Elektrizitätsnetze

Elektrizitätsnetze

Zunehmende Schwankungen bei der Energieerzeugung und beim Verbrauch erfordern eine bessere Kenntnis der Stromnetze. Flächendeckende Messkampagnen liefern die nötigen Informationen, um exakte Netzmodelle zu bauen und Zukunftsszenarien zu analysieren.

 

Die Stromversorgung befindet sich im Wandel. Aufgrund des wachsenden Anteils fluktuierender erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarstrom kommt es vermehrt zu erzeugungsbedingten Schwankungen im Elektrizitätssystem. Gleichzeitig werden die Betriebselemente zunehmend dynamischer beansprucht und das Verhalten der angeschlossenen Anlagen wird vielschichtiger. Dadurch kommt das Stromversorgungssystem an die Belastungsgrenzen. Um den sicheren Betrieb zu gewährleisten, gilt es die Netzrückwirkungen der Kundenanlagen zu kennen und ihre Wechselwirkung über das Elektrizitätsnetz zu verstehen.

 

Detaillierte Einblicke in die Netze

Mit ihrem breit gefächerten Gerätepark messen und modellieren die Ingenieure und Ingenieurinnen der BFH die Stromversorgungsqualität in Verteil- und Kraftwerksnetzen, insbesondere in solchen mit dezentraler Stromerzeugung. Damit verschaffen sie sich ein Bild über den Belastungsverlauf, die Spannungsqualität und das Schwingungsverhalten in den Verteilnetzen der Partner. Für die Modellbildung und Analyse von Netzen stehen spezifische Simulationstools zur Verfügung. So lassen sich mit Hilfe von validierten Modellen von Netzelementen und Kundenanlagen belastbare Analysen von Szenarien durchführen.

 

Die Forschenden können daraus Empfehlungen ableiten, die dazu beitragen, dass Stromnetze sicher betrieben und besser ausgelastet werden. Dies senkt die Netzkosten.

 

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Ansprechperson Elektrizitätsnetze

Prof. Michael Höckel

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