Zu weit weg – zu nah – Prävention von sexuellen Übergriffen

Die Angst, Kindern und Jugendlichen zu nahe zu treten, hat viele verunsichert. In diesem Kurs lernen Sie die professionellen Rahmenbedingungen und Verhaltensregeln im Umgang mit Nähe und Distanz kennen.

Der Kurs:

  • richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Sozialarbeit und Jugendarbeit sowie an Lehrkräfte, Betreuungspersonen von Tagesschulen, Kindertagesstätten und stationären Einrichtungen,
  • vermittelt Ihnen die Unterschiede zwischen Grenzverletzungen, sexueller Belästigung und sexuellen Übergriffen (strafbare Handlungen),
  • setzt sich mit Strategien auseinander, die Personen anwenden, die Grenzverletzungen beabsichtigen,
  • vermittelt Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Nähe und Distanz und den Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Sprache,
  • befähigt Sie, Ihre Berührungsmuster zu analysieren und eindeutige Leitsätze zu entwickeln,
  • vermittelt Strategien, wie Sie sich vor unberechtigten Vorwürfen schützen können.
Kursteilnehmende

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 1 Kurstag
  • Unterrichtstage Donnerstag
  • Anmeldefrist 20.3.2019
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 320
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 9. Mai 2019

Kontakt

Inhalt + Aufbau

Portrait

Die Angst Kindern und Jugendlichen zu nahe zu treten und sich dem Vorwurf des sexuellen Übergriffs auszusetzen, hat viele verunsichert. Sie wahren deshalb einen grossen Sicherheitsabstand. Doch können Körperkontakte bei der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Nähe und Distanz wird aber nicht nur durch Körperkontakte definiert, sondern umfasst ebenso Gesten, Mimik und Sprache. Professionelle Rahmenbedingungen und Verhaltensregeln sind nötig und hilfreich, um in konkreten Situationen richtig zu entscheiden und diese Entscheidungen zu reflektieren.

Ausbildungsziel

  • Sie kennen die Unterschiede zwischen Grenzverletzungen, sexueller Belästigung und sexuellen Übergriffen (strafbare Handlungen).
  • Sie kennen Strategien, die Personen anwenden, die Grenzverletzungen beabsichtigen.
  • Sie kennen ihre Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Nähe und Distanz.
  • Sie kennen den Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Sprache.
  • Sie kennen ihre Berührungsmuster und entwickeln eindeutige Leitsätze.
  • Sie wissen wie Sie sich vor unberechtigten Vorwürfen schützen können.
  • Information zu gesetzlichen Bestimmungen und strafbaren Handlungen
  • Information zu Strategien von Personen, die sexuelle Übergriffe beabsichtigen
  • Was dürfen Frauen, was dürfen Männer – bewusste und unbewusste Leitsätze
  • Umgang mit Verliebtheit und «Provokationen»
  • Übungen zur Berührungssicherheit
  • Übungen zum Umgang mit den eigenen Ausdrucksformen in Gestik, Mimik und Sprache

Titel + Abschluss

Kursbestätigung

Dozentinnen + Dozenten

Voraussetzungen + Zulassung

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Lehrkräfte, Betreuungspersonen von Tagesschulen, Kindertagesstätten und stationären Einrichtungen

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

9. Mai 2019, 9.00-16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur