Arbeit, Chancengleichheit und Diversity

Arbeit, Chancengleichheit und Diversity

Soziale Sicherheit und Arbeit sind eng verknüpft. Fairness auf dem Arbeitsmarkt und verantwortungsvolle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tragen zur Absicherung individueller Lebensentwürfe bei. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der Chancengleichheit und Diversity in Unternehmen, Ausbildung und Karriereverläufen. Zu den Forschungsthemen gehören unter anderem die geschlechtsspezifische Berufswahl, lebensereignisorientierte Personalarbeit, nicht-standardisierte Anreizsysteme oder Mobbing-Prävention. Eine wichtige Rolle spielen zudem Fragestellungen aus dem Bereich des Social Entrepreneurship, der Corporate Social Responsibility sowie der Management- und Sozialethik.

Referenzprojekte


Women in Information Management and ICT (WimIN)
Im Projekt WimIN sprechen wir mit jungen Frauen (und Männern), die sich für eine Laufbahn im ICT-Bereich entschieden haben. Untersucht werden die Studieninhalte sowie die Berufsvorstellungen und –Bilder der Studierenden, die Arbeitsorganisation in ICT-Berufen und die Vereinbarkeitsproblematik von Berufen aus der Wirtschaftsinformatik.
Ziel ist es, basierend auf den Forschungsergebnissen und gemeinsam mit Praxispartnern Gestaltungsempfehlungen für die Ausbildungsphase sowie für den Ein- oder Übertritt der „career starters“ in die ICT-Arbeitswelt zu erarbeiten.

Employing the New Generation. Personalgewinnung und Führung der Generation Y in MINT-Berufen

Aufbauend auf den erarbeiteten zentralen Werthaltungen, Erwartungen, Potentialen und Kompetenzen der Nachwuchsgeneration in MINT-Berufen werden in enger Zusammenarbeit mit Anwendungspartnern empirisch fundierte, praxistaugliche Ansätze zur Ausgestaltung von sowohl zielgruppenorientiertem Personalmarketing wie der Gestaltung psychologischer Verträge zwischen wissens-/innovationsbasierten Unternehmen und jungen MINT-Fachkräften erarbeitet. Ziel ist es, aufzuzeigen, was MINT-Nachwuchskräfte motiviert und welche Potenziale sie in ihre Arbeit einbringen können. Des Weiteren werden Ansätze zu generationensensiblem Employer Branding, Personalgewinnung und Führung erarbeitet.

Lebensereignisorientierte Personalarbeit

Das Projekt LEO untersucht, wo, wie und wann Führungs- und Personalarbeitende typischerweise mit kritischen Lebensereignissen ihrer Mitarbeitenden konfrontiert werden. Mögliche Interventions- und Reaktionsmöglichkeiten auf Seiten der Unternehmen werden analysiert und auf ihre Praktikabilität überprüft. Nicht zuletzt werden auch ethische Probleme im Zusammenhang der Trennung zwischen Privat- und Berufsleben thematisiert. Ziel des Projektes ist, Führungskräften und Personalbetreuenden geeignete Handlungsanweisungen und Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, wie auf kritische Lebensereignisse ihrer Mitarbeitenden adäquat reagiert werden kann.

 

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Berner Fachhochschule

BFH-Zentrum Soziale Sicherheit

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