Perspektivenwechsel

Der Perspektivenwechsel ist ein zentrales Element in Mediation und Konfliktberatung. Lernen Sie methodische Variationen, um den Perspektivenwechsel kontextgerecht zu gestalten.

Blick durch Türspalt auf Kursteilnehmende

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 2 Kurstage
  • Unterrichtstage Mo, Di
  • Anmeldefrist 4.4.2020
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 780
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 4./5. Mai 2020
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

Der Perspektivenwechsel ist ein zentrales Element in Mediation und Konfliktberatung. Er bewirkt einen anderen Fokus der Aufmerksamkeit, öffnet den Zugang zu den vorhandenen (und oft nicht sichtbaren) Ressourcen, führt zu neuen Einsichten, Bewertungen und Einstellungen und ermöglicht letztendlich neue Optionen zu entfalten und aktiv zu werden.
Er ist eine Haltung und gleichzeitig eine Methode: Dabei spielt nicht nur kognitives, sondern auch intuitives Erleben eine grosse Rolle. 

Die Anwendung des Perspektivenwechsels ist nicht auf eine einzige Phase der Konfliktbearbeitung beschränkt, sondern kann durch kreative Interventionen in verschiedenen Phasen der Mediation und der Konfliktberatung eingeführt werden: In der Vorphase und am Anfang des Prozesses (vom Beobachter zum engagierten Teilnehmer), bei der Themensuche und ebenso bei der Optionenbildung.

Eine zentrale Voraussetzung für einen wirksamen Perspektivenwechsel ist, dass zuerst die Mediatorinnen und Mediatoren bzw. Konfliktberaterinnen und Konfliktberater selbst in der Lage sind, einen Perspektivenwechsel zu vollziehen. Darüber hinaus werden sie lernen, wie sie die Kunden in den Perspektivenwechsel einladen und begleiten können. 

Ausbildungsziel

Sie entdecken die Vielfalt von Perspektivenwechseln (mehr als «nur» einfühlen in den anderen) und lernen die Energie, die daraus geschöpft werden kann, zu nutzen. 
Sie erfahren durch eine methodische Vielfalt, wie diese Energie konkret in unterschiedlichen Kontexten umgesetzt werden kann.

  • Unterschiedliche kognitive und intuitive, sprachliche und nicht-sprachliche Interventionsmethoden kennenlernen und erproben.
  • Einbettung der Interventionen in einen methodischen Hintergrund auf Basis der neuesten Entwicklungen in Mediation und Konfliktberatung / Coaching.
  • Arbeit an konkreten Fallbeispielen und Rollenspiele der Teilnehmenden. 

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Dr. Ursula König, Partnerin in TopikPro, Mediatorin (SDM/BJM), Ausbildnerin für Mediation, selbstständige Prozessbegleiterin und -beraterin in der Schweiz und international

Voraussetzungen + Zulassung

Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung. Der Kurs kann auch als Weiterbildung in Mediation besucht werden.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

4./5. Mai 2020, 8.45–16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur