P4P Kopfschmerzen und Migräne behandeln – eine physiotherapeutische Herausforderung

Im Kurs erklären wir Ihnen die Arten von Kopfschmerzen und deren Entstehungsmechanismen, wobei verschiedene zuständige Systembereiche (okulär, vestibulär, neuromuskuloskelettal, vaskulär, vegetativ) differenziert werden.

Im P4P Kurs:

  • lernen Sie verschiedene Arten von Kopfschmerzen zu differenzieren und zu charakterisieren,
  • lernen Sie grundlegendes Wissen zu neurophysiologischen und biomechanischen Zusammenhängen bei der Entstehung von Kopfschmerzen,
  • lernen Sie symptomgebende Strukturen in Screening-Prozessen zu untersuchen,
  • lernen Sie die unterschiedlichen Triggerfaktoren richtig einzuschätzen,
  • lernen und vertiefen Sie anatomische Strukturen und neurophysiologische Funktionen der Halswirbelsäule und der Okkulomotorik,
  • lernen Sie «Red Flags» zu identifizieren, die weitere Abklärungen erfordern,
  • lernen Sie ausgewählte Assessment-Verfahren zu beschreiben und zu bewerten,
  • lernen Sie ursachenspezifische oder symptombezogene Untersuchungs- und Behandlungstechniken unter manualtherapeutischen Gesichtspunkten und können diese evaluieren,
  • erarbeiten Sie Modelle zur Integration von Patientinnen und Patienten sowie Eigenübungsprogramme.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 2 Kurstage
  • Unterrichtstage 10./11. November 2019
    20./21. November 2020
  • Anmeldefrist 9. Oktober 2019
    18. Oktober 2020
  • Anzahl ECTS 1 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 480
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit
  • Nächste Durchführung November 2019

Inhalt + Aufbau

Porträt

Beschäftigen Sie sich im Berufsalltag mit klinischen Bildern wie Kopfschmerzen und Migräne? Dieser Kurs erklärt Ihnen die Arten von Kopfschmerzen und deren Entstehungsmechanismen, wobei verschiedene zuständige Systembereiche (okulär, vestibulär, neuromuskuloskelettal, vaskulär, vegetativ) differenziert werden. Sie erwerben die Kompetenzen, um Kopfschmerz- bzw. Migränepatientinnen und -patienten nach einer strukturierten Vorgehensweise zu untersuchen, die Beschwerdebilder zu analysieren und zu behandeln. Anhand von Fallbeispielen verknüpfen Sie die vermittelten Inhalte mit der täglichen Arbeit in der Berufspraxis.

«P4P» steht für «Practitioners for Practitioners». In P4P-Kursen werden praxisrelevante Themen mit dem Fokus auf das Wesentliche und in der physiotherapeutischen Praxis Umsetzbare präsentiert. Ausgewählte Expertinnen und Experten vermitteln Wissen und Kompetenzen nach dem 3-E-Prinzip.
 

Was bieten die P4P-Kurse?

Fachkompetenz

Spezialisiertes Fachwissen und reflektierte Praxis.

Unternehmerisches Denken und Handeln

Das Wissen und die Kompetenzen, um im Gesundheitswesen erfolgreich zu sein.

Vernetzung

mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Berufsgruppen, Zuweisenden, Versicherern, Patientinnen und Patienten sowie Kundinnen und Kunden zugunsten der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten sowie der Gesellschaft als Ganzes.

Die P4P-Dozierenden

  • sind praktisch tätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten.
  • verfügen über langjährige Berufserfahrung im Schweizer Gesundheitswesen, denken unternehmerisch und haben sich in der Branche behauptet. Die Dozierenden überzeugen durch Neugierde, Innovation und Fachwissen.
  • sind mit Grundversorgungsinstitutionen, Spitälern, Kostenträgerinnen und Kostenträgern sowie anderen Gesundheitsfachpersonen und Patientenorganisationen in ihrer Region vernetzt.

Ausbildungsziel

  • Sie differenzieren und charakterisieren verschiedene Arten von Kopfschmerzen.
  • Sie verfügen über grundlegendes Wissen zu neurophysiologischen und biomechanischen Zusammenhängen bei der Entstehung von Kopfschmerzen.
  • Sie können symptomgebende Strukturen in Screeningprozessen untersuchen.
  • Sie schätzen die unterschiedlichen Triggerfaktoren richtig ein.
  • Sie benennen und vertiefen anatomische Strukturen und neurophysiologische Funktionen der Halswirbelsäule und der Okkulomotorik.
  • Sie identifizieren «Red Flags», die weitere Abklärungen erfordern.
  • Sie beschreiben und bewerten ausgewählte Assessment-Verfahren.
  • Sie erlernen und evaluieren ursachenspezifische oder symptombezogene Untersuchungs- und Behandlungstechniken unter manualtherapeutischen Gesichtspunkten.
  • Sie erarbeiten Modelle zur Integration von Patientinnen und Patienten sowie Eigenübungsprogramme.
  • Wie sieht eine spezifische Anamnese mithilfe eines Fragebogens zu Kopfschmerzen aus?
  • Welche spezifischen Untersuchungsmanöver kann ich in diesen Regionen für die dementsprechenden Symptome anwenden?
  • Wie entstehen verschiedene Arten von Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerzen, cervicogene Kopfschmerzen, medikamenteninduzierte Kopfschmerzen) und werden sie differenziert?
  • Kann ich als Therapeutin, als Therapeut der Patientin, dem Patienten mit einer Behandlungsstrategie weiterhelfen oder muss ich die Patientin, den Patienten überweisen?
  • Welche Prognose kann ich nach eingehender Untersuchung stellen?
  • Kann ich mit der Patientin, dem Patienten nach kurzer Behandlungsdauer oder eher nach einer längeren Zeit eine Verbesserung erreichen?
  • Welche Behandlungsmaßnahmen wähle ich aus, wie wende ich sie an und welches Ergebnis erwarte ich (manuelle Techniken, Schmerzmanagement, aktive Therapie?
  • Welche Tests und Therapieverfahren sind evidenzbasiert effektiv?
  • Impulsreferate
  • Fallbeispiele
  • Selbsterfahrungsübungen
  • Supervision

Ab 4 ECTS-Credits und in Kombination mit einem Kompetenznachweis (1 ECTS-Credit) werden die erworbenen ECTS-Credits ausgestellt und können so an den MAS in «Physiotherapeutische Rehabilitation» angerechnet werden. Die Anzahl ECTS-Credits, die mit P4P angerechnet werden, ist begrenzt.

Für diesen P4P-Kurs können Sie 1 ECTS-Credit erwerben.

Die Gebühr für den Kompetenznachweis ist nicht inbegriffen.

Titel + Abschluss

Kurs in «Kopfschmerzen und Migräne behandeln – eine physiotherapeutische Herausforderung»

Sie erhalten eine Kursbestätigung.

Dozentinnen + Dozenten

Heike Kubat, MSc Advanced Clinical Practice, Manualtherapeutin OMT, Praxismitinhaberin, externe Dozentin Berner Fachhochschule

Heike Kubat ist Expertin im Bereich der Craniocervicalen-Syndrome, Mitinhaberin eines Therapie- und Trainingscenters in Feldmeilen und entwickelte gemeinsam mit weiteren Fachpersonen ein Untersuchungs- und Behandlungskonzept für Craniocervicale-Syndrome (CCS-Konzept). Sie verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Berufspraxis zu integrieren.

Voraussetzungen + Zulassung

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten FH/HF

Es gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen, die Sie im folgenden Dokument finden:

Sprachkenntnisse

Englischkenntnisse zum Lesen und Verstehen von Fachliteratur sind erforderlich.

Organisation + Anmeldung

2 Kurstage, November 2019

Durchführung 2019: 10. und 11. November 2019, ganztags
Durchführung 2020: 21. und 21. November 2020, ganztags

Durchführung 2019

Anmeldefrist: 9. Oktober 2019
Kursstart: 18. Oktober 2019

Durchführung 2020

Anmeldefrist: 9. Oktober 2020
Kursstart: 20. November 2020

CHF 480

Mit der Durchführung von Weiterbildungen «vor Ort» (engl. on-site) reagieren wir auf ein wachsendes Bedürfnis vieler Institutionen und Organisationen im Gesundheitswesen: Nicht Sie kommen zu uns, sondern wir kommen zu Ihnen!

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen bleiben vorbehalten. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend.

Anmeldungen werden nach dem Eingangstermin berücksichtigt.

Kurzentschlossene melden sich gerne unter +41 31 848 36 55. Die Anzahl Studienplätze ist begrenzt.

Studienort

Alle Weiterbildungsangebote Physiotherapie

Unsere Weiterbildungsangebote lassen sich einzeln oder in Kombination mit anderen besuchen und dadurch modular bis hin zum Master of Advanced Studies (MAS) aufbauen. Das ermöglicht Ihnen eine maximale Flexibilität.