Entwicklungspsychologische Aspekte in der Mediation

Kindeswohl: Momentaufnahmen im Wechselspiel von Reaktion und Resilienz

Der Kurs:

  • befasst sich mit den Bedürfnissen von Kindern in getrennt lebenden Familien oder in Patchworkfamilien aus entwicklungspsychologischer Sicht,
  • stellt Fragen zu Resilienz und trennungsspezifischen Reaktionsweisen aus Sicht der Familienmediation,
  • fördert Ihr Verständnis von kindlichen Copingstrategien.
Zwei ernstblickende Personen, Frau im Vordergrund im Profil, Mann unscharf im Hintergrund

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 2 Kurstage
  • Unterrichtstage Montag, Dienstag
  • Anmeldefrist 24.5.2019
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 780
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 24./25. Juni 2019
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

Im Fokus dieses Kurses stehen die Erlebenswelten der Kinder. Es geht darum, dass die Teilnehmenden die Bedürfnisse von Kindern in getrennt lebenden Familien oder auch in Patchworkfamilien aus entwicklungspsychologischer Sicht besser verstehen und so in der Mediation oder der Beratung besser berücksichtigen können. Insbesondere stellt sich die Frage, wie die elterlichen Vereinbarungen den aktuellen Befindlichkeiten der involvierten Kinder gerecht werden.

Ausbildungsziel

  • Sie verfügen über ein Verständnis von kindlichen Reaktionsweisen und Copingstrategien.
  • Sie können im Rahmen der Mediation und Beratung die Befindlichkeit der involvierten Kinder einschätzen.
  • Sie können über das erworbene Wissen die involvierten Kinder indirekt in die Mediation einbeziehen.
  • Sie können im elterlichen Konflikt besser allparteilich bleiben, da Sie die Reaktionsweisen der Kinder als autonome Grösse einordnen und den Eltern spiegeln können.

Kinder reagieren je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedlich auf Veränderungen und Belastungen in ihrem familiären Umfeld. Dies ist normal. Für die Familienmediation stellen sich aber folgende Fragen:

  • Gibt es trennungsspezifische Reaktionsweisen?
  • Wie kann das Verhalten von Kindern verstanden und eingeordnet werden? 
  • Wie zeigt sich Resilienz von Kindern als Reaktion auf Trennung und Scheidung?
  • Wie kann festgestellt werden, ob die Resilienz eine gesunde oder eine pathologische Bewältigungsstartegie ist?
  • Wie lassen sich normale kindliche Reaktionsweisen von einer dysfunktionalen Familiendynamik (z.B. Entfremdungssymptomatik) abgrenzen?

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Miriam Rosenthal

lic.phil. Psychologie, Mediatorin SVM/SDM, systemische Paar- und Familientherapeutin, Mediationssupervisorin

Voraussetzungen + Zulassung

Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung. Der Kurs kann auch als Weiterbildung in Mediation besucht werden.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

24./25. Juni 2019, 8.45-16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur