Emotionen als Tor zum Verständnis

«Schwierige Gefühle» sind der steinige Königsweg zu einer erfolgreichen Mediation. Im Kurs lernen Sie, diese Gefühle konstruktiv zu nutzen.

Der Kurs:

  • lehrt Sie, schwierige Gefühle konstruktiv zu nutzen,
  • befähigt Sie, die Konfliktparteien mit schwierigen Gefühlen zu konfrontieren.
Kursteilnehmende

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 2 Kurstage
  • Unterrichtstage Mittwoch und Donnerstag
  • Anmeldefrist 9.9.2019
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 780
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 9./10.10.2019
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

Schwierige Gefühle sind unangenehme und unerwünschte innere Zustände wie Ärger, Eifersucht, Wut, Enttäuschung oder Neid, denen Mediatorinnen und Mediatoren häufig begegnen.
Gefühle sind Informationen der innerpsychischen Verarbeitung von Erlebnissen im Jetzt und in der Vergangenheit. Daher gibt es keine «falschen» Gefühle, sondern nur inakzeptable Handlungen, die aus diesen Gefühlen entstehen. Eine nachhaltige Konfliktlösung ist nur dann möglich, wenn schwierige Gefühle zum Ausdruck gebracht und ausgetauscht werden.

Ausbildungsziel

  • Sie sind vertraut mit schwierigen Gefühlen in der Mediation.
  • Sie haben in Theorie und Praxis gelernt, wie Sie an diese Gefühle herankommen und wie Sie sie bearbeiten können.
  • Sie können Mediandinnen und Medianden mit schwierigen Gefühlen konfrontieren.

Die verschiedenen schwierigen Gefühle und ihre beiden Arten (Abwehrgefühle, Vorverletzungsgefühle) werden mit Inputs und Erfahrungsaustausch ausführlich vorgestellt. Mithilfe der beiden Instrumente «Dialogisieren» und «Doppeln» lernen Sie, wie Sie mit den schwierigen Gefühlen in der Mediation arbeiten können.

Gemeinsam wird geübt, wie professionelle Konfliktbearbeitung die schwierigen Gefühle nutzt, indem der Dialog von der Sachebene auf die Beziehungsebene und dann zu den Abwehrgefühlen und schliesslich zu den Vorverletzungsgefühlen geführt wird. Dadurch wird das gegenseitige Verständnis der Parteien gefördert. Denn nur das Verstehen ermöglicht eine Überbrückung des Konfliktgrabens sodass die Parteien sich wieder treffen und über Lösungen verhandeln können.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Dr. iur. Nico H. Fleisch, Mediator SDM, Mediationstrainer SAV, zertifizierter Kommunikationsberater (F. Schulz von Thun) und zertifizierter Klärungshelfer (Christoph Thomann)

Voraussetzungen + Zulassung

Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung. Der Kurs kann auch als Weiterbildung in Mediation besucht werden.

Voraussetzung für den Kursbesuch ist der erfolgreiche Abschluss des Fachkurses Mediation.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

9./10. Oktober 2019, 8.45-16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur