten profitieren die Weiterbildungsstudierenden vom Knowhow der angewandten gerontologischen Forschung, regen ihrerseits mit ihren Praxisthemen aber auch die Forschung an und tragen so in vielfältiger Weise zu den Forschungsaktivitäten und zum Forschungsfundus des Instituts Alter bei.

Weiterbildung im Kontext der grösseren Wissensgemeinschaft

Das Institut Alter der Berner Fachhochschule pflegt ein breites Netzwerk zu schweizerischen und internationalen Hochschulen, welche im Altersbereich eine bedeutsame Forschungs- und Bildungstradition haben sowie vergleichbare oder ergänzende Projekte bearbeiten. Durch den gezielten Einsatz von namhaften Dozierenden unterschiedlicher gerontologischer Traditionen und Ansätze, erhalten die Studierenden Zugang zu breitem und nachhaltig abgestützten Expertenwissen im Themenfeld Alter.

Bildung für die Praxis mit der Praxis

Um Lösungen für die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Probleme zu finden, braucht es Fachwissen einerseits sowie die Fähigkeit zur geeigneten Implementierung dieses Wissens in der Praxis andererseits. Das Institut Alter kann auf ein umfangreiches und bewährtes Netzwerk von Dozierenden zurückgreifen, welche den Anforderungen wissenschaftlicher und zugleich auch praktischer Expertise entsprechen. Sie bieten Gewähr dafür, dass das vermittelte Wissen in den Kontext der Berufs- und Lebenspraxis transferiert werden kann. 

Bildungskultur

Das Weiterbildungsstudium geschieht in einer förderungs- und unterstützungsorientierten Bildungskultur. Die Studienleitung steht begleitend und beratend zur Verfügung, so dass die Studierenden ihren individuellen Bildungsanliegen nachgehen können. Unter den Studierenden wird eine Zusammenarbeitskultur gefördert, die gemeinsame und individuelle Reflexion sowie die entsprechenden Such- und Findungsprozesse zulässt und unterstützt. Die Reflexion gerontologischer Themen und Inhalte geschieht bezogen auf das Handlungsfeld, aber ebenso auch auf das Altersbild und die eigene Person.

Voraussetzungen + Zulassung

Der Fachkurs richtet sich an Fach- und Leitungspersonen aus Politik, Verwaltung,  Verbänden, Unternehmen, HR, Beratung, Vereinen und Seniorenorganisationen, die in der Alters- und Generationenpolitik tätig sind oder tätig sein wollen.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.


Berufliche Voraussetzungen

Erfahrungen in der Betreuungsarbeit mit alten Menschen und ein Praxisfeld in der ambulanten, stationären oder intermediären Altersarbeit oder im privaten Bereich während der ganzen Kursdauer.

Organisation + Anmeldung

27./28. August 2020
17./18. September 2020
29./30. Oktober 2020

Jeweils 8.45 – 16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur