Systemische Fragetechniken

Die Form des Fragens bestimmt Ihre Haltung und ist die stärkste Intervention in der Mediation. Die Fragekompetenz stellt Ihr wichtigstes Werkzeug für die Leitung einer Mediation dar und ist ihr Gütesiegel.

Der Kurs:

  • richtet sich an Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung, kann jedoch auch als Weiterbildung in Mediation besucht werden,
  • erklärt die Hintergründe, wie die Form des Fragens Ihre Haltung bestimmt und warum Ihre Fragekompetenz die stärkste Intervention in der Mediation ist,
  • befähigt Sie, durch systemische Fragen Denkprozesse auszulösen, Zukunftsfenster zu öffnen und zielgerichtete Wirkung zu erzeugen,
  • vermittelt Ihnen, wie Sie die Ressourcenfindung und die Selbstkompetenz der Mediandinnen und Medianden durch Fragen stärken können,
  • vermittelt, wie der Perspektivenwechsel und das Verstehen der Situation fragend gefördert werden.
Kursteilnehmende

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 2 Kurstage
  • Unterrichtstage Montag und Dienstag
  • Anmeldefrist 2.8.2019
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 780
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 2./3.9.2019
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

«Was denken Sie wäre das Beste, das Sie aus diesem Kurs für sich mitnehmen können?» Systemische Fragen lösen Denkprozesse aus, setzen in Bewegung, ermöglichen es, Zukunftsfenster zu öffnen und zielgerichtete Wirkung zu erzeugen. Sie stärken die Ressourcenfindung und die Selbstkompetenz der Mediandinnen und Medianden; sie fördern den Perspektivenwechsel und das Verstehen der Situation.
Die Form des Fragens bestimmt Ihre Haltung und ist zudem die stärkste Intervention in der Mediation. Die Fragekompetenz stellt ihr wichtigstes Werkzeug für die Leitung einer Mediation dar und ist ihr Gütesiegel.

Ausbildungsziel

  • Sie besitzen vertiefte Kenntnisse über Herkunft und Wirkung verschiedener systemischer Fragetypen
  • Sie sind in der Lage verschiedene zukunftsinduzierende Modelle zu nutzen
  • Sie sind sensibilisiert für die Wirkung der Sprache
  • Sie können explorative, ressourcenfördernde und lösungsfokussierte Fragetechniken gezielt anwenden
  • Sie kennen und nutzen den Body-Mind Zusammenhang für die vertiefte Entwicklung einer mediativen Haltung.
  • Grundlagen, Ideen und Ziele systemischer Fragetechniken und ihr sinnvoller Einsatz im Mediationsprozess
  • Das Erfragen der Systemlandkarte und die Wirkung verschiedener Fragetypen
  • Lösungs- versus problemorientierte Fragen
  • Modelle als Leitplanken für zukunftsinduzierendes Fragen und Ressourcensteigerung
  • Spezialität des lösungsfokussierten Arbeitens
  • Exploration von Wertehaltungen bei den Medianden
  • Die Frage als Ausdruck der Haltung
  • Body-Mind-Zusammenhänge

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Asitta Tabatabai, Juristin, M.A. Mediation und Konfliktforschung, Mediatorin SDM/SVM, Erwachsenenbildnerin Supervisorin und systemische Coach und Beraterin

Voraussetzungen + Zulassung

Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung. Der Kurs kann auch als Weiterbildung in Mediation besucht werden.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

2./3. September 2019, 8.45-16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur