Untersuchungen zur Holzschutzmittelverteilung und zu Strukturänderungen im Holzgewerbe bei der Dekontaminierung von mit chlorierten Holzschutzmitteln sowie Pyrethroiden belasteten Museumsobjekten

Ein Teil der Holzobjekte in Museumsbeständen ist durch toxische Holzschutzmittel belastet. Es werden das Eindringverhalten und die Konzentrationsverteilung von Holzschutzmitteln im Holz und die Veränderung der Holzstruktur untersucht.

Factsheet

  • Department BUAS | Architecture, Wood and Civil Engineering
  • Research focus Material and Wood Technology
  • Research field Adhesive Technology and Polymer Chemistry
  • Funding body COST
    COST
    COST
  • Duration (planned) 15.01.2010 - 31.03.2011
  • Project management Urs von Arx
  • Head of project Ingo Mayer
  • Project staff Ingo Mayer
    Estelle Graf
    Aline Maillard
  • Project partners - business Paul Scherrer Institiut
  • Project partners - public sector Sammlungszentrum, Schweizerische Landesmuseen
  • Keywords Dekontamination, Holzschutzmittel, Dieldrin, DDT, Lindan, PCP, Museumsobjekte, Holz

Starting point

Basierend auf einem früheren Projekt soll der Einfluss von Dekontaminationsverfahren auf die Holzstruktur untersucht werden. Weiter soll das Verhalten von synthetischen Pyrethroiden bei Dekontaminierungen geprüft werden. Zusätzlich soll durch Untersuchungen zum Eindringverhalten und zur Konzentrationsverteilung von Holzschutzmitteln im Holzgewebe eine Entscheidungsgrundlage für die Wahl geeigneter Dekontaminierungsverfahren in der konservatorischen Praxis erarbeitet werden.

Objective

- Kenntnisse über das Eindringverhalten von Holzschutzmitteln - Kenntnisse über die Wirksamkeit der Dekontaminierungsverfahren (Vakuumwasch- und Temperatur-Vakuumverfahren) - Einfluss der Dekontaminierungsverfahren auf die Holzstruktur

Core competencies

Dekontaminationsverfahren für Holzschutzmittel in Holz, Analytik von Holzschutzmitteln, Gaschromatographie-Massenspektrometrie, Untersuchung der Holzstruktur, Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie.