Techniker/in HF Holztechnik

Mit diesem Bildungsgang erweitern Sie Ihr fachliches und betriebswirtschaftliches Wissen und schaffen sich ein stabiles Fundament für eine erfolgreiche Karriere.

Der Bildungsgang

  • setzt voraus, dass Sie eine Lehre in der Holzwirtschaft abgeschlossen und erste Berufserfahrungen gesammelt haben sowie im Beruf weiterkommen möchten
  • erweitert und vertieft Ihr fachliches Wissen in den Bereichen Holzbau, Schreinerei/Innenausbau oder Holzindustrie/Handel sowie Ihr betriebswirtschaftliches Wissen,
  • ermöglicht Ihnen, an realen Fallstudien von Unternehmen der Holzwirtschaft zu arbeiten,
  • wird als Vollzeitstudium geführt, das Theorie und Praxis verbindet, 
  • ist ein HF-Studium in einem attraktiven, innovativen und mehrsprachigen Umfeld an der BFH, in dem Lehre und Forschung eng verknüpft sind,
  • eröffnet Ihnen abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Berufsaussichten.
Studierende bei der Bohrwiderstandsmessung Bild vergrössern
Studierende bei der Bohrwiderstandsmessung

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Dipl. Techniker/in HF Holztechnik
  • Dauer Vollzeit (6 Semester) inklusive einjähriges Praktikum
  • Unterrichtstage Montag bis Freitag
  • Anmeldefrist 31. Juli
  • Anzahl ECTS Bildungsgang ohne ECTS
  • Kosten CHF 1’800 pro Semester
  • Unterrichtssprache Deutsch oder Französisch
  • Studienort Biel
  • Departement Architektur, Holz und Bau
  • Nächste Durchführung Vertiefungen Holzbau und Schreinerei/Innenausbau:
    16. September 2019 – Juni 2022
    Vertiefung Holzindustrie/Handel:
    14. September 2020 – Juni 2023

Inhalt + Aufbau

Portrait

Als Techniker/in HF Holztechnik sehen Sie technische, wirtschaftliche und mit der Tätigkeit verbundene ökologische Herausforderungen in einem grösseren Zusammenhang. Innerhalb der für die Holzbranche definierten Fachrichtung Holztechnik entscheiden Sie sich entsprechend Ihrer Vorbildung für die Vertiefung «Holzbau», «Schreinerei/Innenausbau» oder «Holzindustrie/Handel»
Das Ausbildungskonzept basiert auf dem Rahmenlehrplan Technik HF der Konferenz Höhere Fachschulen Technik

Ausbildungsziel

Damit Sie anspruchsvolle und abwechslungseiche Berufstätigkeiten mit verantwortungsvollen Aufgaben in der Holzwirtschaft übernehmen können, vermittelt Ihnen der Bildungsgang folgende Kompetenzen:

Führungskompetenzen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen
 

  • Selbstorganisation 
  • Menschen führen
  • Entscheidungen fällen
  • Projekte planen und leiten
  • sprachliche Verständigung
  • wirkungsvoll präsentieren und kommunizieren
  • persönliche Weiterentwicklung


Unternehmerische Kompetenzen
 

  • Unternehmensprozesse verstehen und mitgestalten
  • Geschäftsziele erreichen
  • Umfeld berücksichtigen

Wissensmanagement 
 

  • Probleme analysieren und lösen

Fachliche und berufliche Kompetenzen
 

  • Bedürfnisse aufnehmen
  • Ideen gestalten und realisieren
  • Produktionsunterlagen entwickeln und umsetzen
  • Aufträge abwickeln

Mit den drei Vertiefungen erweitern Sie individuell Ihre fachlichen Kompetenzen.

Als projektverantwortliche Person planen und realisieren Sie selbstständig unter anderem Holzkonstruktionen für Wohn- und Systembauten, Hallen und landwirtschaftliche Gebäude sowie Umbauten und Treppen. Kompetent leiten Sie Holzbauprojekte und beraten Planungsleute im Baubereich (Architektinnen und Bauingenieure) in konstruktiven und ausführungstechnischen Detailfragen des Holzbaus. 
Das Beherrschen moderner Produktionsmethoden macht Sie weiter zur spezialisierten Berufsperson für Rationalisierungs- und Organisationsaufgaben. Ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse erlauben es Ihnen zudem, die Betriebsleitung in allen Führungsbereichen zu unterstützen.

Ihre Tätigkeit liegt in der Schreinerbranche oder in der Zulieferindustrie. Sie arbeiten beispielsweise als Projektleiter/in im Innenausbau. In dieser Funktion erfassen Sie gestalterische Ideen der Kunden, erarbeiten Konzepte und setzen diese wirtschaftlich um. Dabei sind Sie für die Arbeitsvorbereitung, die Materialbeschaffung sowie für die Ausführungsüberwachung zuständig. 

Der Abschluss ermöglicht beispielsweise auch eine Tätigkeit als Produktionsleiter/in in einem Unternehmen der Küchen- und Türbranche oder in der Fensterindustrie. Dabei disponieren Sie sowohl die Betriebsmittel als auch die Mitarbeitenden und stellen sicher, dass die Aufträge zeitgerecht sowie in der richtigen Qualität erledigt werden. Ihr Wissen und Ihre Erfahrung setzen Sie möglicherweise auch für die Weiterentwicklung der Branchensoftware ein. Abhängig von der Unternehmensgrösse sind Sie zudem für die Akquisition und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen zuständig.

Sie kennen den Holzmarkt und wissen bestens Bescheid über Holz, Holzwerkstoffe und deren Verwendungs- sowie Kombinationsmöglichkeiten. Mit diesem Wissen können Sie Kunden kompetent beraten. Nach dem Angebotsprozess und der Auftragserteilung disponieren Sie die Produktionsmittel sowie die Mitarbeitenden. 
Diese Vertiefung befähigt Sie zur Leitung eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens oder zur Ausübung einer Führungsfunktion in der Produktionsplanung, im Marketing und Verkauf oder im Produktmanagement in einem grösseren Unternehmen. 
Weitere Einsatzgebiete bieten sich Ihnen auch im Holzhandel als Makler/in für Massivholz und Holzwerkstoffe oder in der Leitung eines Fach- und Baumarkts.

Inhalte

Der Bildungsgang ist eine modularisierte Vollzeitausbildung. Diese umfasst vier Semester zu je 17 Unterrichtswochen und Prüfungen sowie ein einjähriges, begleitetes Praktikum in der Holzwirtschaft.


Die Ausbildung beinhaltet, neben einer guten Allgemeinbildung, branchentechnische und betriebswirtschaftliche Bereiche. Die fächerübergreifenden Unterrichtsbestandteile sowie das Praktikum schaffen den Bezug zur Arbeitswelt. 
Unsere Fachdozenten/-dozentinnen sind grösstenteils Berufsleute aus der Holzbranche. Deshalb sind in unseren Lehrgängen Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft. Exkursionen, Semester- und Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Holzwirtschaft und mit der Abteilung Forschung und Entwicklung vernetzen das Wissen und erlauben einen Blick in die Zukunft der Holzbranche.

Module

Die Grundlagenmodule 

  • Kommunikation und Gesellschaft 
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen, Bauphysik und Informatik
  • Betriebswirtschaftslehre (BWL)

sind für alle drei Vertiefungen weitgehend einheitlich definiert. 

Mit den fachspezifischen Modulen, die je nach Vertiefung inhaltlich unterschiedlich ausgestaltet sind, erarbeiten und vertiefen Sie Ihr fachliches Wissen:

  • Werkstoffe
  • Planung und Projekte
  • Produktion und Management
  • Specials: Kurs für Berufsbildende und Themengebiete wie beispielsweise Arbeitssicherheit, Produktentwicklung und Robotik

Der Modulplan gibt Ihnen einen Einblick in die Abfolge und Inhalte.


Projektarbeit und Exkursionen

In den ersten drei Semestern findet jeweils eine Projektwoche statt. Während dieser Woche wenden Sie die im Unterricht erlangten Kenntnisse modulübergreifend an. 

Eine Studienreise und Exkursionen dienen der Erweiterung des allgemeinen und beruflichen Horizonts sowie der Förderung der sozialen Kompetenzen. 

Im dritten Semester arbeiten Sie in der Gruppe mit Studienkollegen und -kolleginnen und in Kooperation mit einer Unternehmung an einer Projektarbeit. Während dieser Arbeit setzen Sie das bisher erworbene Wissen um und vernetzen dieses. Nebst den fachlichen Aspekten sollen während der Projektarbeit auch die Selbstkompetenz, die Sozialkompetenz sowie die Methodenkompetenz gefördert werden. 

Spezialisierungen 

Im sechsten Semester setzen Sie Ihre individuellen Ausbildungsschwerpunkte. Dafür wählen Sie aus den folgenden Spezialisierungen zwei aus:

  • Tragwerk und Bemessung
  • Gebäudehülle und Innenausbauteile
  • Ausbau
  • Fertigung und Weiterverarbeitung
  • Prozessmanagement
  • Unternehmensentwicklung

Damit der Bezug zur Wirtschaft sichergestellt ist und Sie einen Blick in die Zukunft der Holzbranche werfen können, wird bei den Spezialisierungen mit Unternehmen der Holzwirtschaft sowie der Forschung und Entwicklung der Berner Fachhochschule BFH zusammengearbeitet.

Jahresplan in Kalenderwochen Techniker/in HF Holztechnik
Jahresplan in Kalenderwochen


Praktikum

Nach dem dritten Semester folgt ein begleitetes Praktikum in der Schweiz oder im Ausland von rund einem Jahr. Sie vertiefen das Gelernte in der Praxis und sammeln praktische Erfahrungen im künftigen Berufsfeld als Techniker/in Holztechnik. Während dieser Zeit schreiben Sie Ihre Diplomarbeit, die in der Regel einen Bezug zu Ihrer Tätigkeit im Praktikum oder zum Praktikumsbetrieb hat. 

  • Vorlesung 
  • Selbststudium
  • Praktikum
  • Fallstudien
  • Gruppenarbeiten
  • Interdisziplinäre Arbeiten
  • Exkursionen und Studienreisen
  • Projektwochen
  • E-Learning 
  • Learn-Team-Coaching
  • Flipped Classroom
  • Problem-based Learning

Sie schliessen die Ausbildung mit der Diplomprüfung ab. Diese besteht aus

  • schriftlichen Prüfungen,
  • der Diplomarbeit und deren Präsentation 
  • sowie einer Fallstudie zu einer der gewählten Spezialisierungen.
  • Sie behandeln mit Ihrer Abschlussarbeit Aufgaben und Fragen aus der Praxis. Mit der Diplomarbeit erbringen Sie den Beweis, dass Sie die Fähigkeit erlangt haben, selbständig eine Problemstellung aus Ihrem Fachgebiet zu bearbeiten, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und diese anschliessend umzusetzen.

Titel + Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den geschützten Titel «Dipl. Techniker/in HF Holztechnik».

Perspektiven

Nach der Ausbildung werden Sie zum Beispiel als Kaderperson in der Projektleitung, der Abteilungsleitung oder der Geschäftsleitung eines Unternehmens in der Holzbranche oder einer angrenzenden Branche tätig sein. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit steht Ihnen offen.

Wichtige Voraussetzungen für eine Leitungsposition sind Führungs- und Entscheidungskompetenz, Planungs- und Koordinationstalent sowie sprachliche und kommunikative Fähigkeiten. Aufgrund der in Ihrer Ausbildung gesammelten Erfahrungen und Ihrem Fachwissen werden Sie in der Lage sein, die richtigen unternehmerischen Entscheide zu treffen sowie komplexe Probleme zu lösen. Ihre geistige Beweglichkeit und die Gewandtheit im Umgang mit Menschen helfen Ihnen dabei.

 

Jonas Breidenbach, Mitarbeiter im Center for Development an Cooperation CDC an der Berner Fachhochschule BFH in Biel berichtet aus seiner Tätigkeit in Gabun

Projekte + Abschlussarbeiten

Diplomarbeit

Die Höhere Fachschule Holz Biel veröffentlicht die Abstracts der Diplomarbeiten in einem Jahrbuch. Diese Publikation vermittelt eine interessante Einsicht in die aktuellen Fragestellungen der Unternehmungen in der Holzwirtschaft und zeigt die Vielseitigkeit des Berufes auf.

Erhalten Sie hier einen Überblick über einige der Abschlussarbeiten unser Absolventinnen und Absolventen.

Nicht gesperrte Diplomarbeiten können Sie in der Bibliothek der Berner Fachhochschule in Biel einsehen.

Partner

Wir fördern Kooperationen mit verschiedenen Wirtschaftspartnern. Die Zusammenarbeit mit der Holzwirtschaft sowie mit Verbänden, Forschungs- und Bildungsinstitutionen ist für die Weiterentwicklung des Bildungsgangs von grosser Bedeutung. Mit verschiedenen Kooperationen und dem Austausch mit der Branche handeln wir vorausschauend auf die sich verändernden Bedürfnisse der Holzwirtschaft.

Stiftung Kaderschulung Holztechnik

Die Stiftung fördert die Attraktivität der Aus- und Weiterbildung in der Holzwirtschaft durch finanzielle Unterstützung von Studierenden. Zudem ist sie Trägerin des «Unternehmenstag Holz Biel»


Damit nimmt sie eine wichtige Rolle als aktives Bindeglied zwischen den Betrieben der Holzwirtschaft und der BFH ein.

Voraussetzungen + Zulassung

Sie sind eine praxisorientierte und leistungswillige Person aus der Holzwirtschaft. Im Hinblick auf eine spätere Fach- oder Führungsfunktion wollen Sie sich fachlich sowie persönlich weiterentwickeln.

Zulassungsbedingungen

Für die Zulassung zum Bildungsgang erfüllen Sie folgende Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene Berufslehre 
  • in der Vertiefung Holzbau als Zimmermann oder Zimmerin bzw. Holzbau-Fachmann oder Holzbau-Fachfrau mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ
  • in der Vertiefung Schreinerei / Innenausbau als Schreiner/in mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ oder in einem verwandten Beruf
  • in der Vertiefung Holzindustrie / Handel als Säger/in, Zimmermann / Zimmerin, Forstwart/in, Schreiner/in oder abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung in einem Holzhandelsbetrieb mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ
  • Ein Jahr Berufspraxis in der jeweiligen Vertiefung nach Abschluss der Lehre 
  • Bestandene Aufnahmeprüfung (s. Aufnahmeverfahren)
  • Mit einer Berufsmaturität oder einem Abschluss als Fertigungsspezialist/in VSSM/FRM müssen Sie keine Aufnahmeprüfung absolvieren. 
  • Personen, die den Vorbereitungskurs Schreinerei oder Holzbau besucht und den Qualifikationstest erfolgreich abgeschlossen haben, sind ebenfalls prüfungsfrei zugelassen. (s. Vorbereitung)

Ausnahmen

Über die Aufnahme in den Studiengang von Personen mit einem anderen Bildungsweg und langjähriger Berufserfahrung entscheidet die Schulleitung «sur dossier». Bei ausreichend beruflichen Vorkenntnissen ist ein Direkteinstieg in den Bildungsgang im zweiten oder dritten Semester möglich.

Personen ohne Berufsmaturität absolvieren eine Aufnahmeprüfung. Zur Vorbereitung auf diese Prüfung bieten wir Ihnen einen Workshop an. 

Aufnahmeprüfung

Die Aufnahmeprüfung dauert einen Tag und es werden die Fächer Mathematik, Werkstoffkunde, Kommunikation sowie Fachkunde geprüft. Die Prüfungsgebühr von CHF 145 wird mit der Einladung in Rechnung gestellt. 


Workshop «Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung»

Mit diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, Ihren Wissensstand in den Fächern Mathematik, Werkstoffkunde, Kommunikation und Fachkunde zu überprüfen und gezielt die Prüfungssituation zu üben. Er dauert einen Tag und kostet CHF 115.


Prüfungsfreie Zulassung

Mit der Berufsmaturität sind Sie prüfungsfrei zugelassen. 
Gleiches gilt, wenn Sie die Vorbereitungskurse Schreinerei oder Holzbau besucht und den Abschlusstest bestanden haben.

Der Kurs richtet sich an Schreinerinnen und Schreiner, die sich für den Bildungsgang Techniker/in HF Holztechnik qualifizieren wollen. 

Lerninhalte 

Der Vorbereitungskurs ermöglicht Ihnen einen optimalen Einstieg in die Ausbildung und dient Ihnen zur persönlichen Standortbestimmung. An drei Halbtagen unterstützen wir Sie in den Bereichen Konstruktion, Fachkunde und Mathematik. 

Lehr- und Lernformen, Abschluss 

Der Kurs beinhaltet Kontaktunterricht, das Lösen von Kurzübungen in Gruppen sowie Einzelarbeiten. Der abschliessend zu bestehende Qualifikationstest berechtigt zur prüfungsfreien Zulassung zum Bildungsgang dipl. Techniker/in HF Holztechnik, Vertiefung Schreinerei/Innenausbau.

Daten

Der Unterricht findet jeweils von 8.00 – 12.15 Uhr statt.


Unterrichtsort 

Bauschule Oberentfelden
Die genaue Adresse und Raumangabe erhalten Sie mit dem Kursaufgebot.

Kosten 

CHF 320

Der Kurs richtet sich an Zimmerinnen oder Zimmermänner, die sich für den Bildungsgang Techniker/in HF Holztechnik Vertiefung Holzbau qualifizieren wollen. 

Lerninhalte

Der Vorbereitungskurs ermöglicht Ihnen einen optimalen Einstieg in die Ausbildung und dient Ihnen zur Auffrischung der bekannten Themen sowie zur persönlichen Standortbestimmung. An fünf Tagen unterstützen wir Sie in den Bereichen Konstruktion, Fachkunde, Schiftung und Fachrechnen.

Lehr- und Lernformen, Abschluss

Der Kurs beinhaltet Kontaktunterricht und das Lösen von Übungen, die erläutert und besprochen werden. Der abschliessend zu bestehende Qualifikationstest berechtigt zur prüfungsfreien Zulassung zum Bildungsgang dipl. Techniker/in HF Holztechnik, Vertiefung Holzbau.

Daten

Der Unterricht findet jeweils von 9–14 Uhr statt.


Unterrichtsort

Campus Sursee
Die genaue Adresse und Raumangabe erhalten Sie mit dem Kursaufgebot. Je nachdem wie viele Anmeldungen eingehen, sind auch andere Unterrichtsorte möglich.

Kosten

CHF 540

Organisation + Anmeldung

Der Bildungsgang ist eine Vollzeitausbildung und dauert 6 Semester inklusive eines einjährigen, begleiteten Praktikums in einem Unternehmen der Holzwirtschaft. 
Personen mit fundierter und langjähriger Berufspraxis sowie entsprechender Vorbildung haben die Möglichkeit direkt ins 3. Semester einzusteigen und in einem Jahr den Diplomabschluss zu machen.

Der Unterricht findet jeweils von Montag bis Freitag statt.

Hier finden Sie die Daten und Fristen zum Aufnahmeverfahren und Ausbildungsbeginn:

Anmeldegebühr CHF 100
Semestergebühr CHF 1’800*
Materialpauschale für Skripte und Handouts je Semester CHF 50
Gebühr für Soziales, Kulturelles, Sport CHF 24

* Sie gilt für Personen mit stipendienrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Der Bildungsgang wird zusätzlich durch die Kantone oder das Fürstentum Liechtenstein über die HFSV (interkantonale Vereinbarung über die Mitfinanzierung der Höheren Fachschulen) mitfinanziert.

Für Stipendien ist primär der Kanton Ihres Wohnsitzes zuständig. Bitte beachten Sie, dass die Wohnsitznahme im Kanton Bern zu Studienzwecken kein Anrecht auf kantonale Stipendien oder Darlehen gibt.

Für Bücher, Exkursionen und Kopierarbeiten müssen Sie pro Unterrichtssemester durchschnittlich CHF 400 einplanen.

Je nach beruflichem Hintergrund können Sie bei verschiedenen Berufsverbänden um Unterstützungsbeiträge anfragen. Weitere Informationen erhalten Sie bei nachfolgenden Institutionen.

Berufsleute, welche während der Ausbildungszeit in einem der Berufsförderung Holzbau Schweiz angeschlossenen Betrieb angestellt sind, können Leistungen beziehen. Der Arbeitgeber muss mindestens die letzten sechs Monate unmittelbar vor Ausbildungsbeginn Beiträge an die Berufsförderung Holzbau Schweiz abgerechnet haben. Der Antrag (jeweils pro Semester) wird vom Arbeitgeber direkt gestellt 



Schreinerinnen und Schreiner werden von der Zentralen Paritätischen Berufskommission Schreinergewerbe (ZPK) unterstützt. Die ZPK gewährt Rückvergütungsleistungen an Studierende, die frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Lehre die Ausbildung beginnen.



Säger/innen wenden sich an den Verband Holzindustrie Schweiz



Personen aus dem Bereich Forst kontaktieren den Verband Waldwirtschaft Schweiz.

Zweck der Stiftung

Die Stiftung bezweckt die Förderung der Schweizerischen Holzfachschule in Biel. Sie fördert die Aus- und Weiterbildung sowie die angewandte Forschung für das Gewerbe und die Industrieunternehmen der Holzwirtschaft. Sie fördert durch geeignete Massnahmen das Ansehen der Schule.

Sitz der Stiftung

Biel

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat setzt sich aus engagierten Persönlichkeiten der Schweizer Holzwirtschaft zusammen und sieht sich als Bindeglied zwischen Studierenden und den Firmen der Schweizer Holzwirtschaft.

Präsident Haab Gregor Hawa AG www.hawa.com
Stiftungsräte  Graf René
                                             
Berner Fachhochschule
Departement Architektur,
Holz und Bau
www.ahb.bfh.ch
  Affolter-Steiner Susanne Lamello AG www.lamello.com
  Gysel Gerhard Pius Schuler AG www.pius-schuler.ch
  Hunziker Thomas Hunziker AG www.hunziker-thalwil.ch
  Lädrach Thomas Holzindustrie Schweiz www.holz-bois.ch
  Rupli Hans Verband Schweizer Holzbau Unternehmungen www.holzbau-schweiz.ch

Stiftungsausschuss

Haab Gregor / Graf René / Hunziker Thomas

Unternehmenstag

Haab Gregor / Lädrach Thomas

Kontakt

Stiftung der Schweizer 
Wirtschaft zur Förderung
der Weiterbildung in der 
Holztechnik
Marianne Wälti
Pestalozzistrasse 20
3400 Burgdorf
Telefon +41 34 426 42 32
kaderschulung.holztechnik@bfh.ch

Informationen Studierende

Hochstehendes Aus- und Weiterbildungsangebot für alle.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule, Departement Architektur, Holz und Bau entschieden. Nach dessen erfolgreichem Abschluss mit aktuellstem Wissens- und Technologiestand gehören Sie zu den auf dem Markt begehrten bestens ausgewiesenen Nachwuchskräften der Schweizer Holzwirtschaft.

Unsere Stiftung ist für Sie da.

Vollzeitausbildungen sind eine Herausforderung in jeder Hinsicht. Junge Berufsleute dürfen jedoch nicht an deren Finanzierung scheitern. Darum hat sich die Stiftung der Schweizer Wirtschaft zur Förderung der Weiterbildung in der Holztechnik (kurz: Stiftung Kaderschulung Holztechnik) zum Ziel gesetzt, engagierten Studierenden mit geringen finanziellen Möglichkeiten einen Ausbildungsbeitrag zu gewähren. Da haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder durch Zahlung eines durch den Stiftungsausschuss gesprochenen einmaligen Betrages in Raten oder in Form Patenschaft, die eine Firma während der Dauer Ihres Studiums übernimmt.

Bewerbung Ausbildungsbeitrag.

Die Richtlinien sind reglementiert. Ihre Bewerbung ist mit folgenden Dokumenten komplett: Personalien, Lebenslauf mit beruflicher Laufbahn, Referenzen (mindestens 2), Angaben über die gewählte Aus- und Weiterbildung, Informationen zur Finanzlage mit Begründung des Unterstützungsgesuchs, Budget für die Studienzeit. Bitte übermitteln Sie das vollständige Dossier an kaderschulung.holztechnik@bfh.ch.

Plattform Unternehmenstag Biel.

Die Stiftung Kaderschulung Holztechnik ist Trägerin des Unternehmenstags Holz in Biel. An dieser Veranstaltung treffen Sie die Arbeitgeber aus der Schweizer Holzwirtschaft. Knüpfen Sie aktiv an Ihrem beruflichen Netzwerk – Sie finden vielleicht schneller als erhofft Ihren Praktikumsplatz oder den Traumjob. Erkundigen Sie sich rechtzeitig über die Veranstaltung und reservieren Sie den Termin in Ihrer Agenda.

Informationen Firmen

Den Erfolg Ihres Kaders haben wir gemeinsam in der Hand.

Die Zeiten ändern sich – überdurchschnittlich qualifizierte Fachleute indessen sind seit Jahren begehrt. Die Holzbranche verfügt in Biel seit mehr als 60 Jahren über ein hochstehendes Aus- und Weiterbildungsangebot (Bachelor, Master und HF Holz). Ziel der Berner Fachschule ist, für die Schweizer Holzwirtschaft Nachwuchskräfte auf aktuellstem Wissens- und Technologiestand auszubilden.

Wir fördern.

Die Stiftung der Schweizer Wirtschaft zur Förderung der Weiterbildung in der Holztechnik (kurz: Stiftung Kaderschulung Holztechnik) bietet jungen Studierenden die Möglichkeit, sich für einen Unterstützungsbeitrag zu bewerben. Denn die Aus- und Weiterbildung von engagierten Berufsleuten darf nicht an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern.

Gemeinsam mit Ihnen als Partner/-in.

Als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer resp. Kadermitglied eines holzverarbeitenden Betriebes setzen Sie tagtäglich Ihren Fokus darauf, innovative Produkte in höchster Qualität erfolgreich zu vermarkten. Junge Berufsleute mit einer Aus- oder Weiterbildung in Holztechnik legen einen Grundstein für Ihren Erfolg. Es ist ein offenes Geheimnis der Branche, dass man sich diese Leute am besten direkt bei der Kaderschmiede holt.

Plattform Unternehmenstag Biel.

Die Stiftung Kaderschulung Holztechnik ist Trägerin des Unternehmenstags Holz Biel, der den Dialog zwischen Studierenden und Unternehmen fördert und gleichzeitig Stellenbörse ist. Lassen Sie sich auf die Liste der Interessenten setzen, damit Sie rechtzeitig eine Einladung für den nächsten Unternehmenstag erhalten.

Wählen Sie zwischen Patenschaft oder Gönnerbeitrag.

Gleichzeitig haben Sie die Gelegenheit, Studierende direkt mit einer Patenschaft oder indirekt mit einem Gönnerbeitrag (einmalige oder jährlich wiederkehrende Zahlung an unsere Stiftung) finanziell zu unterstützen.

Interessiert? Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. – Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen gezielte Nachwuchsförderung und somit Qualitätssicherung des Berufstandes zu betreiben.

2014 feierte die Gesellschaft zu Zimmerleuten, Bern, die 1314 zum ersten Mal urkundliche Erwähnung eines holzverarbeitenden Berufstandes. Aus diesem Anlass kam die Stiftung Kaderschulung Holztechnik in den Genuss einer grosszügigen wie nachhaltigen Schenkung.

Damit stehen gemäss Schenkungsvertrag zusätzliche Beitragsgelder für ein Studium im Fachbereich Holz (BSc Holztechnik, Master Holztechnik und Höhere Fachschule Holz Biel) zur Verfügung. Bewerben können sich an der BFH-AHB in Biel immatrikulierte Studierende mit geringen finanziellen Möglichkeiten.

Mehr Informationen finden Sie über: Stiftung Kaderschulung Holztechnik

Die Anmeldung für Workshop, Aufnahmeprüfung und Bildungsgang erfolgt online und ist bis Ende Juli möglich.

Studienort + Infrastruktur


Biel ist ein attraktiver Studienort. Die konzentrierte Studienorganisation sowie die Übersichtlichkeit des Campus ermöglichen und fördern einen regen und wertvollen Austausch zwischen den Studierenden und Dozierenden sowie den Mitarbeitenden in Forschung und Entwicklung. Wir pflegen die Mehrsprachigkeit und die Studierenden erfahren eine persönliche Betreuung, die auf Wertschätzung sowie kooperativ-fairen Beziehungen beruht. 
Die Studierenden profitieren zudem von einem vielfältigen Studien-, Sport- und Freizeitangebot. Der Standort ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. 

Studieren und forschen unter einem Dach

Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt.


Technologiepark 

Der Bereich Holz der BFH unterhält in Biel einen umfangreichen, schweizweit einzigartigen Technologiepark mit CNC-Maschinen und Robotern, Prüf- und Chemielabors für Werkstoffe, Holzinhaltsstoffe und Oberflächenbehandlung, Klimakammern sowie Prüfanlagen für Fenster, Möbel, Bauelemente und Tragwerke. Die Türen zum Technologiepark stehen Forschenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Dozierenden aber auch Studierenden offen.